Spieler 1: Wir sollten dringend an unserer Kommunikation arbeiten! Spieler 2: Idee gut!
von ~ Karen ~ » Mi 22. Feb 2012, 19:27
Der Elf erwartete den nächsten Angriff des Monsters, auf alles gefasst blickte er ihm entgegen, aber... der erwartete Angriff kam nicht. Feyon hatte aus den Augenwinkeln eine Bewegung gesehen, hoffte das die anderen fliehen konnten, hörte gleichzeitig noch Llynia die ihm klarmachte das sie nicht fliehen würde. Das überraschte ihn nicht, schließlich war sie eine Elfe, aber .. er hätte es lieber gesehen wenn sie sich mit Nick zusammen zurückgezogen hatte. All diese Gedanken verschwammen aber hinter einem Nebel, den er in sich spürte, der seinen willen von seinen Verletzungen trennte, voll konzentriert auf den nächsten Angriff, den nächsten Schlag, wohlwissend das danach alles zu Ende sein konnte. Aber da geschah etwas Seltsames, das Monster vor ihm erstarrte, bewegte sich nicht mehr, kein Körperteil, kein Muskel, kein Tentakel zuckte und langsam sah er es vor sich dahinschmelzen wie eine Kerze aus Wachs in der Nähe von Feuer. Nun wurde er auch gewahr das hinter dem Monster ein Brand entstanden war, erst klein, dann immer größer. Er gestattete sich das Monster kurz aus den Augen zu lassen und seitlich hinüberzublicken. Als er das nächste Mal zu dem ehmaligen Widersacher blickte, erkannte er ... Raphael! Feyon hatte sich noch kaum bewegt, noch immer stand er unter höchster Anspannung, aber nun sank sein Schwert ganz langsam, fast wie in Zeitlupe nach unten. Fassungslos, wortlos, bewegungslos registrierte er, was um ihn herum geschah, sah die Veränderung der Höhle, das Verschrumpeln dieser Dornen, das Zusammensacken von Raphael. In dem Moment löste sich auch die gewaltsam aufgebaute körperliche und auch seelische Spannung in ihm und er sank langsam auf die Knie, flüsterte heiser, fragend.. „ Raphael... ?„. Er starrte erschöpft vor sich hin, spürte mit einem Mal jede Verletzung, jeden Riss, jede Prellung seines Körper. Er schaute bewegungslos auf Raphael und auf die Veränderung um sie herum, bis es dunkel wurde, ganz dunkel. In dem Augenblick schloß er für eine Sekunde die Augen und war einfach nur dankbar, daß sie alle noch am Leben waren und daß er keine Gelegenheit mehr hatte dem Blutklopfs den Kopf abzuschlagen, den damit hätte er vielleicht , wahrscheinich den Magier getötet. Wieder dachte er an das kleine Mädchen. Dann sah er mit inzwischen wieder weit geöffneten Augen wie alle anderen, das silbrige Licht, kurz darauf das Mädchen. Er saß etwas abseits von allen anderen und während er dem Mädchen oder besser dem Geist des Mädchens zusah wie es zu Kithras ging und dessen Hand nahm, lief dem stolzen Elfen eine Träne über die Wange. Gleich darauf hörte er Raphaels Krächzen und da er ihm am nächsten saß antwortete er heiser: „... sie .. wir sind ihr schon einmal begegnet, in .. anderer Form..., sie ... wird uns nichts tun... „ . Sein Blick suchte Nay, bevor er sich zur Bewegung zwang, sein Schwert wegsteckte und sich halb aufrichtete um zu Raphael zu gelangen, dann lies er sich neben diesem wieder auf die Knie und legte dem Mann eine Hand auf den Arm um ihm vielleicht in eine aufrechtere Postition zu verhelfen wenn der Magier schon so weit war. „..wir sind, naja.. wir sind ... zumindest .. am Leben ... , aber.. was ist mit Dir... ?“ . Das Raphael noch am Leben war, war klar, aber ... ob er es auch bleiben würde ? Er sah fürchterlich aus, vielleicht sofern dies möglich war noch fürchterlicher als sie alle zusammen.
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von Tamina » Do 23. Feb 2012, 00:13
 Nachdem der Versuch, die Lampe auf das Ungeheuer zu werfen, nichts gebracht hatte, hatte Tamina alle Hoffnung aufgegeben, hier jemals wieder raus zu kommen. Alle hatten auf ihre Weise und mit der ihnen zur Verfügung stehenden Kraft versucht, gegen den unerbittlichen Feind anzukämpfen. Doch es war die Grauweltlerin, die doch noch vollbrachte, woran Tamina nicht mehr geglaubt hatte. Noch einmal hatte Nay sich die nur noch schwach brennende Lampe geholt und sie in das mit brodelndem Blut gefüllte Becken geworfen... und siehe da, genau das erwies sich als richtig. Tamina begriff nicht, was dann geschah, doch auch sie sah verblüfft zu, wie das Ungeheuer auf seltsame und nicht zu erklärende Weise verschwand. Zurück blieb etwas, womit wohl niemand gerechnet hatte: Raphael.Die Erklärung, wie er in dieses Wesen gekommen war, noch was ihm überhaupt widerfahren war, würde warten müssen, falls der Magier sich überhaupt daran erinnern würde. Im Moment jedoch sah er so mitgenommen wie sie alle aus. Eigentlich sollten sie fort von hier und wie aus dem Nichts war gerade das kleine Mädchen, dessen Seele Nay gerettet hatte, aufgetaucht und hatte nach der Hand von Kithras gegriffen. Nur ein paar Augenblicke des Verschnaufens sollten, nein mussten ihnen zum Verschnaufen gegönnt sein. Jedenfalls hoffte Tamina das. Sie zog sich an die Wand hinter ihr zurück und ließ sich auf den Boden rutschen. Die Arme auf den Knien ablegend ließ sie ihren Kopf in den Nacken an die Wand sinken und schloss die Augen. Jede Faser, jeder Knochen ihres Körpers schmerzte, ihr Blut klebte und verkrustete an ihr und doch lebte sie. Sie waren dem Tod entronnen, einer Schale wegen, die sie dann doch nicht gefunden hatten. Doch für den Moment verbannte Tamina alle Gedanken aus dem Kopf und beschränkte sich darauf zu leben. Jenseits dieser Stelle werden Drachen sein….
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von Aiwendil » Do 23. Feb 2012, 20:44
Llynia packte ihn am Arm und half ihm auf die Füße zu kommen, doch ohne sein Schwert, auf das er sich stützte, wäre er wohl gleich wieder in die Knie gegangen. Was sie ihm genau mit den braunen Augen sagen wollte wusste er nicht, er war nicht einmal sicher ob er sie richtig verstanden hatte, aber das auch sie nicht vor hatten Raven allein zu lassen verstand er und vielleicht konnte sie, im Gegensatz zu ihm, dem Elfen auch wirklich noch beistehen. Der erste Versuch mit der Lampe war an Nick völlig vorbei gegangen, doch diesmal sah er etwas fliegen, erkannt das es Nay war die etwas in das Becken warf und sah dann die kleine Flamme auf dem Blut herum tanzen. Verblüfft verfolgte er einen Moment lang die Veränderung die mit dem Blut vorging, sah dann wieder zu Raven und dem Monster hin, das jetzt reglos vor dem Elf verharrte. Dann begann das Blutmonster zu schmelzen und nach und nach zu zerfließen so das irgendwann Raphael zu erkennen war, der anscheinend in dem Ungetüm gefangen gewesen war. Der Magier sank zusammen hielt sich gerade noch auf allen vieren und sah, nett ausgedrückt, ziemlich übel aus. Auch Raven ging nun in die Knie und nach einen flüchtigen Blick zu Boden, der ihm zeigte das dort nur noch blanker Fels war, gab auch Nick seiner Erschöpfung nach und sank leise aufstöhnend wieder auf die Knie. Dann wurde alles dunkel, im ersten Moment dachte Nick das ihm nur schwarz vor Augen wurde, aber die pulsierenden Schmerzen am ganzen Körper machten ihm klar das er nicht Bewusstlos geworden war. Doch bevor er sich noch groß darüber sorgen konnte was nun geschah, erschien ein silbriges Licht das von der Gestalt eine kleinen Mädchen ausging und etwas beruhigendes hatte. Die krächzende Stimme das Magiers fragte dann ob es ihnen gut ging und wer das Mädchen war, worauf Raven erklärte das es das Mädchen war, dem er Nay und Tamina schon begegnet waren und das sie alle am Leben waren, wirklich gut konnte man auch den Zustand von keinem hier bezeichnen. Kurz begegnete Nicks Blick dem diese Geistermädchen das sie alle zu mustern schien und dann Kithras seine Hand hin hielt. Trotz das das Blutmonster besiegt und die Situation nichts bedrohliches mehr hatte wollte Nick endlich raus hier, nur mussten sie alle dafür irgendwie auf die Beine kommen.
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von The Doctor[Anarya] » Do 23. Feb 2012, 22:46
 Kithras saß an die Wand gelehnt da und versuchte von irgendwo her noch die Kraft zu bekommen die Augen offen zu halten. Er wusste nicht was es war, doch auch nun da er tatenlos herum saß schien er mit jeder Sekunde schwächer zu werden. Als würde er kontinuierlich auf der Stelle laufen. Um ihn herum brach währenddessen die Hölle los. Offenbar war es den Frauen gelungen die Lampe in das Becken zu werfen und erstaunlicher weise hatte das Blut tatsächlich Feuer gefangen. Dass das möglich war hatte er zwar bisher nicht gewusst, doch er hatte auch nie versucht Blut anzuzünden. Das Blutmonster oder was auch immer es gewesen war, schien sich aufzulösen und Kithras schloss erleichtert die Augen. Das schlimmste war vorerst geschafft .. Als er die Augen wieder öffnete war es um ihn herum dunkel geworden. Ohne Lampe war es natürlich auch kein Wunder. Hoffentlich geschah nun niemandem noch etwas, weil er nicht sah wohin er ging. Einige Meter entfernt konnte er Stimmen hören. Raphael war, woher auch immer, offenbar aufgetaucht. Und sonst hörte er noch Feyon. Wo aber war der Rest? Gerade wollte er nach Tamina oder Nay rufen, doch da wurde es um ihn herum plötzlich wieder heller. Neben ihm erschien ein kleines Mädchen, das von silbrigem Licht eingehüllt wurde. Kithras wollte zurückweichen, doch etwas hinderte ihn daran. Plötzlich fühlte er sich nicht mehr ganz so elend, die Furcht und Qual verging und etwas Positives trat an diese Stelle. Das Mädchen streckte hm eine Hand entgegen und kithras zögerte eine Sekunde, bevor er sich auf den Versuch einließ. Das Monster würde es hoffentlich nicht sein, das es nun auf unauffällige Art versuchte .. Vorsichtig ergriff er die kleine Hand und ließ sich aufhelfen. Es war nicht ganz leicht, denn noch immer schmerzte jeder Zentimeter seines Körpers, doch irgendwann stand er auf den Beinen und blickte über seine Schultern nach hinten zu den anderen. „Ich .. ich glaube ihr habt es geschafft“, sagte er langsam und ein Lächeln huschte über sein Gesicht.
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von The Doctor[Anarya] » Fr 24. Feb 2012, 11:08
Lea kam zu ihm herüber und rüttelte an der Tür, doch es tat sich nichts. Feine Fältchen zeichneten sich an seiner Stirn ab und er schüttelte kaum merklich mit dem Kopf. „Das ist .. seltsam.“ Die Anderen würden doch die Tür nicht hinter sich abschließen .. Langsam ging er ein paar Schritte weiter und lehnte sich vor, legte die Hände an ein Fenster und blickte ins Innere der Hütte. Auf den ersten Blick war nichts als Dunkelheit zu erkennen, doch dann schälte sich der halb zerfallene Innenraum einer Hütte aus den Schatten. „Sieht aus, als wäre niemand da“, murmelte er leise. Das war langsam mehr als nur seltsam. Er blickte kurz zu Lea, dann holte er aus und zerschlug die Scheibe mit dem Ellenbogen. „Ich sehe mich mal um.“ Er entfernte das restliche Glas aus dem Fensterrahmen und kletterte anschließend ins Innere.
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von Tamina » Fr 24. Feb 2012, 15:06
 Es half nichts. Wenn sie hier heraus und diesen finsteren Ort verlassen wollte, musste sie sich bewegen. Dazu gehörte, dass sie als allererstes aufstand. Und genau das fiel ihr schwer. Als wollte ihr Körper ihr nicht mehr gehorchen, konnte sie sich einfach nicht überwinden, Arme, Beine und Leib zu bewegen und sich zu erheben. Nicht einmal ihr Kopf wollte sich nach vorn legen und selbst ihre Augenlider waren schwer. Zu schwer. Tamina rührte sich, um sich an den Schmerz, der sich sofort verstärkte und sie komplett erfasste, zu gewöhnen. Langsam drehte sie sich um auf alle Viere und stand dann auf. Mühsam verbiss sie sich ein Stöhnen und als sie endlich stand, musste sie einen Moment warten, bis die Wände des Raumes nicht mehr schaukelten. Kithras hatte sich ebenfalls auf die Füße gekämpft und als sie sein Lächeln sah, verspürte sie Erleichterung. Sie hatte sich um ihren neuen Freund gesorgt. Er sah furchtbar aus, wie sie alle eigentlich, doch es tat gut zu sehen, dass er zurecht kam. Das kleine Mädchen hielt noch immer seine Hand. Tamina trat nicht näher, so ganz wusste sie noch immer nicht mit ihr umzugehen, doch sie verstand, dass keine Gefahr von ihr aus ging. “Kommst du zurecht?“, fragte sie Kithras und sah ihn an. Das Lächeln auf seinen Zügen ließ sein Gesicht unglaublich sanft erscheinen. So hatte sie ihn noch nie gesehen, ja, sie hatte nicht einmal geahnt, dass er überhaupt so aussehen konnte. Wie wäre wohl sein Leben verlaufen, hätte Pandoras ihn nicht zu seiner Kreatur gemacht? Tamina lächelte ihn ebenfalls an und sah sich dann um. Wie nicht anders zu erwarten, kümmerten sich Llynia und Nick umeinander. Raven war wie Raphael in die Knie gegangen, doch wenigstens Nay hielt sich noch auf den Beinen. Bewundernswert, wie Tamina fand. Sie ging zu dem Magier, was jetzt leichter war, denn die scharfen Spitzen waren ebenfalls verschwunden. Er würde wohl am ehesten Hilfe benötigen und so legte sie ihre Hand auf seinen blutverschmierten Rücken. “Wenn wir hier raus wollen, musst du aufstehen. Ich kann dich nicht tragen, aber ich kann versuchen, dich zu stützen.“Sie war verrückt, vermutlich würden sie keine zehn Schritte weit kommen. Doch es war besser, als hier zu verrotten. Und sie wussten nicht, was dieser furchtbare Ort noch alles beherbergte. Aber herausfinden wollte sie das auch nicht. Jenseits dieser Stelle werden Drachen sein….
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von Draugluin » Fr 24. Feb 2012, 16:17
Feyon erklärte, dass das Mädchen ihnen nichts tun würde. Und tatsächlich, je weiter der silbrig glänzende Lichtkreis sich ausbreitete, desto entspannter und zuversichtlicher wurde er. Zwar liess der Schmerz nicht nach, aber das Gefühl, es geschafft zu haben, breitete sich aus. Feyons Worte, dass sie am Leben waren, taten ihr übriges dazu und Kithras war es, der es in Worte fasste. Sie hatten es geschafft. “Ich lebe auch.“ antwortete er Feyon und schaffte ein schräges Grinsen. Tamina näherte sich langsam und versuchte, ihn zum aufstehen zu bewegen. “Nein, du brauchst mich nicht tragen, es wird schon gehen.“ Allerdings war er über stützende Hilfe durchaus dankbar. Das Vieh hatte ihm nicht nur sämtlich Energie geraubt, sondern auch sein Blut ziemlich reduziert. Blinzelnd versuchte er zu sehen, wo er hintreten konnte, sah dann aber, dass die Dornen weg waren. Mit Taminas und Feyons Hilfe kam er dann auf die Beine, die ihm aber unter dem Körper wegzuknicken drohten. “Hey Kleine. Kannst du uns hier rausbringen?“ Hoffentlich kannte das zarte Wesen den Ausgang. Er hatte nämlich keinerlei Ahnung, von wo er gekommen war oder wo sie hinmussten. Allerdings hatte er auch noch keine Ahnung, wie er es nach draussen schaffen sollte. Viellelicht war es besser, die anderen retteten sich ohne ihn. Doch Leas Worte drangen in seinen Kopf. Er hatte versprochen, auf sich aufzupassen, wie würde es aussehen, wenn er der einzige war, der nicht aus dieser Hölle herauskam ? “Na los, je schneller wir hier draussen sind, desto besser.“ ermutigte er die anderen.
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von Alanna Herbstwind » Fr 24. Feb 2012, 18:11
 Es überraschte sie selber, dass sie tatsächlich das Becken traf. Besorgt wartete sie ab, ob der gewünschte Effekt wirklich eintreten würde, und dann, nach einem kurzen Augenblick in dem nur kleine Flammen auf dem Blut tanzten, begann sich die rote Flüssigkeit in Staub zu verwandeln. Und auch das Monster blieb nicht unbeeinflusst, kurz vor Feyon war es stehen geblieben und erstarrte, und dann begann es langsam zu schmelzen. Mit einer Mischung aus Erstaunen und Ekel beobachtete sie die Veränderung, doch diese Gefühle verwandelten sich bald in Entsetzen als sie erkannte wer da plötzlich zum Vorschein kam : Raphael war scheinbar die ganze Zeit in diesem Blutmonster gefangen gewesen. Irgendwie versuchend, das zu verstehen, blieb Nay einfach dort stehen wo sie war, während Feyon sich schon um den Magier kümmerte. Nur nebenbei bekam sie mit, dass auch der Raum sich veränderte, und dann wurde es plötzlich dunkel. Doch nicht für lange, denn von irgendwo her kam plötzlich ein helles silbriges Licht, und als sie sich umdrehte entdeckte Nay das im Eingang des Ganges der Geist des kleinen Mädchens schwebte, welches sie vorhin "gerettet" hatte. Ein heftiges Zittern lief durch ihren Körper, und ohne dass sie wirklich wusste warum, liefen ihr plötzlich langsam die Tränen über die Wangen, während sie zusah, wie das Mädchen, das nun frei von jeglicher Verstümmelung war, und von dem das Licht auszugehen schien, Kithras die Hand hinhielt. Kurz blickte sie zu Raphael, der nach dem Mädchen fragte, doch der Elf erklärte ihm schon, dass es ihnen nichts tun würde. Nay suchte die anderen, Tamina hatte sich an die Wand zurückgezogen, und auch Nick und Llynia hockten zusammen auf dem Boden. Am liebsten hätte Nay es ihnen gleichgetan, doch sie wusste das wenn sie jetzt auch nur für einen Moment ihre Anspannung lösen würde, sie nicht mehr würde aufstehen können. Und jeder von ihnen würde genug mit sich selbst zu tun haben, als dass sie jetzt auch noch Hilfe von ihnen erwarten könnte. Und so schloss sie einfach nur für einen Moment die Augen, ehe sie langsam zurück zum Eingang des Ganges ging, als auch in die anderen Bewegung kam. Jeder Schritt schmerzte, jeder Schritt kostete sie erneut Überwindung, doch irgendwann war auch sie bei dem Mädchen angelangt. Tamina und Feyon stützten Raphael, dessen Beine ihn scheinbar nicht selber tragen wollten, und Nay war froh als der Magier das kleine Mädchen fragte ob es sie hier raus bringen konnte, und alle zum Aufbruch "rief". Zwar fühlte sie sich sicherer seitdem der Geist hier aufgetaucht war, aber trotzdem wollte Nay nur noch weg von hier. 
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von ~ Karen ~ » Fr 24. Feb 2012, 18:33
Als Raphael mit dem Versuch eines Grinsens meinte er würde auch noch leben, kam auch in Feyons Augen wieder ein kleines belustigtes Glitzern „Na .. dann ist’s ja gut .. „ meinte er daraufhin. Tamina kam zu ihnen und wollte ebenfalls helfen und er nickte ihr zu. Feyon rappelte sich auf und langsam wich die Starre die sich seiner bemächtigt hattem bedingt durch Erleichterung, Überraschung, Entsetzen und Erschöpfung gleichermaßen. Er konnte wieder funktionieren und riß sich am Riemen. Das silberne Mädchen brachte zudem eine schwer zu beschreibende leichtere, zuversichtliche Atmosphäre ind en Raum und wieder krampfte sich ihm das Herz zusammen als er and Nay’s Höhle dachte. Aber diesmal schob er es von sich, das brachte nichts, nicht jetzt, damit würde er fertigwerden müssen, irgendwann, aber nicht jetzt. Raphael fragte das silbrig schimmernde Mädchen ob sie wisse wie man hier rauskäme und Kithras fasste ihre Situation zusammen. Feyon nickte und ein feines Lächeln huschte auch über sein Gesicht. Er sagte aber nicht, noch waren sie nicht draußen. Auch wenn er vermutete daß dies hier unten die Quelle des größten Grauens hier unten war, war er noch nicht davon überzeugt das ihnen nicht noch versprengte üble Gelichter hier begegnen würden. Langsam wanderte sein Blick nochmal über alles aus der Gruppe. Jeder hatte damit zu tun sich auf den Beinen zu halten und er hoffte inständig das ihen keine größere Bedrohung mehr bevorstand. Er wußte das er nochmal Kraft mobilisieren konnte, aber er wußte nicht wieviel und wie lang. Na gut... dann los ... ! murmelte er leise und half dem erschreckend bleichen Magier zusammen mit Tamina auf die Beine. .
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von Eilean Sionnach » Fr 24. Feb 2012, 21:54
 Mit schräg gelegtem Kopf beobachtete es was die Erwachsenen im Raum taten. Es schien ihnen nicht wirklich gut zu gehen, dennoch nahm der Mann ihre Hand und ließ sich aufhelfen. Es war ein seltsames Gefühl, zugleich schien Kithras Hand durch die des Händchens hindurch zu gleiten und sie dann doch zu fassen zu bekommen. Fragend sah sie jetzt zu der jungen Frau auf, die zu ihm getreten war, als verstünde sie nicht was um sie herum geschah, warum Tamina so unsicher wirkte, dann schloss sie die Augen, das kleine Gesicht zeigte angestrengte Konzentration und ihr Leuchten wurde noch heller und klarer, ein Anblick und Empfinden wie ein klarer kalter Bergbach. Mit einem zufrieden wirkendem Lächeln öffnete sie die Augen wieder. Besser jetzt?, schien ihr Blick zu fragen. Erst als Raphael sie ansprach, drehte sich das Kind wieder zu ihm und dem Elfen bei ihm um, dessen Traurigkeit ihn ganz einzuhüllen schien, machte sich rasch von Kithras Hand los und rannte zu Feyon, um ihm solange er noch kniete um den Hals zu fallen. Er sollte nicht so traurig sein traurig sein war nicht schön. Dem Magier nickte sie lächelnd zu, hütete sich jedoch davor ihn zu berühren, und deutete dann auf Nick, der kannte doch den Weg. Sie huschte wieder an Kithras Seite zurück und ergriff dessen eine und Nays andere Hand und zog sie auf den Gang zu.
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von Aiwendil » Fr 24. Feb 2012, 23:07
Llynia wollte Nick hoch helfen, aber mit eine Kopfschütteln und eine leisen "Gib mir... noch einen Moment," erbat er sich noch einen Augenblick um etwas Kraft zu sammeln. Die Anderen kämpften sich inzwischen einer nach dem anderen auf die Füße, Kithras ließ sich von dem Geistermädchen hoch helfen und Nay hatte es wohl irgendwie geschafft auf den Beinen zu bleiben. Tamina erhob sich und trat kurz zu Kithras und dem Mädchen und als wollte es sie aufmuntern wurde das silbrige Licht heller das von ihm ausging. Dann lief oder schwebte, so genau konnte man das nicht sagen, das Geistermädchen zu dem Elfen und umarmte ihn liebevoll. Bei dieser irgendwie tröstlich wirkenden Szene huschte ein kurzes Lächeln über Nick müde Züge. Das Geistmädchen huschte zurück, wobei sie zu Raphaels Frage nach dem Ausgang zu ihm hin deutete, woraufhin er leicht nickte. "Ich... kann uns... hier raus führen," bestätigte er und somit war es wohl an der Zeit das er sich zusammen riss und auch endlich hoch kam. Während dessen halfen Tamina und Feyon, die doch selbst schwer angeschlagen waren, Raphael auf die Beine und die beide Männer mahnten nun auch zum Aufbruch. Er hatte sich noch aufhelfen lassen von Llynia, aber auch die Elfe war angeschlagen und so lehnte er ab das sie ihn stützte, so lange es irgend ging würde er alleine laufen. Humpelnd setzte er sich an die Spitze der Gruppe und führte sie durch die von dem silbrigen Licht ihrer Geisterhaften Begleitung erhellten Gänge. Seine Sorge wie sie über den Brunnenschacht kommen sollten, keine von ihnen würde so entkräftet eine Sprung darüber schaffen, war unbegründet, da er zu seinem erstaunen abgedeckt war. Auch die Fangeisen waren verschwunden dennoch führte er die Gruppe mit ziemlicher Beklemmung durch den Gang in dem er in der Falle gesessen hatte, aber auch hier kamen sie unbeschadet durch und kamen endlich in der Folterkammer an. "Nur noch... da hinauf," deutete er dann auf die Wendeltreppe die nach oben zur Hütte führte, wobei "nur noch" wohl nicht ganz passend war. Die Treppe kam ihm gerade eher wie der Mount Everest vor, aber es half nichts, sie mussten da hoch. Doch für einen Moment lehnte Nick sich erschöpft und mit zittrigen Knien an die Wand, von ihm aus konnte hier auch gern jemand anderes den Vortritt haben.
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von Eilean Sionnach » Sa 25. Feb 2012, 19:06
 Das die Tür sich nicht hatte öffnen lassen war in der Tat seltsam, aber das auch durch das Fenster nichts zu sehen war, erfüllte sie mit Sorge. Aber wo sind sie denn nur hin?Die anderen würden nicht einfach von hier weggehen ohne ihnen Bescheid zu geben. Es schien nichts einfach glatt gehen zu können heute Nacht. Kein Licht, viel ihr verspätet auf, als As die Scheibe zertrümmerte, da war schon die ganze Zeit kein Licht gewesen. Sei vorsichtig, ja? , bat sie den Mann leise als er sich anschickte ins Innere zu klettern, das alles hier gefiel ihr immer weniger. Unruhig ließ sie ihren Blick über die Umgebung schweifen, während Asin der Hütte verschwunden war, fuhr aber herum als die Tür hinter ihr sich leise quietschend öffnete. Einen Moment starrte sie nur, dann trat sie nervös ein. Zuerst schien die Dunkelheit vollkommen zu sein, erst nach und nach tauchten wenigstens Konturen aus der Finsternis auf. Ein Tisch der nicht weit von ihr weg stand und eckige Formen an den Wänden, die Schränke sein mussten, auch eine Treppe schien es zu geben. Wie hast du die jetzt aufbekommen?Zwischen Tür und Fenster gab es an der Wand einen geschmiedeten Kerzenhalter und nach ein wenig herumtasten auch Zunderhölzer um diese zu entzünden. So war wenigstens ein bisschen was zu sehen. Sie nahm eine der Kerzen aus dem Halter und nahm sie mit sich. Es war deutlich zu erkennen, dass die Hütte schon länger nicht mehr bewohnt wurde. Mondlicht fiel hier und dort durch das Dach, wo das Stroh hätte ersetzt werden müssen, dem Tisch fehlte ein Bein und über einfach allem lag eine dicke Staubschicht. Doch bei genauerem hinsehen und für den der es zu deuten wusste, würde auffallen, dass dennoch vor kurzem Menschen hier gewesen waren. Die halb abgebrannten Kerzen, waren ein Indiz, Spuren im Staub ein anderes, im Kamin wäre frische Asche zu finden. Nur von ihren Begleitern war nicht die kleinste Spur zu sehen, hören, riechen, entdecken, wie auch immer. ich verstehe das nicht. Es gibt keine zweite Tür und die Fenster sind alle heil und zu, bis auf das wo du rein bist. Ratlos blickte sie sich im Raum um. Nimmst du irgendwas wahr?
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von Llynia Tindalas » Sa 25. Feb 2012, 19:50
 Llynia hatte sich gerade darauf eingestellt, Raven im Kampf beizustehen, da warf Nay die Laterne in das Blutbecken. Erst schien es, als würde nichts geschehen, dann begann das Blut einzutrocknen und zu Staub werden. Auch von der Kreatur löste sich das Blut und darunter kam Raphael zum Vorschein. Deshalb also die braunen Augen, überlegte Llynia. Sie schaffte es endlich Nick auf die Beine zu helfen, als am Gang ein silbernes Leuchten entstand. Die durchscheinende Gestalt eines Mädchens stand dort, und das Schimmern und Glitzern des Lichtes schien den Gefährten wieder neue Kraft und Zuversicht zu geben. Nach und nach kamen alle wieder auf die Beine, wenn auch alle angeschlagen, und brachen bald los, Nick hinterher, der sie führte. Alle Fallen waren verschwunden und sie kamen unbeschadet zu einer Wendeltreppe, die nach oben führte.
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von Draugluin » Di 28. Feb 2012, 13:16
 Mit Taminas und Feyons Hilfe gelang es ihm, sich zunächst einmal aus der Höhle zu bewegen. Das kleine geisterhafte Mädchen strahlte dabei eine Zuversicht aus, die sich offenbar auf alle zu übertragen schien, als sie nickte. Sie wusste also den Weg. Und ihnen blieb nichts anderes übrig, als ihr zu glauben. Als auch Nick bestätigte, den Weg zu kennen, war auch Raphael erleichtert. Mir nichts dir nichts einem kleinen Geisterwesen zu vertrauen, dass sich so sicher in der Hölle bewegte, war nicht einfach. Schliesslich gelangten sie an eine Wendeltreppe. Nick zögerte, aber sie sollten hier schnellstens raus, bevor das Gebäude womöglich doch noch über Ihnen zusammenbrach. “Wer bist du, Kleine?“ wollte Raphael dennoch wissen, bevor sie rausgingen. “Wieso bist du hier und hilfst uns?“ Und zu Tamina und Feyon gewandt meinte er. “Geht ihr vor... ich schaff das schon...“ Jemand musste ja den Anfang machen.
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von The Doctor[Anarya] » Di 28. Feb 2012, 15:17
 Das Mädchen hatte seine Hand wieder genommen, nachdem es kurz bei Feyon, Raphael und Nick gewesen war. Offensichtlich kannten einige von ihnen das Kind bereits. Er fragte sich woher und weshalb sie noch hier unten waren, wenn es doch offensichtlich helfen wollte, doch er stellte diese Fragen nicht. Er war zu müde dazu und auch die Anderen wären wohl froh ein solches Gespräch führen zu können, wenn sie Zeit gehabt hatten sich ein wenig zu erholen. Tamina hatte sich ihm zugewandt und er nickte ihr leicht zu. Ja, er würde schon irgendwie zurecht kommen. Bis auf die Schmerzen war es ihm nämlich offenkundig besser ergangen als dem Rest. Denn abgesehen von der Wunde in seinem Bein und den Kratzern an seinem Rücken, die soweit er es spüren konnte wenigstens aufgehört hatten zu bluten, hatte er nichts abbekommen. Sie wollten also aufbrechen? Kithras blickte noch einmal kurz zu dem Mädchen an seiner Hand. Es fühlte sich seltsam an, fast wie Watte festzuhalten. Dennoch war es ein beruhigendes Gefühl und Zuversicht war zu ihm zurückgekehrt. Sie würden hier wieder heraus kommen! Nick schien sogar den Weg zu kennen! Wenn das kein gutes Zeichen war, dann wusste er nicht, was dann. So waren sie auch recht bald an einer Treppe angekommen, die sie nach oben führte. Erleichterung machte sich breit und Kithras war froh, dass sie endlich hier heraus kommen würden. Raphael schlug nun vor, dass Tamina und Feyon vor ihm gehen konnten und er machte einen Schritt rückwärts. Er würde warten, bis alle oben waren. Sicher war sicher. Und so verletzt wie einige von ihnen waren, war es vielleicht gut, wenn jemand hinter ihnen ging und sie im Notfall vor einem Sturz bewahren konnte. (As folgt später)
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von ~ Karen ~ » Di 28. Feb 2012, 16:00
Als er noch am Boden kniete kam das silberne Mädchen plötzlich auf ihn zu und umarmte ihn. Das .. war fast zuviel für ihn. Er schluckte hart, blickte auf den Boden, dann aber doch hoch und in die freundlichen Kinderaugen des Mädchens. Sie blickte ihm direkt in die Augen, voller Liebe und ohne jeden Vorwurf. Wieder rollte eine Träne über seine Wange, dann aber lächelte er sanft, strich ihr mit der Außenseite seiner Hand über die Wange. Es fühlte sich seltsam an, aber schön. Er konnte nichts sagen, versank fast in den strahlenden Augen. Eine Welle von Zuversicht wogte durch sein Sein, sie gab ihm neue Kraft. Es ging ihr nun gut ... Nay hatte sie erlöst, er fühlte sich ein wenig leichter. Für einen Moment verharrten sie so, bis er sich Raphael zuwandte. *** ..sie kamen langsam voran, aber letztlich hatten sie es dann doch geschafft und standen am Ausgang oder besser an einer engen Wendeltreppe die zu einem Ausgang führte. Raphael meinte er käme nun allein zurecht, sie sollten vorgehen. Nach einem prüfenden Blick auf den Magier und einen fragenden zu Tamina, nickte Feyon langsam. „Gut... „ , meinte er dann nur kanpp, „.. dann geh ich voran. „ . Er spürte die Torturen der letzten Stunden in jedem Knochen, jedem Muskel und jedem Nerv, außerdem hatte er viel Blut verloren. Langsam aber doch gleichmäßig stieg er die Treppe hoch und gelangte unbehelligt an eine Tür. Er zog das Schwert, lauschte und drückte angespannt die marode Klinke. Die Tür öffnete sich quitschend. Im Innenraum klappte die Truhe auf. Er spähte in den Raum, spannte wieder jeden Muskel, erwartete beinahe angegriffen zu werden, riß das Schwert hoch, um dann, nachdem er erkannt hatte wer da vor ihm stand, ebenso überrascht wie fassungslos zur rufen „Ihr? Hier? Was ...? “ . Für Augenblicke war er buchstäblich sprachlos, schaute die Asterius und Lea einfach nur an; dann drehte er sich beinahe brüsk um, weil ihm einfiel daß die anderen noch unten warteten. „Ihr könnt hochkommen.. hier ... hier sind die Anderen, Lea und Asterius ... . Nichts mehr siehts aus wie zuvor.. ! Es .. ich glaube .. es ist ungefährlich... “ . Die Hütte sah jetzt alt und verlassen aus, wie sie es ursprünglich erwartet hätten. Er schaute wieder zu den beiden in der Hütte und spürte wie ihm die Knie für einen Moment schwach wurden, er hielt sich an der Wand fest, blickte von einem zum anderen „Ihr .. habt .. nichts gehört .. hier oben?“ . Dies war mehr eine Feststellung, weniger eine Frage. Langsam steckte er sein Schwert in die Scheide, das er immer noch fest in der Hand gehalten hatte. Die Blicke der anderen waren ebenso fassunglos und ihm war klar was er für einen Anblick bieten mußte, aber.. er konnte jetzt nicht zu Erklärungen ansetzen. Sein Blick wanderte zu der geöffneten Hüttentür die nach draußen führte und im Grunde wollte er nichts wie dort hinaus, weg von diesem entsetzlichen Ort. An Lea und Asterius gewandt sagte er nur „Bitte.. helft den anderen.., sie .. kommen gleich rauf!“. Nun ging er hinaus ins Mondlicht, einige Meter weit weg und lies sich dann im weichen Gras nieder. Natürlich hätte er noch in der Hütte bleiben müssen, aber diesmal gab er seiner Schwäche nach, er mußte hinaus aus dem engen Raum. Er konnte kaum fassen wieder draußen zu sein, er konnte kaum glauben das sie entkommen waren und tatsächlich überlebt hatten... er atmete die reine Waldluft, zog sie bewußt in seine Lungen und blickte hinaus in die Nacht und hinauf zu den Sternen die unbeteiligt und schön wie immer über der Lichtung blinkten.
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von Elo » Di 28. Feb 2012, 20:10
 Anfangs hatte Solan direkt vor der Hütte Wache gehalten, während die anderen, abgesehen von Lea und Asterius, in die Hütte gegangen waren und sich dort umsehen wollten. Aufmerksam ließ er seinen Blick in der unmittelbaren Umgebung umherschweifen, fokussierte ab und zu das Unterholz, wenn er meinte, etwas rascheln gehört zu haben. Dennoch, er konnte keine direkte Gefahr ausmachen, entweder bildete er sich das Rascheln ein, weil er sich alles andere als wohl fühlte in diesem Wald, oder es waren nur kleine Tiere, die durch das Unterholz huschten. Mit der Zeit hielt es ihn allerdings nicht mehr, er musste sich bewegen. Um Lea und Asterius nicht damit zu erschrecken, dass er plötzlich nicht mehr vor der Hütte stand, gab er den beiden kurz Bescheid, dass er die unmittelbare Umgebung erforschen wollte, aber in Hörweite bleiben würde. Er nickte dem Wolf zu, als dieser meinte, er solle vorsichtig zu sein. “Das werde ich, versprochen…!Ich bin bald wieder zurück..! Sollte etwas passieren, ruft nach mir, dann werde ich sofort wieder zurück sein…“ antwortete er und tauchte dann in die Dunkelheit ein… ---- ….Nachdem Solan eine Weile zwischen den Bäumen herumgestreift war und dabei nichts ungewöhnliches finden konnte, beschloss er, wieder zu der Hütte zurückzukehren. Leise näherte er sich wieder und tauchte wieder in Sichtweite der Tür auf, durch die gerade Feyon gelaufen kam. Unwillkürlichlich seufzte er erleichtert auf und blieb vor ihm stehen. “Alles in Ordnung,Feyon?Was ist geschehen?“ Er wusste nicht, was in der Hütte geschehen war, aber auch in der Dunkelheit der Nacht konnte er kaum übersehen, wie erschöpft der Elf war….
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von ~ Karen ~ » Di 28. Feb 2012, 21:46
Solan tauchte von irgendwoher auf. Feyon hätte sich eine Minute mehr Ruhe gewünscht, aber es war natürlich nur zu verständlich das der andere Elf zu ihm kam. Bevor er aufstand wischte er sich die Hände auf dem feuchten Gras sauber und fuhr sich mit den nun nassen Händen durchs Gesicht. Das brachte nicht viel, aber es war wenigstens kühl. Das eigentlich schon längst vermoderte Blut war auch an ihnen sozusagen zu Staub zerfallen, was allerdings ihr allgemeines Erschienungsbild nicht wesentlich besser machte. Von oben bis unten verschmiert, verdreckt und blutverschmiert waren sie trotzdem. Ihr eigenes Blut war ja nicht zerfallen, ganz davon abgesehen das Teile ihrer Kleider nur noch in Fetzen an ihnen hingen und sie immer noch aus vielen Wunden bluteten. Feyon fühlte sich trotz allem etwas besser, allein die frische Luft und das Bild der Sterne half ein wenig. Er stand nun auf, nicht ganz ohne kurz das Gesicht zu verziehen und blickte Solan in die Augen. Der jüngere Elf sah besorgt aus, verstand wohl auch nicht was passiert war und Feyon versuchte sich an einer Antwort: „Wir ... sind alle in eine Art .... Folterkammer, nein .. in eine Art unterirdisches Höhlensystem gefallen, das unter einem schwarzen Zauber stand und von etwas beherrscht wurde... wofür ich ... keinen Namen habe.... zuerst war jeder allein, dann .. haben jeder irgendwie überlebt und wir haben uns nach und nach ... gefunden„ er schüttelte den Kopf. Er wußte nicht wie er das erklären sollte, sie mußten das wohl allen in Ruhe berichten, aber dazu mußte später Zeit sein. Er sprach weiter „.... jedenfalls war alles dort unten daraus aufgerichtet uns zu töten. Es war eine ... Falle ... und ich bin blind hineingetappt... “ . Er schüttelte den Kopf, zog die Augenbrauchen düster zusammen, schwieg; blickte zu der Tür der von außen und nun auch von innen so unscheinbaren Hütte und lenkte seine Gedanken wieder in sinnvollere Bahnen. „Solan... hast du hier irgendwo in der Nähe einen Bach gesehen. Wir haben alle fürchterlich Durst, viel Blut verloren.., besonders Raphael ... !“ . Der Elf verzog das Gesicht bei dem Gedanken was dem Magier widerfahren war. Feyon mobilisierte seine Kräfte wieder. Er war erschöpft und kämpfte mit den vielen Schnittwunden und immer noch mit dem Stechen in der Seite. Er hoffte das die Rippen nur geprellt und nicht gebrochen waren. Aber er war immer noch stärker und stabiler als die anderen, schließlich war er ein Elf und deshalb hatte er sich gefälligst auch su zu benehmen und den anderen weiter zu helfen, so gut er konnte. Sie mußten ja auch irgendwie noch zurück in die Stadt. Wie, war ihm im Augenblick noch unklar. Keiner der anderen würden nach dieser Tortur den langen Fußmarsch durchstehen. Er zog die Schultern zurück, richtet sich auf, blickte Solan entschlossen an „Wir müssen uns um die anderen kümmern, sie sind alle schwer verletzt, bluten, sind am Ende ihrer Kraft. Nay hat Fieber.. !“ . Er ging bereits wieder auf die Hütte zu, dann blieb er aprupt nochmal stehen und drehte sich zu Solan um der sich auch schon in Bewegung gesetzt hatte ".. das ... Gefäß .. wegen dem wir eigentlich hier sind, haben wir auch nicht gefunden... " . Gerade war ihm der eigentliche Grund ihres Hierseins wieder eingefallen. Dann setzte er noch leise hinzu ".. es ist wirklich ein Wunder das wir alle noch leben... "
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von Eilean Sionnach » Di 28. Feb 2012, 21:55
Einen Bach hatte Solan bei der Erkundung der Umgebung nicht entdeckt wohl aber einen kleinen Brunnen unweit des Hauses. (ignoriert bitte das Wasser im Hintergrund)
Zuletzt geändert von Eilean Sionnach am Di 28. Feb 2012, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
 Seien wir realistisch... versuchen wir das Unmögliche!
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von The Doctor[Anarya] » Di 28. Feb 2012, 22:46
 Asterius hatte Lea nur einen unwissenden Blick zugeworfen, als sie ihre Frage danach gestellt hatte, wo die Anderen hingegangen sein könnten. Er hatte ebenfalls keine Ahnung und genau deshalb machte er sich nun auf die Suche, irgendwo mussten sie immerhin stecken. Nachdem er das Fenster eingeschlagen und den Rahmen vom Glas befreit hatte, sah er noch einmal zu seiner Begleiterin zurück, der offensichtlich nicht wohl dabei war ihn allein ins Innere gehen zu lassen. „Keine Sorge, ich passe auf mich auf.“Also war er ins Innere geklettert. Dort dauerte es einen kurzen Moment, bis er sich orientiert hatte, doch dann hatten sich seine Augen an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnt und er konnt auch seine Umgebung richtig sehen. Dass das Dach plötzlich wieder Löcher hatte und alles wie es eigentlich sein musste war, bemerkte er nicht. Vorsichtig ging er durch den kleinen Innenraum zur Tür und zog kräftig daran. Knarzend ging sie nach innen auf, so schwungvoll, dass Asterius beinahe nach hinten gestolpert und gefallen wäre. Ein fast schon beleidigter Laut entwich ihm und er hob die Schultern bei Leas Frage. „Ich weiß nicht woran es lag. Plötzlich ging sie problemlos auf.“ Er sah sich in der näheren Umgebung der Tür auf dem Boden um, doch es war auch nichts zu finden das darauf hindeutete, dass sie von etwas blockiert gewesen war. Sehr merkwürdig. Nun waren sie jedoch zu zweit und gemeisam machten sie sich auf die Suche nach Anzeichen darauf, wohin alle verschwunden sein konnten. Doch es war kaum ein Anhaltspunkt darauf zu finden, dass überhaupt jemand dort gewesen war. Asterius spitzte nun die Ohren und wollte gerade den Kopf schütteln, als ihm doch etwas auffiel. „Ja, ich kann etwas hören .. da.. ist irgendwo jemand.“ Seine Stirn legte sich in Falten und er horchte abermals um herauszufinden wo er etwas hören konnte. Sie näherten sich einer großen Truhe, die urplötzlich vor ihnen aufklappte und .. Asterius wich einen Schritt zurück. Er hatte das Geräusch zwar als Schritte erkannt, doch dass es nun Feyon war, der aus dem Nichts auftauchte überraschte ihn. Offenbar war der Elf jedoch nicht weniger überrascht, das ließ sein Gesicht deutlich erkennen. „Feyon ..“, sagte As langsam und nickte nur, als dieser fast schon ein wenig abwesend an ihnen vorbei nach draußen marschierte und sie noch darauf aufmerksam machte, dass auch die anderen folgen würde. As tauschte einen Blick mit Lea. Irgendwie war das Ganze doch etwas überfordernd. Langsam trat er also wieder dichter an die Truhe. „Hallo? Hört ihr mich?“, rief er hinein.
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There are times, when all the world's asleep, The questions run too deep 
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