Homosexuelle im Elbenwald?

*Knister*, *Brutzel*, Gespräche am Lagerfeuer

Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon EwigUnwissende » So 21. Mär 2010, 02:28

ich oute mich hiermit als glücklich lebende lesbe!
was heißt hier: lieb und nett und auch nur menschen die...
:eek: "wir" homosexuellen brauchen weder im leben noch in der gesellschaft sonderstatus.
weil "wir" menschen sind, und "wir" beim [zensiert]en die knie einknicken wie heteros. ich habe das recht darauf, wie jeder "normale" HETERO behandelt zu werde, ich brauch keine extrawurst! dieses diskutiere über "die homosexuellen", mein gott, was macht uns denn in euren augen zu sonderlingen? es ist zum :eek: :eek: :eek: :eek:
ich staune ich staune ich staune!!!
so wie viele heteros sagen, sie wollen oder können nicht mit dem gleichen geschlecht, heißt es bei homos, sie können oder wollen nicht mit dem anderen geschlecht. was soll denn das? ich bin bei der blutspende auch rausgeschmissen worden. habe sehr provokativ zwei verschlungene frauenzeichen auf meiner rechten pulsader tätowiert und als der arzt das gesehen hat, hat er mir überaus freundlich den weg zum ausgang gezeigt, mit dem kommentar, ich könne ja krank sein, ohne es zu wissen.
mein hintergrundwissen zu dem zeitpunkt, dass ich weder mit frau, noch mit mann im bett war!!! :grump: :grump: :grump:
ich werde wütend bei diesem ewigen diskutiere. okay ein gleichgeschlechtliches männerpärchen kann auf "normalem" HETEROWEG schwanz rein kind raus keins bekommen, aber wieso sollen sie keins großziehen dürfen? warum sollen wir nicht heiraten? und warum heißt es dann verpartnern? und was gaffen uns die sogenannten normalen an? was meint ihr konnte ich mir schon anhören. bin mit meiner frau in einem dorf gewesen und so 17 jährige halbstarke brüllen mir bzw uns hinterher... löööööööööööööösben!! hundert fenster standen offen und gleich die neugierigen köpfe hinterher!
WÜRGS!!!!
schluss mit dem scheiß! :grump: :grump: :grump: :grump: :grump:
ich will meine liebe genauso leben und fühlen dürfen wie "ihr"!!!
:k: ich liebe meine frau! :x:
Ich hatte ein Nest mit Finsterbergfledermäusen im Haar, die haben die ganze Nacht gefiepst...
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Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Yandrak » Di 23. Mär 2010, 16:19

@EwigUnwissende
waru, du von der blutspende ausgeschlossen wurdest versteh ich nun wieder nicht....
weil gegen homosexuelle frauen steht da ja nichts drinne...
es wird explizit gesagt bi-/homosexuelle MÄNNER....
naja...
egal...
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Apocalypse » Fr 4. Jun 2010, 15:39

also das is doch schnuppe wer zum blutspenden kommt, die sollten doch froh sein,dass überhaupt jemand geht.
und getestet werden,sollte das blut eigentlich immer, egal von wem es kommt...
so ein schwachsinn.... *aufreg*
gibt auch heteros,die irgendwelche krankheiten haben und trotzdem wird denen das blut so ohne zweifeln abgezapft.....
:eek13: die sollten mehr wert drauf legen, es dann auch zu überprüfen anstatt sich sooo imense sorgen drum zu machen wer da blut spenden möcht.
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Anne-Shirley Boleynn » Mo 21. Jun 2010, 20:13

Nabend zusammen,

Nach langer Zeit komm ich mal wieder dazu meine Meinung zum Thema Homosexuelle im Elbenwald zu äußern. Also ich persönlich denke das dass Thema egal ob nun Schwule oder Lesbe immer noch zu eng gesehen wird. Homosexuelle genießen hier in Deutschland inzwischen das Recht sogar Kinder zu adoptieren. Wo ich sehr positiv überrascht bin. Gegen Lesben und Bisexuelle habe ich persönlich rein gar nichts. Was ich im letzten Post von mir um diesen noch mal aufgreifen sagen will und möchte das ich alle 3 Gruppen akzeptiere und respektiere so wie sie sind. Ich denke es ist persönlich egal ob der oder der andere Schwul/Lesbisch oder Bisexuell ist. Hinter jedem PC sitzt ein Mensch den man so akzeptieren und respektieren sollte wie er ist. Und ob er nun das weibliche Geschlecht oder das männliche Geschlecht oder sogar beides liebt sollte hier nicht abfällig bewertet werden. Sondern eher offen für alles Neue sein. Ihr habt schon richtig gehört. Ich bin persönlich der Meinung das alle 3 Gruppen akzeptiert und respektiert werden sollten. Und ich stehe dazu auch.

@ Jennifer. Die Geschichte die du uns mitgeteilt hast ist wirklich nicht gerade angenehm, aber an einem solchen Beispiel erkennt man nur zu gut das es manche Leute immer noch gibt die solche Beziehungen auf das schärfste verurteilt werden. Mich macht so muss ich dir auch den Rücken stärken auch ziemlich wütend und enttäuschend. Daher lasse dich mal ganz dolle knuddeln. Du hast im übrigen eine PM von mir.

Ich hoffe ihr anderen versteht mich d.h. jetzt nicht falsch. LG Anne
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Eilean Sionnach » Di 22. Jun 2010, 19:42

Ich bin grad beim EW querlesen hier reingestolpert udn kann grad nicht still bleiben.

Ich könnte das expoldieren, wenn ich von sowas lese wie "Ewig Unwissende" es grad beschreibt.
Ich weiß wie wichtig JEDER Spender sein kann... und nicht nur was Blutspenden angeht. Es geht da unter Umständen um ein Leben was gerettet werden muss.
Und ganz ehrlich gesagt ... ich denke jedem der auf einen Spender angewiesen ist, ist es völlig egal WAS der Spender ist... für ihn ist er oder sie einfach nur eine Chance.

Und das ist das wichtigste überhaupt.

So einen Arzt sollte man dann doch mal an seinen Eid erinnern.

*vor sich hinwetternd wieder raustapps*
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon EwigUnwissende » Mi 23. Jun 2010, 16:09

@anne: (niemals versuchen zu rechtfertigen, das geht nach hinten los! :roll: ) ;)

hmm, ich wollte sicherlich nicht schimpfen!
was mich nur sehr nervt, ist dieses gesülze...
jaaaa... es sind auch NUR menschen (was denn sonst?) die NUR ihre gefühle teilen wollen... die NUR, und NUR, und NUR... ES NERVT!!! :eek13:

ich lebe seit jahren als geoutete lesbe und das hat mich eine lehrstelle, etliche nerven und viele freundschaften gekostet. seit anderthalb jahren lebe ich in einer glücklichen, erfüllten partnerschaft, nicht anders als heteropaare.

auch wir haben meinungsverschiedenheiten und es gibt reiberein. streiten tun wir beide nicht, weil es nichts bringt, außerdem bin für streiterein zu gesetzt und erinnere meine frau regelmäßig daran, dass ich nicht streiten werde. da kann se im dreieck springen und toben, das ist mir wurscht. ich lebe!!!
(habe schon mehrfach versucht mir das leben zu nehmen) und ich liebe!!! und das zulassen zu können hat sieben monate gebraucht, und lange zeit therapien in anspruch genommen, dass ich überhaupt gefühle zulassen konnte, überhaupt wusste, WAS ich da fühle, was ein GEFÜHL überhaupt ist und wo es einzuordnen gehört. auch bei uns geht es darum, wer geht einkaufen und wer wischt die küche. wer hängt die wäsche auf und wann können wir zu tante x oder großvater sowieso fahren.

ich liebe nicht anders als jemand anderes und doch muss ich mich in jedem vorstellun gsgespräch rechtfertigen, muss um fallen herumschleichen um nicht als HOMO in irgendeiner statistik aufzutauchen. ich lebe meine beziehung offen, mache daraus kein geheimnis, aber ich geh damit nicht hausieren, trotz meinet kurzen haare und eher sportlichem kleidunsstil.es stinkt mich an wie ein sonderling behandelt zu werden, nur weil ich keinen schwanz mang die beine haben will!!!
weil, wer fragt denn warum ich mich für frauen entschieden habe? wer fragt, wie ich die vergewaltigung als ich zehn jahre alt war verarbeitet habe und was für eine scheißangst davor habe, wenn mir ein kerl den ich nicht kenne zu nahe kommt. und wer fragt, wie ich mit pornografie im fersehen umgehen kann, wer wischt meine kotze weg, wenn ich in einem film zusehen muss, wie ein kerl über eine frau steigt und spaß dabei hat, wenn er grob ist. so.

ich liebe einen runden, weichen, haarlosen (außer auf dem kopf), wunderschönen frauenkörper, von dem keine bedrohung ausgeht. an den ich mich kuscheln kann wenn ich angst habe. wenn ich mit meiner frau reden und lachen kann. wenn wir unterwegs sind und uns über andere menschen lustig machen können. wenn wir über anträgen sitzen können und grübeln, was diese menschen vom amt alles wissen wollen.

und das schönste an der sache ist, dass ich keine angst haben muss, dass sie (mit) mir was tut, was ich nicht will...
wer fragt? wer versteht? und wie oft bin ich schon diskriminiert worden, weil ich mit einer frau glücklich geworden bin!?

habe ich mich selbst vergewaltigt??
Zuletzt geändert von EwigUnwissende am Mi 23. Jun 2010, 16:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Anne-Shirley Boleynn » Mi 23. Jun 2010, 23:03

Hi,

Also ich kann was du erlebt hast als Kind leider nicht mitreden. Ich habe bisher solch eine Tat noch nicht erleben müssen zum Glück aber ich finde es persönlich sehr schlimm und wünsche es eigentlich keinem Menschen. Weder den weiblichen noch den männlichen Wesen solch eine Greultat im Kindesalter zu erleben. Ich kann mir sehr gut vorstellen das du dir daher lieber eine Frau als eine männliche Person als Lebenspartner gesucht hast. Das dies natürlich einige Freundschaften gekostet hat so muss ich sagen das dies nicht nur bei dir glaube ich der Fall. Sondern auf beiden Seiten. Jeder verliert Freunde wenn der/diejenige Person outen tut. Ich persönlich kann aus eigene Erfahrung sagen das ich bisher weder angegriffen wurde weder noch irgendwelche Menschen sich gegen mich gewendet oder abgewendet haben.

Dieses Gesülze wie du es nennst so muss ich sagen und da bist du nicht die einzige Person nervt mich persönlich auch. Egal ob diejenigen nun Lesben, Schwul oder Bisexuell sind dürfen Lieben! Und ich muss sagen das ich auf beiden Seiten stehe ...sprich ich akzepier die 3 Parteien. Ich möchte mich auch nicht irgendwie rechtfertigen oder so, ich bin auch selbst vorsichtig wenn ich eine männliche Person nicht kennen tue nicht alles verraten tue. Man sollte sich zuerst kennen lernen und dann sehen wie es weiter geht. Was ich aber persönlich nicht machen würde ist das ich eine Person aus dem Internet treffen würde die ich erst angenommen so ca.2 Wochen/Monate kenne oder so.
LG Anne
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon EwigUnwissende » Do 24. Jun 2010, 12:35

ja ich nenne es gesülze, denn je mehr das thema homosexualität auch in den medien immer im zusammenhang mit negativem (zb HIV, tunte oder kampflesbe) themtisiert und zerredet wird,
je mehr darauf eingegangen wird, dass "die homosexuellen" kinder adoptieren, heiraten, lebensgemeinschaften haben/machen/dürfen dürfen, je mehr gerät es in einen fokus, der ein selbstläufer wird.

werden homosexuelle nicht als minderheit, als randgruppe oder als was auch immer bezeichnet oder stigmatisiert, denke ich hätten "wir" eher eine chance, wie normale menschen (in diesem fall ja heterosex.) behandelt und integriert zu sein. denn eigentlich frage ich mich, was es meinen arbeitgeber/nachbarn/kommunalpolitiker angeht, dass ich als frau mit einer frau zusammen bin? das ist mein privates!
wen hat es denn was anzugehen, ob westerwelle schwul ist? oder dass hella von sinnen ne lesbe ist? es ist doch denen ihr ding das in die öffentlichkeit zu tragen!?

ich kriege regelmäßig eine mittlere meise, wenn es heißt, "die schulen, die lesben..."
stelle ich mich auf ein pult und sage, es ist den heterosexuellen gesetzlich erlaubt geschlechtsverkehr auszuüben und kinder zu zeugen/adoptieren!?

und mal hand aufs herz. es ist für homopaare doppelt schwer ein kind adoptieren und großziehen zu können/dürfen. es ist eben noch nicht so NORMAL wie immer überall gesagt und gepredigt wird.
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Anne-Shirley Boleynn » Do 24. Jun 2010, 21:49

Huhu

@ Ewig Unwissende, tja wo du Recht hast, hast du Recht. Eine Beziehung egal ob Schwul,Hetero etc. geht rein gar niemanden was an. Weder unsere Chefs, noch irgendwelche anderenen Schulklassen etc etc. aber du weißt ja wie Vater Staat nun mal so ist. Kaum dringt mal solch ein (ich nenns jetzt mal) Tabuthema nach draußen, zerreißen sich die Kollegen,Chefs, Staatsoberhäupter samt Presse die Klappen darüber und schon biste in der Runde was Luch & Truch ist und es wird ja alles totgeschwiegen.

Wenn du mich persönlich fragst, so denke ich sollten sich alle mal an ihre eigene Nase packen. Und das gilt nicht den Schwulen, Bisexuellen & Lesben, nein es geht an die Leute die meinen über solche Pärchen abzulästern und sie so übelst zu beschimpfen das sie 0 Bock mehr haben und sich letztendlich in den Selbstmord stürzen. Und das gabs soweit ich gehört habe ja auch schon. Ich will nicht schlecht über diese Pärchen reden da ich offen für solche Paare bin sprich sie so akzeptiere & respektiere wie sie sind aber ich denke Vaterstaat samt Politiker müssen noch so einiges an sich & anderen Dingen arbeiten finde ich.

Oder sehe ich das jetzt anders? Das du dich gern mal vorne ans Rednerpult stellen möchtest und deinen Senf dazugeben willst so muss ich sagen ich stehe indem Punkt hinter dir. Ich denke es sind nicht nur normale Päärchen dran sondern auch diejenigen die so sind wie du. Und in dem Punkt könnte man doch mal den Vorschlag machen zusammen zu Arbeiten. Oder wäre es in deinem Sinne etwar anders? Das wäre doch in dem Sinne keine so schlechte Idee.

Ich denke in solchen Dingen sind die Politiker echte Schlafmützen und wissen nicht was sie blubbern! Entweder sie behandeln diese Gruppen irgendwann gleich oder sie werden sehen was sie davon haben und du samt alle andren am Rad drehen.

Viele liebe Grüße Anne
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Zauberrabe » Fr 3. Sep 2010, 10:57

Sodele, dann oute ich mich mal an dieser Stelle. Ich bin Bisexuell, verheiratet und habe eine Parallelbeziehung zu einer ebenfalls verheirateten Frau . Beide Ehemänner sind darüber informiert und akzeptieren dies.
Leider finde ich, ist unsere Gesellschaft extrem spießig was solche Dinge angeht, weshalb auch nur sehr wenige Menschen, aus meinem Umfeld davon wissen. Dabei geht es noch nicht einmal um mich persönlich, sondern viel mehr darum, dass ich nicht möchte das meine Tochter darunter leiden muss, so nach dem Motto: Ne mit dem Kind von so einer, darfst du nicht spielen.
Leider herrscht in unserer Gesellschaft tatsächlich, sehr viel weniger Toleranz als es immer gesagt wird.

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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Desiderius Melas » Fr 3. Sep 2010, 11:09

Guten Mittag.

Nach langer Zeit möchte ich auch noch ein paar Worte in den Raum werfen.
Ich bin (immernoch) hetero und völlig liberal allem gegenüber.
Zudem bin ich Mitglied einer Partei, die sich offen für die Stärkung der Rechte und die Gleichsetzung homosexueller Paare einsetzt und stehe da auch voll dahinter. Es mag hier im sehr konservativen Schwabenland besonders schlimm sein, aber "wir" werden auch schon missachtet und beschimpft weil wir uns für eure/unsere Rechte einsetzen und weil unser Parteichef homosexuell ist.
Man kann Guidos/unsere Politik gerne kritisieren, das ist hier aber grade nich der Punkt. Nur hat es mich doch sehr überrascht hier in BaWü schon dafür beschimpft zu werden, dass wir für Gleichstellung sind. Das hat einige sehr kritische Fragen in mir gegenüber der Gesellschaft aufgeworfen. Wie gesagt, man muss nicht unserer politischen Meinung sein, aber uns dafür zu beschimpfen, dass unser Chef homosexuell ist und wir offen für Gleichstellung kämpfen geht in meinen Augen doch eindeutig zu weit.

P.S.: Und ich war während des CSD als Sanitäter im Einsatz und fand die gesammte Aktion viel angenehmer, entspannter, lustiger, lockerer und freudiger als manch andere Großveranstaltung mit Fußballfans oder Popstars.
Zuletzt geändert von Desiderius Melas am Fr 3. Sep 2010, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Anne-Shirley Boleynn » Do 23. Sep 2010, 21:09

Nabend,

@ Melas also was Guido Westerwelle betrifft so muss ich sagen ist er glaube ich ja der aller erste Politiker indem Sinne überhaupt hier in Deutschland gewesen der als Politiker offen im Bundestag gesagt hatte das er Schwul ist. Ich muss dazu sagen das als ichs hörte weder das Schwabenland noch ihn dafür kritisiert noch beschimpft hab. Ich persönlich fand es sogar richtig gut das er mal auf den Tisch gehauen hat und zu dem stand was er vertritt. Und ich muss sagen das sich ja die Einstellung in mancher Sicht bei den meisten Menschen ja eher zum Positiven statt zum negativen entwickelt hat. Einige der sogar heutigen jungen Generation sprich von den 11 bis 20 jährigen haben nix gegen Schwule, Lesben etc.. Und Ich denke genauso wie du was du in deiner Meinung geschrieben hast. Denn es müssen nicht immer alle der gleichen Meinung sein. =) Liebe Grüße Anne
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon LessienAncalimon » Di 8. Feb 2011, 23:47

Hey,

ich schließe mich meinen Vorrednern an. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Ich hasse Leute, die andere wegen ihrer privaten Liebesangelegenheiten beschimpfen.

LG, Lessien.
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Ele Sangregius » Do 24. Feb 2011, 19:08

Desiderius Melas hat geschrieben:Guten Mittag.

Nach langer Zeit möchte ich auch noch ein paar Worte in den Raum werfen.
Ich bin (immernoch) hetero


Jaja, aufgrund solcher Formulierungen merkt man mal wieder, warum man den Zwerg einfach lieben muss..^^

Ich muss jetzt aber doch nochmal was zum Thema loswerden..
Immer, wenn ich Geschichten von Menschen höre oder lese, die ihrer Sexualität wegen diskriminiert oder gequält worden sind oder werden, schießt es mir durch den Kopf, wie glücklich ich mich schätzen kann, dass es mir nicht so geht.
Die letzten vier Jahre vor dem Abi habe ich auf dem Internat verbracht, in einer Klasse von Hochbegabten Schülern, in der es zum normalen Alltag gehörte, dass wir viel über Sexualität gesprochen haben, weil es für uns alle ein Thema war (von 19 Leuten sind 5 bi und einer schwul), meine Familie hat schon immer lesbische Pärchen in ihrem Freundeskreis gehabt und ist unglaublich tolerant, so dass ich auch dort immer schon allen Rückhalt hatte, den ich mir wünschen könnte.

Jetzt sehe ich mich zum ersten Mal direkt damit konfrontiert, wie es auch sein kann, und fühle mich verdammt hilflos.
Was tut man, wenn jemand, der einem wichtig ist, vor der Wahl steht, entweder seine Familie zu täuschen oder mit der Konsequenz leben zu müssen, nicht mehr nach Hause fahren zu können, weil einen der eigene Vater rausgeschmissen hat?
Zuletzt geändert von Ele Sangregius am Mi 10. Aug 2011, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Scathach » Fr 5. Aug 2011, 20:14

Das letzte kommt mir bekannt vor. Es gibt so Sachen... die muss ich meinem Vater einfach nicht erzählen....
Ich weiß ja schließlich auch nicht alle seine seine schrecklichen Geheimnisse. (Schade eigentlich)
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Ele Sangregius » Mi 10. Aug 2011, 12:43

Im Falle meiner Freundin ist es interessant, dass ihr Vater es jetzt doch verhältnismäßig entspannt aufgenommen hat.
Dafür bekommt ihre Mutter immer mal wieder die Krise und erklärt ihr, sie sei ja total abartig und müsse doch auch einsehen, dass sie in Therapie müsse.
Das Schlimmste daran ist, dass ich merke, dass es unglaublich an mir frisst, dass es ihr deswegen schlecht geht.
Und so wirklich förderlich für die Beziehung ist das irgendwie nicht.
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Re: Homosexuelle im Elbenwald?

Beitragvon Kintaro Oe » Do 22. Dez 2011, 00:00

Heftig was manche hier für schlechte Erfahrungen gemacht haben. Meiner Meinung nach sollte man Homosexualität heutzutage frei aus leben. Das einzige was ich so mitbekommen habe ist, das unser Deutschlehrer schwul ist, da werden auch gerne mal Witze drüber gerissen allerdings wirklich was dagegen zu haben scheinen nur meine wenige moslimischen Mitschüler, vonwegen "Gott" wäre ja dagegen *facepalm*.
Ich selber habe das Glück mich unabhängig von dem Geschlecht in Menschen zu verlieben und beide gleich anziehend zu finden. Schlechte Erfahrungen habe ich selber, damit so gut wie keine gemacht.
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