Momentan herrscht Charakterstopp
Draugluin
Name: Azrael
Alter: „gefühlte und gesehene 30“ wahrlich aber viel älter
Rasse: schwarzer Magier
Charakter: Azrael strahlt eine unheimliche und furchterregende Ruhe aus. Er ist berechnend und gnadenlos. Seine Ziele will er durchsetzen, koste es, was es wolle. Azrael hat Geduld, schliesslich hat er genug Zeit - denkt er und genug Kraft und Magie.
Geschichte: Azrael kam in einem kleinen Dorf auf die Welt und wurde von einer Hexe aufgezogen, da seine Eltern unauffindbar waren. Azrael interessierte sich schon immer für Magie und nutzte die Hexe aus. Er erlernte fast all ihre Magie und liess die Alte irgendwann im Glauben, er sei tot, als er genug gelernt hatte. Das Buch der Magie hatte er auswendig gelernt und es dann verbrannt, damit niemand mehr die magischen Seiten in die Finger bekam. Schon früh begann er mit grausamen Tagen und schob alles der alten Hexe in die Schuhe, die man eines Tages für diese Taten auf dem Dorfplatz verbrannte. Azrael siedelte sich im Westen des Landes an und gewann die Seelen der Toten. Mit Hilfe der Magie war er bald machtvoll und die Gier wuchs. Die Geister waren seine Armee, die wie ein Todeshauch sein Land in eine tote Gegend verwandelten. Zur Zeit grübelt er an einer Strategie, seinen verhassten Feind Pandoras auszuschalten.
Sonstiges: Wenn er auf Menschen trifft, gibt er sich als guter Magier aus und ist nett und freundlich. Jedoch hält er es nicht lange aus. Ausser seinen Schergen erkennt ihn jedoch niemand, da er bei Angriffen stets eine grausige Maske trägt. Nur in den Dörfern setzt er sie ab.
Sein liebstes Geschöpf ist sein schwarzes Einhorn.
Shandurah
Name: Zerafina
Alter: uralt, sieht aber dank der Magie jünger aus
Rasse: gute Hexe
Charakter: Zerafina ist eine herzensgute Frau, der das Glück von Dragao Lagrima sehr am Herzen liegt. Sie glaubt stets an das Gute hofft noch immer, dass man Azrael und Pandoras bekehren kann. Ihre Magie setzt sie wohlüberlegt ein.
Geschichte: Zerafinas Mutter war eine der erste, die Dragao Lagrima bevölkerten. Ihre Mutter und sie halfen den Völkern mit Hilfe der sanft dosierten Magie ihre Dörfer aufzubauen. Sie erlebte mit, wie das Land immer mehr ruiniert wurde. Aber sie gibt die Hoffnung niemals auf...
Sonstiges: Zerafina erblindete, nachdem sie im „Buch der Wahrheit“ einen Teil der bösen Magie erblickte. Das Buch ist seitdem wieder verschwunden, damit niemand das gleiche Schicksal erleiden muss oder auch noch Schlimmeres damit anstellt.
Antares
Name: Avilinia Sternenzauber (kurz Avi genannt)
Alter: in Menschenalter umgerechnet etwa 18
Rasse: Fee (Prinzessin)
Charakter: Avilinia ist vorwitzig, neugierig, für alles offen und frech, im Grunde aber ein ganz liebenswertes Wesen, das immer und überall helfen möchte, auch wenn es dabei schon mal schief gehen kann. Auf ihren Status als Prinzessin gibt sie kaum etwas.
Geschichte: Avilinia ist eine von sieben Töchtern der Feenkönigin. Sie wuchs unbeschwert auf und sollte eigentlich gut behütet sein, doch ihre vorwitzige Art trieb sie immer von einem kleinen Abenteuer in das nächste. Avi findet aber nichts Schlimmes dabei und so schwirrt sie immer weiter herum auf der Suche nach Aufregung und neuen Freunden.
Name: Joshua
Alter: gerade 5 geworden
Rasse: Mensch
Charakter: Joshua ist neugierig und abenteuerlustig. Er ist eigentlich ein artiger Junge, der meistens tut, was man ihm sagt.
Geschichte: Joshua ist in einer kleinen Siedlung mit 5 Bauernhöfen geboren und aufgewachsen. Viel mehr von Dragao hat er noch nicht gesehen, außer vielleicht der Wälder um seine kleine Siedlung. Aber wenn er groß ist, will er ganz Dragao erkunden und alle Drachen ganz alleine retten! Das haben ihm die neuen Gefährten zwar versaut, aber er will wenigstens helfen.
Kito
Name: Zentiara Toyah
Alter: 9.029
Rasse: gute Hexe
Charakter: Zentiara hat eine arrogante und überhebliche Art. Sie weiss nicht nur, dass sie gut aussieht und einiges auf dem Kasten hat, sie geniesst es auch. Doch zu denen, die sie ins Herz geschlossen hat, ist sie hilfsbereit und nett. Aber wehe, man bekommt sie als Feind...
Geschichte: Zentiara ist die Tochter von Zerafina und Isaiah. Sie wurde noch vor der Drachenversteinerung geboren und hat die Drachen noch als junges Mädchen erleben dürfen. Nach Isaiahs Tod und der Versteinerung zog sie allein durch die Lande und blieb, wo es ihr gefiel.
Name: Marlow
Alter: geschätzte 21 Menschenjahre
Läuft fast immer in schwarzen Klamotten herum und hat leicht stechende Augen, die fast schwarz wirken.
Rasse: Mensch
Charakter: geheimnisvoll
Geschichte: Marlow ist Azraels Sohn. Seine Mutter wurde von seinem Vater getötet, als er 10 Jahre alt war. Nachdem er den ersten Menschen erzählt hatte, wer sein Vater war, wurde er sogar verfolgt, mit der Absicht, ihn zu töten. Seitdem zieht er rastlos durch die Lande, in der Hoffnung, seinen Vater irgendwann töten zu können und so dazu beizutragen, dass die Welt wieder besser wird.
Sonstiges: Marlow besitzt die Gabe der Telepathie und er kann Kraft seiner Gedanken Dinge bewegen. Er tut es meistens bewusst, aber in einem unerwarteten Wutanfall auch unkontrolliert.
Name: Tseroth
Alter: 4.150 Jahre
Rasse: Dunkelelf
Charakter: Eigenbrötlerisch, egoistisch, egozentrisch, überheblich, hinterhältig, nachtragend .... etc.
Geschichte: Tseroth übernahm den Königsthron - wie es üblich war - von seinem Vater, als dieser starb. Seine Aufgabe, die Macht von Dragao wieder unter die Herrschaft der Dunkelelfen zu stellen, nimmt er sehr ernst und lauert auf jede mögliche Gelegenheit, bis auch er irgendwann sterben und den Thron an seinen Sohn weitergeben würde.
Name: Robin
Alter: 28 Jahre – jedenfalls augenscheinlich
Rasse: Mensch
Charakter: Geduldig und sanftmütig, dabei jedoch etwas geheimnisvoll.
Geschichte: Man sieht ihn niemals am Tage, sondern immer nur in der Nacht. Das macht ihn für die Menschheit unheimlich...
als Falke
Name: Azimuth
Alter: 42 Kobold-Jahre
Rasse: Feldwaldundwiesenzwergkobold
Charakter:Überdreht, abgedreht, umgedreht… oder so
Geschichte: erzählt er ja vielleicht mal Feldwaldundwiesenzwergkobolde sind etwa 50 cm gross und wuseln und wieseln, wie der Name schon sagt, durch Feld, Wald und Wiese.
Name: Lucien
Alter: 21
Rasse: Mensch
Charakter: Lucien ist ein ruhiger Vertreter seiner Art. Er hat gelernt, gelassen zu sein, da ihm in seinem Dorf oft genug der „Fluch“ angehängt wurde. Er vermeidet Streit und Kampf, würde aber für die, die ihm nahe stehen wie ein Löwe kämpfen.
Geschichte: Lucien wohnt in einem kleinen Dorf in der Nähe des Moores. Bis vor wenigen Wochen war dort alles ruhig und friedlich, bis ein machtbesessener Mann namens Tibor die Herrschaft des Dorfes an sich reissen wollte und ausgerechnet Lucien und seine Familie zur Umsetzung benutzen wollte. Dabei starb sein Vater durch den Dolch von Tibor. Seine Mutter und seine Schwester hat er derzeit in der Gewalt, weil er Lucien nötigte, die Pergamente aus dem Reich der Dastinen zu beschaffen. Mit und von diesen erhofft er sich weitere Macht.
Die Gruppe bewahrte ihn vor den Dastinen und verhalf ihm zu den Pergamenten, auf denen sich wichtiges für die Gruppe befand. Lucien stellte sie ihnen zur Verfügung. Nachdem Zentiara ihn als einer der „Sehenden“ erkannte, entschloss er sich, die Gruppe ins Reich der Zwerge zu beleiten. Nach der Rückkehr aus dem Zwergenreich plant er - derzeit noch - die Heimreise. Wenn da nicht eine junge, hübsche Frau namens Nay wäre ...
Ana
Name: Pandoras
Alter: unbekannt
Rasse: schwarzer Magier
Charakter: Pandoras ist jähzornig, kaltherzig und erbarmungsos. Seine einzige Schwäche ist seine Ungeduld, die manchmal zu übereilten Aktionen führen kann, doch oft macht er dies durch seine schnelle Auffassungsgabe und Koordinationsfähigkeit wieder wett.
Geschichte: Pandoras wurde in einem kleinen Dorf in der Nähe des Moores geboren, seine Eltern starben jedoch kurz nach der Geburt. Er wurde von einem Magier aufgenommen und großgezogen, doch in ihm keimte von Anfang an das Böse. Und so war es unvermeidlich die Geschichte aufzuhalten.
Als junger Mann tötete er in einem Wutanfall seinen Ziehvater und brannte das Haus nieder. An diesem Tag brach seine innere Barriere und er begann seine Macht zu mehren und sein dunkles Reich im Osten des Landes aufzubauen.
Azrael ist seit jeher sein Etzfeind und sie führen einen erbitterten Kampf um jeden Zentimeter des Landes. Mehr ist über den schwarzen Magier nicht bekannt.
Sonstiges: Die Narbe in seinem Gesicht hat er vom Brand im Haus, ein brennendes Stück Holz traf ihn an der Wange.
Name: Domido
Alter: in Menschenjahren 12
Rasse: Kobold
Charakter: Domido ist ein meist aufgedrehter, quirlieger Vertreter seiner Rasse, durch seine Tollpatschigkeit gerät er aber oft auch in Schwierigkeiten. Sein vorlautes Mundwerk verhilft ihm aber meist doch zu einer Rettung vor Strafen.
Geschichte: Domido wurde in einer kleinen Koboldsiedlung in der Nähe der Ruinen von Kandaras geboren und wuchs behütet dort auf. Als er gerade '5' wurde gab es eine Überschwmmung und die Siedlung in der er lebte wurde überschwemmt. Fast alle ertranken, so irrt er nun familienlos durch das Land, auf der Suche nach einer Aufgabe.
Siva
Name: Asterius
Alter: 32 Jahre
Aussehen: Bild 1,
Bild 2als normaler Wolfbei VollmondRasse: Wolf
Charakter: Asterius ist eigentlich ein netter Kerl, durch seine Erfahrungen mit Pandoras wurde er jedoch misstrauisch und relativ scheu Anderen gegenüber, er mag Gesellschaft, aber nur so lange er nicht in die Lage kommt jemandem etwas erzählen zu müssen oder zu vertrauen.
Geschichte: Asterius ist ein Wolf aus Pandoras Truppen, doch durch die menschliche Hälfte in ihm, mislang er. Er ist zu nett für den Kampf gegen das Volk Dragaos und wurde 'aussortiert', konnte seinem Tod jedoch entrinnen und streift seither heimatlos durch die Lande. Durch die Mischung aus Wolf und Mensch ist Asterius anders als normale Menschen, seine animalischen Instinkte bleiben immer bestehen, sodass er manchmal eher wie ein Tier wirkt als wie ein Mensch. An Vollmond verwandelt er sich immer in einen Wolf, kann sich jedoch nicht kontrollieren. Er ist jedoch auch in der Lage zu anderen Zeiten die Gestalt zu wechseln, dann hat er jedoch den Verstand eines Menschen.
Name: Pierre-Marie de Kersaint
Alter: 45 Jahre
Rasse: Mensch / Auserwählter
Charakter: Pierre-Marie ist ein umgänglicher Mensch, durch seine Vergangenheit vertraut er jedoch nicht besonders schnell und hat ein etwas gestörtes Verhältnis zu den Menschen. Auf der einen Seite sehnt er sich nach Liebe und Aufmerksamkeit, auf der anderen Seite fühlt er sich wertlos und nutzlos, wie er es von seinem Vater eingetrichtert bekommen hatte. Seine Unsicherheit und Komplexe überspielt er jedoch mit einer gewissen Arroganz und Selbstsicherheit, die nicht mehr als ein Schutz vor weiteren Verletzungen durch seine Umgebung ist.
Geschichte: PM wurde als jüngerer Sohn des Schlossherrren Artus de Kersaint auf der kleinen Insel Ty Kern (gibt es in Wirklichkeit nicht, als Vorlage dafür gilt die Insel
Belle-Île-en-Mer) geboren. Sein älterer Bruder war jedoch alles, was für Artus zählte und so wuchs Pierre-Marie ohne Liebe und Anerkennung auf. Als er gerade drei Jahre alt war, hatte sein Vater einen Streit mit seinem Bruder Erwan, woraufhin dieser von Ty Kern verschwand. Später erzählte sein Vater der Sohn sei in den Krieg gezogen und dort gefallen. PMs Mutter wurde schwer depressiv und brachte sich schließlich um, als dieser gerade 5 war.
Nun auch der letzten Liebe und Fürsorge beraubt verbrachte PM eine isolierte und schreckliche Kindheit, da es ihm verboten war mit den anderen Kindern der Insel zu spielen. Eines nachts, als er 10 Jahre alt war, fiel der Leuchtturm aus und die Kinder (insgesamt 6) beschlossen eine Legende nachzuspielen, laut der die Bewohner der Insel des Nachts Schiffe durch Lampen an die Klippen führten und sie dort zerschellen ließen, als sie von einer Hungersnot bedroht gewesen waren. In dieser Nacht zerschellte tatsächlich ein Schiff an den Klippen, jedoch war es kein gewöhnliches Schiff. Es war aus Dragao gekommen. Zerafina hatte bereits einige Dinge entdeckt und hatte einen engen Vertrauten nach Frankreich geschickt, um bereits erste Erkundungen zu unternehmen.
Als PM 22 Jahre alt war, wurde er mit Armelle verheiratet, eine Frau, die den selben Charakter hatte wie sein Vater und ein eben solches Verhalten ihm gegenüber an den Tag legte. Gemeinsam haben sie eine Tochter, Juliette, die heute 9 Jahre alt ist.
Der Fremde wurde auf der Insel aufgenommen und verbrachte 27 Jahre dort, ohne jedoch etwas über seine Welt zu berichten. PM hatte immer den Verdacht gehabt, dass etwas mit ihm nicht stimmte und als genau 27 Jahre später in der Nacht ein weiteres Schiff nach Ty Kern kam, konnte er seine Neugierde nicht zügeln und folgte dem Mann. Als blinder Passagier gelangte er nun nach Dragao, nicht ahnend, dass er weniger unbemerkt war, als er glaubte. Zerafinas Vertrauter hatte auf der Insel nach einem Kind gesucht, das ebenfalls auserwählt war, hatte PM jedoch nicht als dieses erkannt, weshalb sie nun durch eine Zeitspalte fuhren, die dafür sorgte, dass sie auch wirklich zur rechten Zeit ankamen, da Pierre-Marie eigentlich schon vor 27 Jahren hätte in die andere Welt gelangen müssen.
Calypso
Name: Kithras
Alter: 28 Jahre
als Wolfbei Vollmond (aber mit braunem Fell)Rasse: Werwolf
Geschichte: Kithras wurde als Jugendlicher in einen Wolf verwandelt und kann sich an nichts erinnern, was zuvor in seinem Leben passiert ist.
Aus einem ihm unbekannten Grund scheint Pandoras jedoch besonderes Interesse an ihm zu haben und lässt ihm eine besondere Ausbildung angedeihen, die jedoch nur bedingt Früchte trägt.
Kithras ist ein wechselhafter Mensch und nicht selten neigt er zu Gewalt und Wutausbrüchen.
Ala
Name:Nay Zee
Alter:19
Rasse: Mensch, Auserwählte
Charakter: Nay ist ein recht merkwürdiges und ziemlich introvertiertes Mädchen,sobald sie sich aber etwas in den Kopf gesetzt hatt kann sie niemand mehr davon abbringen.Gibt sie jemandem ein Verspreche hält sie es auch,und sie ist zäher als es auf den ersten Blick scheint . Sie glaubt felsenfest an die Magie,auch wenn ihre Freunden darüber regelmässig den Kopf schütteln. Sie liebt die Natur über alles,was dazu fürht das sie lieber alleine draussen spazieren geht anstat mit ihren Freunden etwas zu unternehmen. Obwohl sie es nicht laut auspricht zieht sie die Geselschaft der Tiere die der Menschen vor. Ihr grösster Wunsch ist es aus ihrem etwas langweiligem Leben entfliehen zu können und auch so grosse Abenteuer wie die Helden der Bücher die sie so gern liesst zu erleben.
Geschichte: In Nays bisherigem Leben ist nichts wirklich spannendes passiert,bis sie eines Tages auf Zerafina traf,die sich damals als Wahrsagerin auf einem Jahrmarkt ausgab und ihr mitteilte das sie eine der Ausserwählten war die den Frieden auf einer Insel in einer anderen Welt wieder herstellen konnten. Für Nay war es als würde ihr grösster Wunsch in erfüllung gehen,aber sie würde bald feststellen das es niemals so einfach werden würde wie in ihren geliebten Büchern.
KeenanFinara
Name: Karen Tamberg
Alter: 42
Background: Lebt in Tallin/Estland,
geboren und aufgewachsen auf der estnischen Insel Hiiumaa, in diesen Wäldern mitten im Meer hat sie ihre Kindheit verbracht und ist wohl deshalb sehr naturverbunden.
Beruf: So dies und das, hat schon alles mögliche ausprobiert, mehr oder weniger erfolgreich abgeschlossenes Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Literatur an der Uni in Tartu. Seit einiger Zeit arbeitet sie in einer historischen Bibliothek mit angeschlossenem Museum in Tallin und ist dort für Erhalt und Restaurierung der Bücher zuständig. Gelegentlich kümmert sie sich auch darum neue Bücher oder Exponate in der ganzen Welt zu begutachten und für das Museum zu erwerben.
Diese Tätigkeit übt sie nun schon 6 Jahre aus und damit als längstes von all ihren Tätigkeiten, weil er ihr genügend Freiraum läßt für persönliche Interessen und Reisen ermöglicht.
Typ: Auf den ersten Blick eher ruhig, zurückhaltend und verschlossen, sagt aber was sie denkt und kann wenn sie in die Enge getrieben wird auch mal unbeherrscht reagieren. Schließt nicht leicht Freundschaften, ist vorsichtig und kommt gut allein zurecht.
Wenn sie Vertrauen gewonnen hat ist sie herzlich und hilfsbereit, sie hat nur die seltsame Angewohnheit immer mal wieder für ein paar Wochen einfach zu verschwinden um allein zu sein, unauffindbar für Familie und Freunde , man hatte sich daran gewohnt, sie kam ja immer wieder und erzählte nur wenig aus diesen Zeiten.
Hatte immer mal wieder Beziehungen, aber das ging meist nicht lange gut. Meist verließ sie ihre Partner und zog wieder ihrer Wege. Erst kürzlich endete eine längere Beziehung, weil er nicht mehr länger warten wollte um eine Familie zu gründen. Sie ist verletzt, fühlt sich momentan aber sogar befreit von der Entscheidung sich zu binden.
Eine ihrer versteckeren Eigenschaften ist ein starkes Einfühlungsvermögen in andere Menschen und Lebewesen, auch Tiere .... sie spürt die Gefühle anderer fast als ob es sie selbst betreffen würde, gelegentlich ist ihr das fast unheimlich und sie spricht auch nicht viel darüber.
Sie hängt an ihrer Stadt Tallin, hält es aber auch nicht lange an einem Fleck aus. Reist soviel es ihr Budget erlaubt in der Welt herum.
Vinya
Name: Feyon Raverius "Raven"
Rasse: Silberelf
Alter: vom Aussehen her wie ein etwa 29 jähriger Mensch, Elfenalter 2230 Jahre alt
Größe: 1,83, schlank, durchtrainiert
Geschichte: Feyon ist geboren im Silberwald und auch dort aufgewachsen in einer Elfensiedlung nahe dem Meer, gehört einer höherstehenden Elfenfamilie an, in der Seitenlinie verwandt mit dem Königshaus. Des öftern war seine Famile schon am Hof des Elfenkönigs eingeladen. Er selbst macht sich daraus nicht viel. Feyon hat die übliche strenge Erziehung der Elfen und eine gute Ausbildung genossen wurde sowohl in Geisteswissenschaften, als auch an verschiedenen Waffen ausgebildet.
In entsprechendem Alter und mit einer gewissen Erfahrung schloß er sich einer Gruppe Elfen und Menschen an, die die Grenzen des Silberwaldes bewachten - Übergriffe der schwarzen Mächte und Wesen wurden in den letzten Jahren häufiger. Sie leisteten auch anderen Völkern Hilfe wenn nötig und waren viel auf Wanderschaft durch Dragao, bekannt wurden sie im Laufe der Zeit unter dem Namen „Die Raben“ weil sie immer dunkel gewandtet waren, klug und gefährlich agierten. Die Wanderschaft und vermeintliche Freiheit und wohl ein bisschen auch die Gefahr war genau das was Feyon anzog, seine Eltern hätten sich für ihn eine Karriere am Hof von Deragond gewünscht und eine Tochter aus hochstehendem Hause als Ehefrau, das war aber nie sein Interesse. Mit einigen dieser Männer verbindet ihn eine belastbare, tiefe Freundschaft. Sie nennen ihn wegen seines Nachnamens und seines vordergründig dunkel anmutenden Wesens und Aussehens "Raven".
Charakter: Zurückgezogen, stolz, manchmal arrogant, auf sein Äußerers bedacht, neigt zu Sarkasmus und gehört nicht zu den geduldigsten Personen, gleichzeitig aber gebildet, sensibel, versteht etwas von Musik, Poesie und Geschichte wie bei vielen Elfen üblich. Zeichnet wenn es die Zeit erlaubt. Hat Humor, der aber oft nur versteckt aufblitzt. Ein großes Interesse an allem Neuen und Unbekannten und zurückhaltende Offenheit zeichnen ihn aus.
Name: Auri
Alter: unbekannt, vom Aussehen her wie ein noch sehr junge Frau, in Wirklichkeit aber viel älter
Rasse: Menschenähnlich, aber mit spitzen Ohren,
* Hin und wieder schimmert sie, als ob eine sanftgrüne, gelegentlich auch goldene Aura sie umhüllen würde, auf dieses seltsame Licht hat sie bisweilen ein wenig Einfluß
* Ihr Augen sind grün, manchmal golden, schimmern aber je nach Stimmung und Gedankengang und Spiegelung der Umgebung auch blau oder in allen Grautönen
* Ca. 1,60 m groß, sehr feingliedrig, zierlich, aber sehnig, gewandt und erstaunlich kräftig
* Hat eine allen Elfen, also auch ihrer Art zueigene, zeitlose Ausstrahlung
Charakter, Vergangenheit: Auri, heißt sie weil die Kobolde bei denen sie als Kind eine Weile lebte sie so nannten, wohl wegen der Aura die sie hin und wieder umgabe, der Name gefiel ihr, deshalb behielt sie ihn, den dort war sie für einig Zeit wirklich zuhause, inmitten der Wesen die so anders waren als sie, die sie aber mehr akzeptieren als jedes andere Volk, sie kümmerten sich als sie krank war und lehrten sie einiges .
Woher genau sie stammt, weiß sie nicht, solang sie sich erinnern konnte, war sie allein. Ihr Zuhause Dragao in tiefstem Sinne, sie lebt in den Wäldern, der Natur Dragao’s , ihr Herz singt mit den Vögeln, sie schwimmt mit den Fischen und lebt mit den Wesen und Tieren Dragos, war gut Freund mit manchem Kobold und mancher Fee, konnte sich mit so manchen Tieren Dragao’s veständigen, den viele Tiere in Dragao konnten sprechen wenn man ihnen würdig erschien sie zu hören, wenn man ihnen auf gleicher Ebene entgegenkam.
Eine kurze Weile hat sie in der Nähe einer Elfensiedlung gelebt, war aber dort auf Dauer nicht geduldet, paßte nicht wirklich dortin, obwohl es auch einige Elfen und vor allem die Elfenkinder gab die sich ihr neugierig annäherten.
Einige Zeit lebte sie bei einer Bauernfamilie in einer Menschensiedlung, aber zu seltsam schien sie ihnen, sie hatte spitze Ohren, war aber keine der großen, starken, edlen Elfen, sie war aber auch kein Mensch, wenn sie auch auf den ersten Blick so aussah, hin und wieder flirrte um sie ein schillerndes grünlich goldenes Licht wie bei einer Fee, oft wenn sie sich sehr freute oder sich aufregte; sie war zierlich und nicht allzugroß, aber deutlich größer als ein Kobold. Sie hatte die völlig unnütze Fähigkeit aus diesem Licht, dieser Aura die sie manchmal umgab und wegen der ihr die Kobolde diesen Namen gaben, in ihren Händen Figuren entstehen zu lassen, was vor allem Kinder verzauberte die ihr noch unvoreingenommen entgegentraten.
Die Menschenfamilie hätte sie bei sich behalten, sie liebten sie und behüteten sie wie ihre eigenen Kinder, aber die anderen Dorfbewohner waren dagegen, zu seltsam erschien sie ihnen. So verlies sie nach einer Weile freiwillig diesen zeitweiligen Hort der Geborgenheit wieder, wollte nicht daß die Leute die sie so liebevoll aufgenommen hatten Ärger bekamen. Bisweilen besuchte sie die Familie, heimlich im Zwielicht und freute sich daran. daß die Kinder, die ihr fast wie Geschwister waren, heranwuchsen, sie selbst alterte langsamer, aber nicht so langsam wie Elfen und wußte nicht wie alt sie wirklich war. Überhaupt war es eine ihrer besonderen Fähigkeit ungehört und ungesehen kommen und gehen zu können, geschult mit lebenslanger Übung, sie war freiheitsliebend bis ins Mark, jeder Versuch sie zu binden würde wohl entweder mit ihrer Flucht oder langsfristig mit ihrem Tod enden. .
Sie war immer das „wilde Kind“ gewesen, in manchen Gegenden verwoben in Märchen die man Kindern erzählte und inzwischen fast schon eine Frau ..., frei war sie immer noch, aber auch manchmal ein wenig einsam, aber sie kannte es nicht anders und wußte dieses Gefühl kaum zu deuten. Sie war aber auch sehr vorsichtig, manchmal kindlich, manchmal sehr weise und verschlossen, sprach wenig und wenn dann klang es meist rau, war sie es doch kaum gewohnt, umso beredeter war ihr Gesicht und ihre Gesten.
Trotz dieser Vergangenheit oder vielleicht auch gerade deswegen, war sie dennoch beseelt von einer tiefen Liebe zu Dragao und seinen Wesen, zu dem Land, das ihr Mutter und Vater zugleich war und ihr gab was sie zum Leben benötigte und sie spürte mit jedem Tag mehr ihrer Streifzüge durch das Land, in welch großer Gefahr sie und ganz Dragao schwebte, viele der kleinen guten und auch zauberhaften Wesen wurden immer weniger, manche waren unbeemerkt schon ganz verschwunden, die dunklen dagegen wurden an manchen Orten mehr... . Sie spürte es an der Erde, an den Pflanzen, an den kleinen und großen Tieren und Wesen Dragao’s das Schwarze forderte jeden Tag Opfer, große und kleine... ungesehene..., die Schwärze fraß sich ins Land und in die Herzen.
Sie wußte nicht was sie war, aber sie wußte wer sie war ... tief in ihrem Inneren wußte sie das sie Jemand war, den sie war eins der magischen Wesen Dragao’s .
Eines Tages begegnete sie auf einer ihrer Wanderungen einer Gruppe, zusammengewürfelt aus den Verschiedensten Völkern Dragao’s und Menschen die sie nicht kannte, die anders sprachen, rochen, sich bewegten ....
Sie begleitete sie bisweilen, folgte ihnen vorläufig heimlich, ungesehen und unerkannt...
Aiwen
Name: Nicolas Cullen, von seinen Freunden nur Nick genannt
Alter: 27
Charakter: Er ist ein ausgeglichener, meist gut gelaunter junger Mann der offen auf die Menschen zu geht, was für seinen Beruf auch wichtig ist. Trotz eines gesunden Selbstvertrauens neigt er nicht zur Selbstüberschätzung, weiß sich aber durchaus zu behaupten wenn ihm jemand angreift, sei es verbal oder auch körperlich.
Geschichte: Nick wuchs unbeschwert und sehr behütet in einem liebevollen Elternhaus auf. Seine Mutter las ihm als Kind viele Geschichten über Feen, Kobolde und dergleichen vor und sobald er selbst lesen konnte war kaum ein Buch vor ihm sicher. Am meisten liebte er jedoch Fatasy-Geschichten oder Erzählungen mit historischem Hintergrund.
Auch wenn seine Eltern ihm fast jeden Wunsch erfüllten, blieben sie in einem Punkt unnachgiebig. Sie lehnten es ab ein Studium für Geschichte und Literatur zu finanzieren und verlangten das er statt dessen in die Fußstapfen seines Vater stieg und dessen Baufirma später übernehmen sollte.
Anfangs beugte sich Nick dem Wunsch seiner Eltern, merkte aber das er damit nicht glücklich wurde. Es tat ihm weh sich deswegen mit seinem Eltern zu überwerfen, aber er wußte das er seinen eigenen Weg gehen mußte.
So verließ er sein Elternhaus und nahm seinen ersten Job bei einer kleinen Zeitung an. Zuerst arbeitete er in der Druckerei, doch dann bekam er die Chance als Reporter zu arbeiten. Zu schreiben lag ihm und nachdem er noch einge Zeit bei einer größeren Zeitung gearbeitet hatte zog er es vor als freier Reporter herum zu reisen. Seine Berichte wurden gerne genommen und so wurde er zwar nicht reich, konnte aber ein recht angenehmes Leben führen und versuchte sich nebenbei als Autor von Fantasiegeschichten.
Für einen Bericht über das Leben von Schaustellern, den er als Auftragsarbeit angenommen hatte, suchte er einen Jahrmarkt auf und traf dort auf Zerafina. Was sie ihm erzählte konnte er kaum glauben, aber die Neugier und der Gedanke das so manches was er in seinen geliebten Büchern gelesen hatte wirklich wahr sein konnte, ließ ihn die Entscheidung treffen die Reise nach Dragao Lagrima zu wagen...
Shadow
Name: Taria
Alter: Nicht genau bekannt
Rasse: Halbmensch
Geschichte/ Charakter: Taria ist eine junge Frau der man auf den ersten Blick nicht ansieht das sie anders ist als normale Menschen. Sie besitzt jedoch ausgeprägtere Sinne als andere Menschen und ist stärker als man bei ihrer schlanken Statur vermuten würde. Sie selbst weiß nicht wieso das so ist, denn ihre Mutter hat ihr die Wahrheit immer verschwiegen.
So ahnt sie nicht das sie von einem Werwolf gezeugt wurde und ihre Mutter, die den Übergriff schwer verletzt überlebt hatte, ihr Kind töten wollte sobald es geboren sein würde. Doch als sie das kleine Mädchen in den Armen hielt, brachte sie es nicht über sich und gegen den Widerstand ihrer Eltern und der wenigen eingeweihten im Dorf behielt sie das Kind. Taria wuchs zu einem hübschen und freundlichen Mädchen heran, doch sie war auch wilder als andere Kinder und als sie einen Jungen beim raufen, wenn auch ohne böse Absicht, verletzte, forderte die Dorfgemeinschaft das sie fort müsse.
Taria war 8 Jahre als ihre Mutter mit ihr das Dorf verließ und nachdem sie eine Weile umhergezogen waren sich am Rande eines anderen nieder ließ. Dort leben sie sehr zurück gezogen und galten als seltsam, doch niemand ahnte auch nur das das kleine Mädchen der Abkömmling eines Wolfes war. Oft streifte Taria allein durch den Wald, wo sie sich wohler fühlte als in engen Räumen oder unter den Blicken neugieriger Menschen. Das jagen lag ihr im Blut und ein Kaninchen mit einem Dolch zu erjagen brachte sie sich selbst bei, genau wie den Umgang mit einem Bogen.
Zu einer jungen hübschen Frau herangewachsen versuchte so mancher junger Mann ihr näher zu kommen, doch Taria wies sie alle zurück. Die meisten nahmen es mehr oder weniger gekränkt hin, doch einer wollte sich mit Gewalt nehmen was er freiwillig nicht bekam. Nachdem sie ihn fast getötet hätte als sie sich dagegen wehrte, floh Taria aus dem Dorf und verschwand in den Wäldern. Das der Mann aus Scham nicht erzählte was wirklich passiert war ahnte sie nicht und kehrte nie zurück.
Das Moor übte auf die junge Frau eine große Anziehungskraft aus als ihr Weg sie an dessen Rand führte, und ausgestattet mit ihren scharfen Sinnen und einen ausgeprägten Instinkt fand sie sich dort problemlos zurecht. Dort fühlte sie sich auch sicher vor anderen Menschen, da sie fürchtete das man sie vielleicht suchte und dafür zur Rechenschaft ziehen wollte das sie den Mann so schwer verletzt hatte.
Sie fand eine verlassene Hütte am Rand des Moore die ihr Schutz vor Wind und Wetter bot und wo sie sich einigermaßen einrichtete. Was sie sonst zum leben brauchte fand sie in der Natur oder besorgte es sich in einem Dorf in der Nähe des Moores, hinterließ als "Bezahlung" aber immer seltene Moorkräuter, oder die Felle der von ihr erjagten Tiere, meist Kaninchen.
Die Gabe sich in einen Wolf zu verwandeln hat Taria von ihrem Vater nicht geerbt, auch wird sie bei Vollmond nicht zur Bestie. Ein anderer Wolf würde sie auch nicht als seinesgleichen erkennen, höchsten bemerken das ihr ein etwas anderen Geruch als den normalen Menschen anhaftete.
Sona
Name: Aidan Yared
Alter: 22Jahre
Rasse: Mensch
Geschichte/Charakter: Aidan wuchs in Eichenhain auf und lebte dort mit seinen Eltern und seiner 5 Jahre jüngeren Schwester Sara bis zu seinem 17. Lebensjahr. Er war ein ganz normaler Junge der sich auch mal mit den anderen raufte, seine kleine Schwester manchmal aufzog, sich aber auch jederzeit beschützend vor sie stellte und als er alt genug war seinem Vater bei seiner Arbeit als Schreiner und Zimmermann helfen musste um später in dessen Fußstapfen zu treten.
Doch es kam alles anders als man seinen Vater irgendwann mit schrecken verzerrtem Gesicht aber ohne sichtbaren äußeren Verletzungen tot auffand. Aidan war mit 16 1/2 Jahren noch zu jung um die Rolle des Vaters zu übernehmen und die kleine Familie zu versorgen, also verließen sie Eichenhain ein halbes Jahr später und zogen zum Bruder seines Vaters nach Androga. Dessen Frau war ein Jahr zuvor krank geworden und verstorben und er war froh in Aidans Mutter Tabea jemand für den Haushalt und die Versorgung seines damals 10jährigen Sohns Rayan zu haben. Sara nahm er wie eine Tochter an, doch mit Aidan kam der Mann nicht klar, was auf Gegenseitigkeit beruhte. Trotzdem gab Aidan sich Mühe und tat was sein Onkel Rubeus ihm an Arbeit auf trug, obwohl er als Lohn meist nur Vorwürfe bekam weil er zu langsam oder nicht ordentlich genug arbeitete. Und Aidan ärgerte auch das er ihm nicht das Bäckerhandwerk lehrte sondern in nur für die schweren und schmutzigen arbeiten benutze wie das Holz hacken, den Ofen reinigen und dergleichen, aber wahrscheinlich wollte er keine Konkurrenz für seinen eigenen Sohn, der später einmal Rubeus Stelle einnehmen sollte.
Eilean
Name: Eilean Mc Farson, Lea
Alter: 22
Aussehen: Lea ist etwa 1, 70 groß und eine zierliche Erscheinung. Ihr, schwarzbraunes, leicht gewelltes Haar trägt sie lang und in der Regel offen. Ihre grauen Augen blicken leicht spöttisch und unternehmungslustig, und bilden eines lebhaften Kontrast zu ihrer leicht gebräunten Haut. Am liebsten trägt sie Schlaghosen und T-Shirts oder Pullover (dabei interessiert es sie keinesfalls ob dies grad der Mode entspricht). Um ihren Hals liegt eine feine silberne Kette mit einem Sternanhänger.
Charakter: Lea ist ein sehr begeisterungsfähiger Mensch. Immer daran interessiert Neues auszuprobieren agiert sie oft unbesonnen und unvorsichtig. So schnell sie für etwas zu begeistern ist so schnell verliert sie häufig auch wieder das Interesse. Sie gibt sich anderen gegenüber selbstbewusst und aufgeschlossen vermeidet es aber wenn möglich gleich zu viel von sich preiszugeben. Lea hatte schon immer Schwierigkeiten sich Regeln unterzuordnen und hat ein gewisses Geschick entwickelt diese zu umgehen. Sie ist bisweilen aufbrausend und unangenehm direkt. Dafür aber mit einer gehörigen Portion Optimismus und Lebensmut ausgestattet.
Geboren und die meiste Zeit ihrer Kindheit aufgewachsen ist sie in Ardvasar, Schottland, bis sie sich vor einiger Zeit entschied mit ihrer Freundin Sophie nach Dublin zu ziehen, wo diese studieren wollte.
Zitate:Entweder man lebt oder man ist konsequent!
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.
Leben ist nicht etwas, es ist die Gelegenheit zu etwas.
Kelpie
Name: Ryanna Arela
Alter: 3490 Jahre
Rasse: Feuerelfe
Chara: Ryanna ist in erster Linie und vor allem Kämpferin. Sie ist der der überzeugung, dass es Dragao besser gehen ürde, wenn nicht die Bewohner ihren Stolz und Kampfgeist vergessen hätten. Anderen gegenüber ist sie weder besonders freundlich noch ablehnend, vielmehr gibt sie sie gleichgültig. Sie, ja man kann schon fast sagen hasst die Magier und verabscheut alles was von ihnen kommt.
Morna
Name: Larissa
Larrissa, war eigentlich eine ganz normale junge Frau, die in Androga aufwuchs. Mit 20 Jahren beginn sie Selbstmord um ihrem Vater, einem nichtsnutzigem Trunkenbold, zu entkommen. Ihre ruhelose Seele war nicht bereit, diese Welt zu verlassen und fand angespornt von Wut und Rachegedanken ihren Wege in die Lande der Toten und zu Azrael. Der Magier gab ihr die Fähigkeit ihre Energie zu einem materiellen Körper zu verbinden und damit die Möglichkeit sich wieder unter Menschen aufzuhalten. Dafür ist sie ihm bis zur Hörigkeit dankbar.
Die zwei Erscheinungsbilder ihrer Persönlichkeit, trennt sie auch dem Namen nach. ihre Geistform lässt sie Lar rufen und die junge Frau die sie verkörpert stellt sich nur noch als Rissa vor.
Rissa:
Aufgewachsen als Tochter eines Tuchmachers in Androga, ist ihr die Stadt ihrer Herkunft längst zu einem Gefängnis geworden, aus dem sie sich befreit hat. Sie ist fest entschlossen, alles zu genießen und auszukosten, was das Leben zu bieten hat und schert sich dabei selten um Konventionen irgendeiner Form. Ein Hauch von Geheimnis umweht die junge Frau für den, der hinzusehen bereit ist. Ihr Körper wirkt zerbrechlich, fast bis zum Durchscheinen.
Etwas unterscheidet Rissa spürbar von anderen Frauen ihres Alters…vielleicht nur die Last um ihr Schicksal zu wissen…
Lar:Lar ist ein Nachtmahr. Ein Wesen entstanden, aus einer rachsüchtigen Seele, die nicht bereit war den Schritt ins Jenseits zu tun. Er ernährt sich von den Träumen (vorzugsweise den schlechten) der Lebenden. Das Opfer einer solchen Heimsuchung, wird sich am nächsten Tag an nichts erinnern können, auch nicht an seine Träume, da der Mahr diese gestohlen hat. Es wird sich aber übermüdet und ungewöhnlich energielos fühlen. Wenn ein Mahr zu viel von seinem Opfer nimmt, kann er es damit auch wissentlich oder aus reiner Gier töten.
Der Mahr ist ein körperloses Wesen und als solches auch nicht zu töten, es gibt Wege ihn zu bannen, was aber nur einer Rückkehr in die Lande der Toten entspricht.
Lar steht in Azraels Diensten, ist seinem Herrn bis zur Hörigkeit ergeben und beseelt vom Hass auf alles Lebende. Für seinen Meister durchstreift der zumeist die Lande und sucht in den Träumen der Schläfer interessante Informationen für diesen.
Llyn
Name: Llynia Tindalas
Alter: ca. 105, menschlich gesehen wirkt sie wie ca. 22
Llynia ist 1,75 cm groß, hat silberblondes Haar und blaue Augen, die dunkler oder sogar violett wirken können, ja nach Stimmungslage.
Sie trägt Kleidung aus grünen Leder mit viel Silber verziert, besitzt einen Eibenbogen und ein Kurzschwert mit Edelstein besetztem Griff.
Ein brauner Hengst namens Ascar mit schwarzer Mähne, Schweif und Beinen ist ihr ständiger Begleiter.
Rasse: Silberelfe
Charakter: Llynia ist stolz, wie es Silberelfen eben eigen ist, aber durch die Erziehung ihrer Eltern auch ziemlich eingebildet.
Da sie fast immer alleine war, hat sie Schwierigkeiten mit anderen umzugehen, geht aber ansonsten keiner Gefahr aus dem Wege.
Übernimmt sie eine Aufgabe, führt sie diese mit allen Konsequenzen zu Ende.
Geschichte: Llynia ist das einzige Kind eines hochgestellten Fürstenpaares, das ihr von Babyalter an einredete, daß sie etwas Besseres wäre.
Sie bekam eine hervorragende Ausbildung, auch im Bogenschiessen und Schwertkampf, und auch sonst alles was sie sich wünschte.
Trotzdem wurde Llynia immer unruhiger, da sie das Gefühl hatte in einem goldenen Käfig gefangen zu sein.
Ascar
als KatzeElo
Name:Solan
Alter:in Menschenjahre umgerechnet etwa 19
Rasse:Silberelf
Charakter:Solan ist ein sehr zurückhaltender und schüchterner Elf.Es dauert sehr meist sehr lange,bis er Vertrauen zu anderen Wesen schöpft,doch wenn er soweit ist,fällt es ihm nach und nach leichter,mit den anderen zu reden.Hat er erst einmal Vertrauen gefasst,kann man sich jederzeit auf ihn verlassen.
Geschichte:Solan wuchs von frühester Kindheit an bei Zieheltern auf,die sich zwar immer um ihn bemühten,ihm aber nie das Gefühl der Geborgenheit geben konnten.Es war kein Geheimnis für ihn,dass sein Vater kurz vor seiner Geburt und seine Mutter bei seiner Geburt gestorben waren.Je älter er wurde,desto mehr zog er sich von seinen Zieheltern zurück.Er durchstreifte stundenlang den Wald,um alleine zu sein und auch weil er die Natur liebte.
Sein Ziehvater konnte ihn zwar überzeugen,das Kämpfen von ihm zu lernen,doch das machte er nur,weil es nötig war.
Als er hörte,dass Auserwählte kommen sollten,um Drageo zu retten,beschloss er,in die Hafenstadt zu reisen und zu versuchen,bei der Rettung seiner Heimat zu helfen...
Tiago
Name: Miriel
Alter:16
Rasse:Mensch
Aussehen: BildGeschichte: Miriel ist die jüngste Tochter der Gastwirte,die das Gasthaus in Eichenhain betreiben.Sie hat schon ihr ganzes Leben in einem Teil des Gasthauses gelebt und ihren Eltern fast immer bei den täglichen arbeiten geholfen.Meistens ist sie dafür zuständig,den Tisch für die Gäste zu decken und ihn abzuräumen,aber nicht selten wird sie auch eingespannt,um die Gästezimmer aufzuräumen und sich um die Pferde zu kümmern.
Charakter: Miriel ist eher schüchtern und introvertiert und beobachtet das geschehen gerne von der Ferne.Wenn man sie allerdings als Freundin gewonnen hat,kann man sich in jeder Situation auf sie verlassen.
Tamina
Name: Tamina
Alter: 18 Jahre
Rasse: Mensch
Charakter/Geschichte:Tamina stammt aus dem Dorf Tindomé, einer kleinen menschlichen Siedlung, die an den nördlichen Ausläufern des Ragnaraki-Gebirges liegt. Noch vor Beginn des Gnadenlosen Krieges war der Begründer dieses kleinen Dorfes von Kelgrod aus aufgebrochen, um nach den sagenumwobenen Schätzen im Steinernen Gebirge zu suchen und damit sein Glück zu machen. Mit ein paar Gefährten begab er sich auf den Weg und erreichte mit ihnen irgendwann ein hübsches Tal am nördlichen Fuße des Gebirges und südlich des Zuckerwaldes. Saftig grüne Wiesen und ein sprudelnder Bach mit klarem Wasser und reichen Fischbeständen luden zum Verweilen ein.
Sie schlugen im Schutze einer Steilwand ihr Lager auf und versuchten, in der folgenden Zeit einige Gänge und Löcher in das Ragnaraki-Gebirge zu schürfen. Leider gelang das ihnen nicht, das Gestein war zu hart für ihre Werkzeuge und somit blieben die geheimen Kostbarkeiten auch weiterhin vor ihnen verborgen. Nach einigem Zögern jedoch beschlossen sie, ihre Familien nachzuholen, denn der Boden im Tal war fruchtbar und es gab ausreichend Wild in der unmittelbaren Umgebung. Sie gründeten das Dorf Tindomé und lebten über viele Generationen hinweg in Frieden und Eintracht. Sie betrieben über fahrende Händler einen recht einträglichen Austausch mit dem, was sie erwirtschafteten und waren trotz der arbeitsreichen Tage glücklich und zufrieden. Niemand leidete Hunger, Krankheiten gab es so gut wie keine und fröhliche Kinder tollten auf den Wiesen des Tals umher. Das alles änderte sich schlagartig, als die schwarzen Magier den Drachengöttern den Krieg erklärten, die Völker gegeneinander aufhetzten, die Ländereien verheerten und das Machtgefüge auf Dragao sich zu verschieben begann.
Jetzt wurde die Nähe zum Land der Toten zur furchtbaren Bedrohung für Tindomé und seine Bewohner, denn Azrael hatte sein besonderes Augenmerk auf diese der Grenze seines Reiches als einzige so dicht vorgelagerte Siedlung gerichtet. Wie ein Wolf die Schafherde belauerte er das Dorf und seine Bewohner und umwob das Tal mit schwarzer Magie. Nachts schickte er düstere Albträume und pflanzte Angst in die Herzen der Menschen, denn Azrael verfolgte einen besonders abscheulichen Plan. Er drohte den Bewohnern, sie und all ihre Kinder grausam zu töten, wenn nicht jedes Jahr einer der jungen Männer auf dem Blutaltar, den er mitten auf dem Dorfplatz hatte errichten lassen, geopfert wurde, sowie er die Großjährigkeit erreicht hatte. Somit war ihm gewiss, dass er stets eine zu Unrecht gemordete Seele seinen Heerscharen hinzufügen konnte. Dafür versprach er den Bewohnern huldvoll, das Dorf vor jedweder Zerstörung zu beschützen und die verängstigten Bewohner wagten nicht, sich zu widersetzen.
Diejenigen, die trotz seines Verbotes, Tindomé zu verlassen, dennoch eine Flucht wagten, wurden schon bald danach tot und grausam entstellt und verstümmelt, jedoch noch innehalb des Bannkreises aufgefunden. Einzig der alte Druide, von dem niemand wusste, woher er eigentlich stammte, bewahrte in seinem Herzen einen Funken Hoffnung und gab diesen an seine Nachkommen weiter. Er berichtete von der Legende, dass aus einer der Elementarkugeln der Drachengötter ein Bruchstück fehlte. Angeblich sollte dieses sich einmal hier in Tindomé befunden haben, doch niemand hatte es jemals zu Gesicht bekommen.
Als Azrael davon erfuhr, tobte er, doch dann versprach er, seinen Fluch vom Dorf zu nehmen, sollte ihm das Bruchstück ausgehändigt werden. Seitdem gestattete er einem Einwohner am Tage nach dem Blutopfer Tindomé zu verlassen, um danach zu suchen. Allerdings gab er demjenigen die Warnung mit auf den Weg, dass, sollte er zu fliehen versuchen und nicht zurückkehren, er ihn finden und grausam zu Tode quälen würde. Außerdem durfte das Bruchstück niemals Pandoras in die Hände fallen, denn dann würde er Tindomé mitsamt seinen Bewohnern dem Erdboden gleich machen.
Zuerst ging noch in jedem Jahr kurz vor der Mittsommerwende ein Mann auf die Suche, doch vergebens und im Laufe der Zeit geriet diese einzige Möglichkeit mehr und mehr in Vergessenheit, bis irgendwann niemand mehr das Dorf verließ. Erst als der Sohn des Ältesten auf dem Blutaltar einen furchtbaren Tod erlitt, machte sich Tamina, eine der direkten Nachfahren des alten Druiden, auf den Weg, um nach dem Bruchstück der Elementarkugel zu suchen und ihr Dorf zu befreien. Der junge Mann, Syrion, war ihr zum Gatten bestimmt gewesen, sie hatte ihn sehr gemocht und konnte und wollte sich damit nicht abfinden, dass er den Opfertot gestorben war. Sie haderte mit dem Schicksal, das über ihnen allen hing und beschloss, dem ein Ende zu machen, koste es was es wolle. Dass dabei tief in ihrem Herzen der ihr von ihrem Vorfahren vererbte Drang nach Freiheit heiß in ihr aufloderte, war ihr jedoch nicht bewusst.
Mit ihrem Schwert und einem scharfen Dolch bewaffnet verließ Tamina ihr Heimatdorf Tindomé, beseelt von dem Gedanken, den Ihrigen die Freiheit zu bringen und die düsteren Schatten, von denen sie schon so lange beherrscht wurden, zu vertreiben.
Tamina ist knapp fünfeinhalb Fuß groß (1,65m), ist von schlanker, sehniger Gestalt, hat lange, dunkelbraune Haare und bernsteinfarbene Augen. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und da ihr Vater sie nicht wehrlos wissen wollte, erzog er sie wie einen Jungen. Er brachte ihr das Jagen und den Schwertkampf bei und er war es auch, der die Hoffnung seines Vorfahren in ihr Herz und ihre Gedanken sähte und nährte.
Waffen: Schwert,
Dolch
Name: Morthond
Alter: 2.029 Jahre
Rasse:Dunkelelf
Charakter: Morthond ist der typische Sohn eines Herrschers, rücksichtslos verfolgt er seine eigenen Ziele, die meist ähnlich wie die seines Vater Tseroth, des Königs der Elfen, gelagert waren. Er kann falsch und verschlagen seins, ist stets auf den eigenen Vorteil bedacht, selbstgefällig und egoistisch. Sadistisch ist er jedoch nicht veranlagt, sollte es aber von Nöten sein, geht er ohne zu Zögern über Leichen.
Geschichte: Sein bisheriges Leben war neben seiner Erziehung und Vorbereitung für die Thronfolge recht angenehm verlaufen und wirkliche Entbehrungen hatte er nie erfahren. Sein Vater setzt sein ganzes Bestreben hinein, ihn zu einem Krieger zu erziehen und nur seiner Mutter gelingt es ab und zu, die tief in ihm verborgene weiche Seite hervorzuholen. Nur sie schafft es manchmal, ihn zum Spiel auf seiner kleine Rohrflöte zu bewegen, damit ein fast sanftes Lächeln in sein Gesicht zu locken und Frohsinn in sein Herz zu senden.
Morthonds einziges Ziel ist es, nach dem Ableben seines Vaters den Thron des Elfenreiches zu besteigen und dem ordnet er alles andere unter. Er ist ein ausgezeichneter Schwertkämpfer und hat neben einem guten Auge eine äußerst ruhige Hand, so dass die Geschosse seiner Armbrust nur äußerst selten ihr Ziel verfehlen.
Waffen: Schwert, Armbrust, Dolch
GumbDìhenad
Name:Roux
Alter: 25 Jahre
Rasse: Mensch
Geschichte/Charakter: Woher Roux stammt ist eigentlich nicht wichtig.
Ihr zumindest ist es nicht wichtig. Sie kann eh nicht zurück. Und wenn sie gefragt würde, so würde sie auch steif und fest behaupten, dass es nie von Bedeutung gewesen ist.
Wichiger ist, dass ihr Vater von Pandoras für die Greifschützen rekrutiert wird, als sie noch ein kleines Mädchen ist. Die Geschichten, die er ihr und ihrem Bruder über seine heldenhaften Abenteuer, die Kameradschaft, den Wind im Gesicht und die wundervollen Greife erzählt, lassen die kleine Roux in ihren Tagträumen fliegen. Noch überzeugender ist der Ritt auf des Vaters Greif, der sie immer hoffen lässt, der Vater möge möglichst bald zu seiner Familie zurück kehren. Der Ritt wird bald wichtiger, als die Anwesenheit ihres Vaters.
Als Roux 17 Jahre alt ist, lässt Pandoras neue Rekruten ausheben. Wieder kommen Greifenschützen in ihr Dorf und diesmal ist ihr fünfzenhjähriger Bruder unter den Glücklichen. Aber Roux kann sich für ihren Bruder Kêl nicht freuen. Sie ist älter und stärker als Kêl und ihrer Meinung nach viel geeigneter, eine Greifschützin zu werden. Trotz der Tatsache, dass nur Männer in diese ehrenvolle Kriegerschar aufgenommen werden, hat sie sich immer als Teil davon gesehen. Ihr sehnlichster Wunsch, den ihr Vater immer unbewusst geschürt hatte, zerbricht an diesem Tag.
Doch Roux war nie ein sehr ausgeglichenes oder unterwürfiges Mädchen und sie verkraftet die Niederlage schlecht. Ihre brave Mutter kann ihr nur einen Mann und einen eigenen Herd, aber keine Abenteuer bieten und die Schützen sehen in ihr nur ein halbwegs hübsches, kleines Mädchen in einem erstaunlich kindischen Wunsch. So beschließt sie der arroganten Männerwelt zu beweisen was in ihr steckt und folgt den Greifschützen zu Fuß. Es dauert Wochen, bis sie zu Fuß die Horste der Greifschützen in der Nähe erreicht.
Um nicht entdeckt zu werden, schneidet Roux sich die Haare ab und dient als Pfleger in den Horsten. Zwei Monate bleibt sie so unentdeckt, bis Kêl sie erkennt und ihrem Vater meldet. Sie kann nur gerade noch entwischen, ehe dieser sie auf der Stelle nach Hause fliegen kann.
Wütend, frustriert und verletzt reift ein sehr verwegener Plan in ihr heran. In der Nacht darauf, schleicht sie sich in die Brutkammer und stiehlt ein Greifenei. Als wäre dieses Vergehen nicht schon schwer genug, zerbricht ihr bei diesem Unterfangen ein weiteres Ei. Greife sind selten und schwer zu züchten und so steht auf dieses Verbrechen eigentlich der Tod. Doch diesmal hilft ihr die familiäre Bande: Kêl bringt sie in einer nebligen Nacht soweit fort von den Horsten, wie er wagen kann. Mit viel Geschick und noch viel mehr Glück schafft es Roux mitsammt des Eis über die Grenze zu Pandoras Einflussgebiet.
Heute ist Roux 25 Jahre alt und eine sehr selbstwbewusste junge Frau. Sie ist etwa 1, 70 groß und sehr schlank – fast etwas zu dünn. Die vergangenen 8 Jahre hat sie sich allein durchgeschlagen. Es ist schwer unter den friedlichen Rassen Anschluss zu finden, wenn man von einem ausgewachsenen
Greifen begleitet wird. Kerrêl schlüpfte wie durch ein Wunder, obwohl Roux dem Ei auf ihrer Flucht nicht die nötige Pflege zukommen lassen konnte. Seither hält sie sich nur an das Greifenmännchen und vermeidet Siedlungen und Niederlassungen.
Trotz allem, oder auch vielleicht gerade deswegen – ist sie unglaublich neugierig auf das Leben “der anderen”, wie sie sie nennt. Sie beobachtet Menschen – und auch andere Rassen – wann immer sich die Gelegenheit bietet, ohne dass sie befürchten muss, selbst entdeckt zu werden. Roux's Augen haben sich daran gewöhnt, Details auch auf weite Ferne wahrzunehmen: Das Leben auf dem Rücken eines Greifen machte es möglich und nötig.
Roux ist eine hervorragende Schützin und somit Jägerin, sonst aber im Kampf nicht bewandert.
Durch die lange Flucht bleibt sie auch charakterlich möglichst lang auf Abstand. Sie ist misstrauisch. Nur die schon angesprochene Neugier bringt sie dazu, ab und zu doch Siedlungen aufzusuchen oder sich Wanderern zu nähern, wenn Kerrêl sich verborgen halten kann.
Roux ist aber auch sehr pragmatisch und rational. Emotional und offen gibt sie sich eigentlich nur Kerrêl gegenüber. Mehr noch, übermäßige Emotionalität entzieht sich ihrem Verständnis.
Und niemand – außer dem Greifen, steht ihr näher, als sie sich selbst.
Sie hat auch nie erfahren - weil sie auch nicht versucht hat, es zu erfahren - ob Kêl für seine Hilfe hat büßen müssen, oder ob er mit heiler Haut davon kam. Wenn sie ganz ehrlich ist, hat sie diese Frage auch nicht allzu lang beschäftigt.

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Woraus sind Träume gemacht?
Woher kommen sie?
Wer bringt sie?
Gibt es den Mann im Mond?
Oder den Sandmann?
Traumfeen?
Junán würde sagen, es gibt einen Mann im Mond. - Sofern du davon träumen willst.
Er bringt auch die Träume. - Sofern du das in deinem Traum so wünscht.
Alternativ kann der Mann im Mond auch eine Frau im Mond sein, oder eine Sandkatze oder ein Traumelch. Was auch immer du willst.
Kein Traum ist zu wirr, als dass Junán ihn nicht bringen könnte. Denn das ist die Wahrheit. Junán bringt die Träume. Junán und seines-/ihresgleichen: die Traumboten. Oder vielleicht sollte man sagen, sie bringen einen Traumrohling. Die Grundbasis für was auch immer du träumen willst.
Was ein Traumbote ist?
Das wissen nicht einmal sie selbst genau. Sie sind... Sie sind! Und das ist alles, was für sie zählt.
Wie sie sind?
Diese Frage würde sie verwirren. Sie haben keine Gestalt an sich. In einer Welt, die nur in den Köpfen der Träumenden Gestalt annehmen kann, sind auch die Traumboten gestaltlos, bis ein Traum sie “ankleidet”. Außerhalb der Träume sind Traumboten immer noch Traumboten. Aber sie sind nicht mehr als... eine Idee. Junán hätte Worte dafür. Doch Worte, die eine Welt und ein Dasein jenseits unserer Vorstellungskraft beschreiben, verlieren für uns ihre Bedeutung. Die Traumboten dringen durch unsere Träume in unsere Welt – oder besser unser Traumbild dieser Welt – ein, doch umgekehrt ist dieser Weg nicht gangbar.
Ich will noch einmal versuchen, zu erklären, was ein Traumbote ist. Heute würde man sagen, sie sind Dienstleister. Sie bringen Träume. Das ist ihre Aufgabe. Ihr Lohn? Dafür existieren sie. Ohne diese Aufgabe, gäbe es sie nicht. Und ab und zu – oder auch ein bisschen öfter – belohnen sie sich, indem sie an unseren Träumen teilnehmen. Wie Gaukler huschen sie von einer Gestalt in die nächste, spielen in unseren Träumen und freuen sich, wenn wir uns freuen. Ihre Gefühle sind abhängig von den unseren. Außerhalb der Träume sind sie keine Individuen. Sie sind Ideen von Personen, die immer wieder zu andern werden können. Sie sind... Sie sind!
Doch seid die Schwarzen Dragao zerreißen, können sie sich nicht mehr so oft freuen, wie dies einmal der Fall war. Gebrachte Träume werden immer häufiger zu Alpträumen und Schlafende wollen immer seltener Träumen. Doch wenn niemand mehr träumt, was wird dann aus den Traumboten? Wenn es eine Idee nicht mehr gibt... Sind sie dann...? Möglicherweise sind sie dann nicht mehr und aus diesem Grund begleitet Junán die Träume der Auserwählten. Die einzige Form, in der die Traumboten zur Befreiung Dragaos beitragen können.