Spieler 1: Wir sollten dringend an unserer Kommunikation arbeiten! Spieler 2: Idee gut!
von Alanna Herbstwind » Mo 20. Feb 2012, 22:23
Anuk(et) Da waren Sie gerade mal alle in der Hütte, da ging auch schon die Hölle los. Doch auch ihre Opfer blieben nicht still, denn als sie spürte das ihr Messer auf etwas traf, stieß dieser Mensch, scheinbar eine Frau, einen hohen Schrei aus. Ihr selbst blieb aber keine Zeit mehr, erneut zuzustoßen, denn sie bekam einen kräftigen Stoß gegen die Brust, der ihr den Atem raubte und sie erstmal ein gutes Stück weit weg schleuderte, während eine tiefe Männerstimme herumbrüllte, sie sollten sofort aufhören. Als ob das zu einem Ergebnis führen würde... Nun, zumindest führte das Geschreie dazu, dass es nun richtig hell wurde, da irgendwer nun Fackeln entzündet hatte. Damit konnte man zwar sie sehen, aber andersherum konnte nun auch sie besser sehen, und das würde sie zu ihrem Vorteil nutzen. Rasch rappelte sie sich wieder auf, genau in dem Moment als die Frau, die sie vorhin getroffen hatte, in einem Wirrwarr aus Decken gegen sie rollte. Einen kurzen Moment zögerte sie, doch als sie den Mann sah, der sie gerade weggestoßen hatte, wurde ihr klar dass sie schnell handeln musste. Und so sprang Anuk auf den Rücken der sich gerade wieder aufsetzenden Frau, und versuchte mit dem Messer an deren Hals zu kommen. Komm ja nicht näher! schrie sie dabei dem Mann zu.  Kaum hatte sie das Kind geschnappt, zetterte es auch schon los, verlangte das sie es wieder los ließ. Das kommt gar nicht in Frage zischte sie als Antwort. Um sie herum waren inzwischen auch schon alle anderen wach, jeder scheinbar von einem Straßenkind angegriffen, auch wenn sie das nicht genau sagen konnte, da sie alle Hände voll zu tun hatte, den kleinen zappelnden Teufel festzuhalten. Aber zumindest wurde es plötzlich heller, so dass sie auch endlich etwas sehen konnte. Überrascht stellte sie fest,dass das noch ein richtiger Knirps war, der sie da angegriffen hatte. Was trieb so ein kleines Kind dazu, zu versuchen mitten in der Nacht Menschen umzubringen? Zu weiteren Überlegungen kam sie erstmal nicht, da sie einen kräftigen Tritt in den Magen bekam, und der Junge sie dann tatsächlich in die Hand biss. Hey! stieß sie vor Schreck und Schmerz aus, und ließ rein aus Reflex einen Arm des Jungen los. Zu allem überfluss ertönte dann auch noch aus ihrer Manteltasche laut und deutlich eine ihr wohlbekannte Melodie, ausgehend von ihrem Handy das sie daran erinnerte, dass sie einen Artikel abzugeben hatte in wenigen Stunden. Das darf doch alles nicht wahr sein...Der Junge war jetzt aber erstmal ihr größeres Problem, und ehe er sie nochmal mit dem Messer verletzen konnte, versuchte sie dieses mit einer schnellen Bewegung aus seinem Griff zu lösen.
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von Andy Fox » Mo 20. Feb 2012, 23:30
Noch immer begriff sie nicht so ganz was hier eigentlich genau gerade passierte, nur das etwas so ganz und gar nicht in Ordnung war, so viel war mal klar. Über den ohnehin schon beträchtlichen Lärm hinweg, dröhnte Alex Stimme durch die Hütte, ziemlich laut, ziemlich energisch, aber mit keinem merkbarerem Ergebnis, als das es auf einmal heller wurde. Zappelnd und wenig damenhafte Verwünschungen vor sich hinbrummend, zappelte sie sich aus der Decke frei, um sich dann erst einmal umzusehen, was hier nun wirklich los war. Kinder! Eine ganze Reihe davon. Kinder die sie töten wollten! Mit Messern auf sielosgingen. Das war immer noch ein Albtraum, nur diesmal ein echter. Und jetzt? Sie konnten doch nicht wirklich mit Kindern kämpfen?! Erst mal musste sie auf die Beine kommen. Sie warf die Decke weg, um sich hoch zu stemmen. Ihr Rücken brannte und sie spürte etwas Warmes zwischen den Schulterblättern. Trotzdem antwortete sie Alex mit einem Nicken. Ich denke sch… Der Rest verging in einem Ummpf… aajk! als sie ein Gewicht im Rücken traf und den Schmerz noch anfeuerte. Ihres grade nicht sehr gefestigten Gleichgewichts beraubt ging sie wieder in die Knie. Ihr erster Impuls war das unwillkommene Gewicht abzuschütteln, aber ein kalter Druck an ihrer Kehle hielt sie davon ab und ließ sie, mit überrascht aufgerissenen Augen, in der Bewegung erstarren. Und jetzt? Fieberhaft suchte sie nach einem Ausweg, aber konnte sie schneller zupacken oder dieses Blag schnellerzustoßen? Mit einem „Bitte mach was er sagt oder noch besser lass dir was einfallen“-Blick sah sie zu Alex auf. Das durfte doch wirklich alles nicht mehr wahr sein! Sie war ganz sicher nicht dafür Kinder zu schlagen, aber diesem Gör gehörte mal der Hintern versohlt, aber kräftig!  Haaaaaah! Fast wieder frei! ZU dem Treten und Beißen, boxte er nun auch noch mit der freien Hand auf die Frau ein. Lass los! Laaassss looooosss!, heulte er, dass er jedem Schakal Ehre gemacht hätte. Den Tumult der inzwischen im Raum ausbrach, bekam er in seinem Eifer gar nicht mit, wohl aber das er die Frau nun besser erkennen konnte und besser zielen. Er versuchte mit der freien Hand einen sauberen Kinnhaken zu platzieren, als auf einmal deren Kleid zu zu … Musik zu machen begann. Schlagartig ließ er die junge Frau los und krabbelte auf allen vieren rücklinks in die nächste Ecke, um sie von dort aus großen Augen anzustarren. Du du …hast einen singenden Dämon in der Tasche! Bitte bitte nicht in Asche verwandeln oder in eine Kröte!
Zuletzt geändert von Andy Fox am Di 21. Feb 2012, 07:39, insgesamt 1-mal geändert.
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von Elfirin » Di 21. Feb 2012, 08:52
Jillian
Ob es etwas genützt hatte, das sie geschrien hatte, das konnte Jillian nicht sagen. Das einzige was sie sah während sie die Arme hoch gerissen hatte, war das es nicht nur eine Gestalt war sondern mehrere. Um zu sehen wie viele es waren, war es leider viel zu dunkel. Sie hatte ja Schwierigkeiten die Gestalt vor sich selbst genauer zu erkennen.
Wiedererwartend spürte Jillian keinen großen Schmerz. Es gab einen Stich in ihrem rechten Arm und kurz darauf spürte sie warmes Blut daran entlang laufen. Den Schmerz allerdings spürte sie durch den Adrenalinstoss nicht all zu sehr. Sie ließ die Arme oben, doch die Gestalt knallte durch den Schwung den sie hatte auf sie und landete auf ihren Beinen. Sofort versuchte sie sich gegen das Gewicht zu wehren und irgendwie weg zu kommen, doch die Gestalt war schwer genug sie auf dem Boden zu halten. Sie keuchte und zappelte umher, bis die Hütte auf einmal hell erleuchtet war, Anwar die Fackeln in die Höhe hielt und versuchte die Kinder aus der Hütte zu scheuchen. Kinder? Jillian sah auf die Gestalt bei ihren Füßen, die wieder das Messer hob und sie nur nicht traf weil sie so heftig mit den Füßen und Beinen zappelte, dass der Junge nicht vernünftig zielen konnte.
“Geh Runter von mir…“
Ein verzweifelter Versuch den Jungen mit Worten los zu werden. Sie konnte ja schlecht ein Kind schlagen. Selbst wenn es ein Messer in den Händen hielt und sie versuchte zu töten. Er hob die Waffe erneut und Jillian bekam seinen Arm zu fassen und hielt ihn so gut es ging von sich weg. Dabei spürte sie dann endlich den Schmerz und sie sog scharf die Luft ein.
Zuletzt geändert von Elfirin am Mo 27. Feb 2012, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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von Eriassa » Di 21. Feb 2012, 11:34
Neal und Bradley
Eine kleine Gestalt mit einem blitzenden Messer stand vor Neal. Ihm blieb nicht lange Zeit zu überlegen, denn schon stürzte sich der Kleine auf ihn. Welch ein Glück hatte Neal nicht auf dem blanken Boden gelegen, sondern auf der Decke und um zu ihm zu kommen, mußte der Kleine auf die Decke. Ohne das Kind aus den Augen zu lassen, packte Neal das Ende der Decke und zog kräftig. Für eine Sekunde hing der Junge in der Luft, dann schlug er auf dem Boden auf und Neal warf die Decke über ihn. Mit einer Ecke des Stoffes wickelte er den Arm mit der Klinge ein und schnappte sie sich, mit einer anderen Ecke wickelte er die Beine zusammen. Mittlerweile war es auch durch die Fackeln, die Anwar noch angezündet hatte, heller in der Hütte geworden und grinsend betrachtete Neal den vor ihm liegenden Jungen, den er wie eine Wurst verpackte hatte und der ihn unter den wildesten Flüchen wütenden anstarrte.
Leider hatte Bradley nicht die Möglichkeit gehabt, die kurze Zeit, die der kleine Körper von ihm entfernt gewesen war, zum Aufzustehen zu nutzen. Schon war der Junge wieder über ihm, aber das Messer hatte Bradley doch abwehren können. Fest klammerte sich das Kind mit den Beinen an ihn und die Klinge sauste schon wieder auf ihn herab. Er schaffte es, das Handgelenk mit dem Dolch zu erwischen und bog dem Jungen den Arm auf den Rücken. Eine Gefahr sollte man sich eher vom Leib halten, aber Bradley tat genau das Gegenteil - den Arm des Jungen immer noch auf den Rücken haltend, zog er die kleine Gestalt an seine Brust und machte das Kind so unbeweglicher, den anderen Arm fing er mit seiner anderen Hand auch noch ein. "Ich hab Dir doch gesagt, daß es besser gewesen wäre, abzuhauen." schmunzelte Bradley.
Connor MacManus: You ready for this shit, my dear brother? Murphy MacManus: Let's do some gratuitous violence. When I raise my flashing sword, and my hand takes hold on judgement, I will take vengeance upon mine enemies, and I will repay those who hate me. Oh, Lord, raise me to Thy right hand and count me among Thy saints. And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from Thy hand, that our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth to Thee and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti.
Halt! Nicht bewegen! Ich hab mein Hirn verloren.
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von Éthelwyn » Di 21. Feb 2012, 14:39
Samuel Dexter
Sobald der Junge von ihm herunter war, schlug Samuel die Decke von seinen Beinen. Schnell zog er sie zu sich heran und wickelte sie sich um den rechten Arm. Gerade rechtzeitig den Arm hochzureißen, um sich vor dem Angriff auf sein Gesicht zu schützen. Stattdessen aber fühlte er einen Druck unter seinem Schuh, als das Messer über die harte Ledersohle schnitt. Natürlich! Hier trugen die Menschen Strohsohlen, wenn sie es sich leisten konnten. Die meisten liefen barfuß. Mit zerschnittenem Fuß könnte er nicht aufstehen, könnte nicht fliehen. Aber das hatte Samuel auch gar nicht vor. Also fliehen. Er zog die Beine an und sprang auf. Den durch die grobe, aber dicke Decke geschützten Arm voraus, stürzte er sich auf den Jungen. Da er mit der dicken Decke nicht wirklich greifen konnte, fing er den bereits wieder zum Angriff gestreckten Arm ab, drückte ihn zurück und presste den Arm gegen den Körper des Jungen, während er hinter ihn trat und ihn mit seinem ausgestreckten linken Arm vom Ausweichen abhielt. In einer schwingenden Bewegung fing er den Körper ein, zog ihn an sich. Der geschützte Arm hielt den Messerarm gegen die Brust des Jungen gedrückt, während der andere um die Mitte geschlungen war, den anderen Arm des Jungen an dessen Körper gepresst haltend.
„Du kleine Laus! Benimm Dich, oder Ich versohl Dir gleich hier und jetzt den Hintern!“
Um den Kleinen zu packen, war er gebückt gewesen, als er sich nun ganz erhob, schwebten die kurzen Beine in der Luft.
Keshan
Ganz plötzlich war unter ihm der Boden weg! Keshan fühlte sich selbst nur noch fliegen und ein erschreckter Aufschrei wurde zu einem schmerzhaften, als er sich auf seinem Rücken wiederfand. Während er versuchte wieder zu Luft zu kommen, wurde ihm das Messer entrungen und sein Körper eingewickelt. Er war doch keine verdammte Mumie!
„Du widerlicher Sohn eines Wüstenskorpions! Laß mich hier raus!“
Zappelnd und strampelnd versuchte er die enge Decke loszuwerden.
„Du elendes Produkt der Gedärme eines Dromedar!“
Einen Arm bekam er frei und boxte dem Mann mit aller Macht gegen das Schienbein.
Drokar
Gerade als er zustieß wackelte es wie irre unter ihm und er verfehlte sein Ziel. Verdammt! Die Beine unter ihm zappelten wie irre. Sich höher auf die Knie stemmend, versuchte Drokar das Ruckeln auszugleichen, holte aus und stach wieder zu, da wurde sein Arm gepackt und abgelenkt. Wieder fauchte er wütend. Mit den kaputten, abgebrochenen Fingernägeln voran, die Hand zur Klaue geformt, zielte die andere Hand auf ihr Gesicht.
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von Elfirin » Di 21. Feb 2012, 15:13
Jillian
Das hier war ein Kampf um Leben und Tod. Das begriff Jillian, als der Junge erneut ausholte und sie jetzt mit der anderen Hand zu attackieren versuchte. Nicht dass sie es auch schon vorher begriffen hätte, schließlich hatten alle Gestalten in der Hütte ein Messer oder einen Gegenstand womit man richtig gezielt auch jemanden töten konnte und schließlich bluteten schon einige von ihnen.
Die freie Hand des Jungen sauste zur Klaue geformt auf sie zu und sie griff mir ihrem verletzten Arm dagegen, kurz bevor er ihr Gesicht erreichen konnte. Jedoch zu knapp. Sie spürte die Fingernägel auf ihrer Stirn, aber das war nur halb so schlimm. Sie zog an dem Arm des Jungen, wobei ein höllischer, stechender Schmerz durch ihren Arm ging, und riss ihn nach hinten, so dass der Junge zu ihr nach vorne flog und er jetzt bäuchlings auf ihr lag. Sie musste unbedingt in eine andere Position. Das hier war zwar nur ein Junge, doch er lag mit seinem kompletten Gewicht auf ihr und hatte die besseren Kräfte. Sie dagegen lag auf dem Boden, war verletzt und hatte nicht genug Hebelkraft. Sie musste sich irgendwie aufrichten oder zumindest auf die Seite gelangen. Sie stemmte eins ihrer Knie nach oben, das jetzt mehr oder minder frei war (abgesehen von der Decke, die immer noch auf ihren Beinen lag) und drückte den Körper des Jungen zur Seite.
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von .Alex » Di 21. Feb 2012, 17:36
Alex stellte anhand der Geräuschkulisse fest, dass jetzt wirklich alle wach waren. Dann wurde hoffentlich keiner abgestochen. “Scheisse!!“ entfuhr es ihm allerdings, als einer der kleinen Wichte an Andys Rücken hing und sie mit einem Messer bedrohte. Und zwar ernsthaft. Aus irgendeiner Ecke der Hütte klang plötzlich die Melodie von Paul Panther. “Auch das noch!“ stöhnte er auf, liess sich aber zunächst vor Andy und dem kleinen Monster auf ihrem Rücken auf die Knie sinken. “Jetzt pass mal auf du kleines ... Untier..“ begann er auf das Kind einzureden. Dabei schob er sich unmerklich langsam vorwärts. Immer wieder blickte er für eine Sekunde in Anwars Richtung. Konnte er nicht JETZT mit seiner Fackel HIER rumhantieren??? “Wenn du jetzt schön artig bist und das Messer runterlässt, dann gebe ich dir was, was glitzert. Und wertvoll ist. Das gibt es nur ein einziges Mal auf der Welt... reines Silber. na, was meinst du?“ sprach er weiter auf das Kind ein. Verdammt, wo war der Kugelschreiber. Als wolle er beschwichtigen, hob er eine Hand mit der Handfläche nach vorn. “Ich greife jetzt in meine Hosentasche und zeige es dir...“ Langsam schob er die Hand in die Hosentasche und suchte nach dem Kugelschreiber. Mist, er befand sich in der anderen Tasche. “Moment...“ Er zog die Hand aus der Tasche und hob diese jetzt, während er die andere in die Hosentasche schob. Irgendwo musste dieses mistige Ding doch sein. “Wo .... hab ich ... ah hier.“Mit triumphierendem Lächeln zog er den silbernen Kugelschreiber aus der Tasche und hielt ihn auf der flachen Hand dem Jungen hin. “Na? Was sagst du? Damit bist du doch der Held in deiner ... Gasse.“Hoffentlich war das Kind davon so begeistert, dass es von Andy abliess... Anwar - der BeduineAnwar kannte Strassenkinder. Und man durfte bei ihnen nicht zimperlich sein, wenn sie zu nächtlichen Raubüberfällen ansetzten. Also nahm er seine Fackel und stiess sie dem kreischenden Kind, das sich mit grossen geweiteten Augen in eine Ecke verkrochen hatte, als eine seltsame Melodie ertönte, mitten auf den Bauch. “Raus! Aber ganz schnell, bevor ich dich zu Kamelfutter verarbeite!!!“Er war ja selbst erschrocken über die Melodie, aber das durfte er sich jetzt einfach nicht anmerken lassen. und ausserdem konnte ihm nichts passieren, immerhin war er von Göttern gesegnet. Mit einem langen Leben. Das nächste Mal müsste er vorher ankündigen, dass er gegen Überfälle geschützt werden wollte. Und dass seine Kamel immer Wasser hatten, vor allem in der Wüste. Und ... dass er eine Oase fände, wenn es nötig war und ... ach, darüber musste er sich später Gedanken machen.... Mentuemhat - ägyptischer JungeMentuemhat hatte natürlich nicht genug Kraft, sich den Arm nicht auf den Rücken biegen zu lassen. Auch der andere war plötzlich in einem eisenharten Griff. “Du bist tot.“ zischte er und da der Mann zwar seine Hände, nicht aber seine Beine hatte, streckte Mentuemhat sein Bein kurz aus, um es mit voller Wucht in die Weichteile des Mannes unter ihm zu rammen. Wenn der jetzt nicht loslassen würde, wüsste er auch nicht ...
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von Alanna Herbstwind » Di 21. Feb 2012, 22:31
Anuk(et)
Nun, zumindest die Frau schien sie überrascht zu haben, denn es kam keine wirkliche Gegenwehr als sie auf deren Rücken sprang. Der Mann dagegen schien richtig besorgt, aber auch verärgert, und Anuk ließ ihn keinen Moment aus den Augen, nur kurz zuckte sie zusammen als plötzlich merkwürdige Musik in der Hütte erklang, doch sie ließ sich nicht ablenken. Mit misstrauischen Augen beobachtete sie, wie der Mann sich vorsehen kniete, und dann irgendwas zu reden begann, dass er ihr etwas aus Silber geben würde, wenn sie das Messer runter nahm, und dann begann in seinen Taschen zu suchen.
Tatsächlich hielt er ihr kurz darauf einen komischen, länglichen silbernen Gegenstand entgegen. Oder zumindest schien es Silber, so genau konnte man das in dem Licht nicht erkennen, und außerdem hatte sie noch nicht wirklich oft Silber in ihrem Leben gesehen. Und obwohl es ihr in den Fingern juckte, bewegte sie das Messer nicht von dem Hals der Frau weg. Bei diesem komischen Angebot gab es nämlich einiger Haken... Zum einen glaubte sie dem Mann schon einmal grundsätzlich nicht, dass er ihr diesen Gegenstand wirklich geben würde, und selbst wenn gab es dann noch ein Problem: sollten Sie sich nämlich das Ding jetzt schnappen, und da mit davonlaufen, würden die anderen Jungs sie nicht nur wegen feige aus der Gruppe stoßen, sondern wahrscheinlich wäre sie diesen Schatz auch schnell wieder los. Aber vielleicht konnte sie ja noch ein bisschen diese beiden in Schach halten, bis einer der anderen Jungs das Haus verließ, und sie ihm schnell mit der Beute folgen konnte... Das Leben dieser Frau ist dir also nur ein bisschen Silber wert? fragte sie, den Mann mit listigen Augen anschauend. Das waren nur leere Worte, aber sie hatte schon immer gut mit denen umgehen können. Dass sie die Frau nicht umbringen würde, hatte sie eigentlich schon längst beschlossen.
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von Andy Fox » Di 21. Feb 2012, 22:50
“Scheisse!!“ Damit sprach Alex ihr aber gerade mal so richtig und zutiefst aus der Seele. Wie um alles auf der Welt sollte sie jetzt hier wieder rauskommen? Das fortschreitende Chaos nahm sie nur sehr am Rande war, hauptsächlich war sie auf das widersinnige Bemühen konzentriert nicht zu heftig zu atmen und sich selbst zu verletzen. Dabei beobachtete sie, verständnislos, wie Alex sich vor sie kniete und dem Kind versprach etwas zu geben. Ob der Kleine sich darauf einließ, konnte sie nicht erkennen, aber immerhin wartete er ab. Allerdings hatte sie auch nicht vor hier zu hocken und zu hoffen, dass sie einfach losgelassen würde. Fieberhaft überlegte sie nach einem Ausweg und als Alexin seiner Hosentasche zu kramen anfing und sie aus dem Augenwinkel Anwar mit einer Fackel herumfuchteln sah, blitze eine Idee in ihr auf. Ob sie klug war, konnte mal dahin gestellt sein, aber es war eine und besser als sich gegenwehrlos die Kehle aufschneiden zu lassen, war es alle Male. Nur kurz die Augen schließend atmete sie tief durch um sich zur Ruhe zu bringen. Ohne die Blickrichtung zu ändern oder ihre Haltung schob sie Millimeter um Millimeter ihre Hand Richtung Hosentasche. Immer wieder abwartend, ob dem Kind etwas auffiel. Doch der schien sich ganz auf den Mann vor ihnen zu konzentrieren. Im Unterbewusstsein protestierte die Archäologin in ihr lautstark dagegen einen Kugelschreiber ihr in Umlauf zu bringen, als sie erkannte was Alex da hatte. Sie ignorierte das ebenso wie die Angst die sie eigentlich noch fest im Griff hatte und den Schmerz in ihrem Rücken, sondern schloss nur ihre Finger um das kleine Ding in ihrer Hosentasche. So weit so gut! Weiterreden, schön weiterreden… bitte! Sie hoffte einfach das Alex ihren Blick würde interpretieren können und mitspielte. Genau so langsam wie vorher holte sie ihre Hand wieder aus der Tasche hervor, führte sie vor ihrem Körper entlang hoch. Bitte bitte! Nichts merken, jetzt noch!Mit einem leisen “Klick” klappte das Feuerzeug auf und die Flamme tanzte über die Haut an der Hand des Kindes, so dass es eigentlich das Messer loslassen würde. Im gleichen Moment schlug sie mit der anderen Hand den Kinderarm weg und flankte schräg nach vorne weg um dem Klammeraffen an ihrem Rücken zu entgehen.  So ganz genau wusste er nicht wie ihm geschah, klar war das mit den Füßen hatte aber auch nicht im mindesten so geklappt wie er es sich vorgestellt hatte. Ganz im Gegenteil, nicht nur das der mehlfarbige Fremde ihm auswich, über all wo er selbst hin zu entwischen versuchte, war schon eine Hand des Mannes schneller als er gewesen und so fand er sich schließlich zappelnd fest umschlungen, in der Luft hängend wieder. Benehmen.. das fiele ihm ja grade ein! Lass mich runter du transusiger Auswurf eines lahmen Dromedars! So langsam glaube er das hier würde ziemlich übel für sie ausgehen. Arglos? Paaah! Wehrlos? Das er nicht lachte! Er war jedenfalls mit seinem Ägyptisch am Ende! Vielleicht war ergeben und um Gnade bitten doch besser! Und dann abhauen in einem günstigen Moment selbstverständlich! Erübrigte sich aber in dem Moment in dem er sah wie der Kameltreiber mit der Fackel auf Zaijan losging. NEEEEEIEN! Ohne lange nachzudenken, trümmerte er seinen Kopf unvermittelt und ohne Rücksicht auf Verluste gegen des Gesicht seines Gegners und nutzte die Schecksekunde um sich wie ein Aal aus dessen Griff zu winden. Er musste seinem Bruder helfen… musste er einfach!
Zuletzt geändert von Andy Fox am Mi 22. Feb 2012, 07:41, insgesamt 2-mal geändert.
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von Éthelwyn » Mi 22. Feb 2012, 11:44
Drokar
Im letzten Moment wurde seine Hand gepackt und abgelenkt und Drokar kratzte leider nur über die Stirn. Er stieß einen fürchterlichen Schrei aus, als sie ihm den Arm verdrehte und kippte nach vorn. Ruckend und zappelnd mit aller Macht, sie wild verfluchend, versuchte er seine Arme wieder freizukriegen, während sie versuchte ihn von sich herunterzurollen.
Samuel Dexter
Das Zappeln in seinen Armen hörte endlich auf und Samuel war sich siegesbewußt. Er ließ nicht wirklich lockerer oder so, aber er hatte auch nicht wirklich ahnen können was nun kam. Der Junge stieß einen fast markerschütternden Schrei aus und ruckte den Kopf hoch, mit aller Macht, die der kleine Körper besaß. Der harte Schädel prallte mit voller Wucht gegen Samuels Kinn. Sein Kopf wurde in den Nacken gerissen. Tausend Sterne tanzten vor seinen Augen, bevor es mit einem Mal schwarz wurde. Wie ein nasser, unschöner Sack, klappte Samuel zusammen und hatte nur Glück, daß sein Kopf irgendwie halbwegs auf einem Kissen landete.
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von Elfirin » Mi 22. Feb 2012, 17:05
Jillian
Die Gänsehaut die sich über ihren ganzen Körper ausgebreitet hatte, spürte Jillian mehr als deutlich und als der Junge über ihr den markerschütternden Schrei ausstieß wurde dies auch nicht besser. Im Gegenteil, die Gänsehaut tat fast weh und war unangenehm auf der Haut. Aber den Schmerz in ihrem Arm konnte das auch nicht überdecken. Sie wusste dass sie den Arm nicht mehr lange so halten konnte. Sie wusste nicht wie tief der Schnitt war, doch das Blut sickerte noch heraus und tropfte auf die Decke.
Sie versuchte noch einmal die Knie nach oben zu bekommen um damit bessere Hebelkraft zu haben, um den Jungen wenigstens zur Seite zu hieven. Aber leider gelang es ihr nur ein Knie zwischen den Beinen des Jungen hindurch zu bekommen. Durch sein wildes unkontrollierbares Zappeln und Schreien, hatte sie keine weitere Chance, also stieß sie sich mit dem Fuß so gut es ging am Boden ab und drückte sich zur Seite. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie es schaffte die unkontrollierbaren Stöße so zu koordinieren, das sie es ein Stück weit auf die Seite schaffte, aber nach zwei oder drei Anläufen, schaffte sie es schließlich den Körper des Jungen auf die Seite zu rollen, so dass er neben ihr auf dem Rücken lag. Allerdings rutschte ihre verletzte Hand dabei ab und verdrehte sich ein Stück weit, so dass die Hand mit dem Messer wieder frei war. Eine neue Chance für den Jungen zu zustechen. Aber da er nun halb auf dem Rücken lag und die Überraschung auf Jillians Seite war, hoffte die junge Frau einfach, das sie Glück hatte und er nicht zustieß, bevor sie sich auf ihn setzte. Er schaffte es zwar wieder unter wilden Verwünschungen die Hand zu heben, aber Jillian war schneller. Sie drehte sich einmal und schwang das Bein über ihn, setzte sich auf ihn, klemmte so gut es ging seine Beine ein und versuchte seine Hände unter Kontrolle zu bringen.
“Hör endlich auf, verdammt noch mal… oder ich verfluche dich und deine Nachfahren auf ewig.“
Keine Ahnung ob das was helfen würde. Anwar hatte an so etwas geglaubt, vielleicht tat der Junge das ja auch und ließ endlich von ihr ab. Sie konnte sich Anwars Gesicht vorstellen, wie er gucken würde, wenn sie das zu ihm gesagt hätte…
Zuletzt geändert von Elfirin am Mi 22. Feb 2012, 19:44, insgesamt 1-mal geändert.
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von .Alex » Mi 22. Feb 2012, 17:29
Alex stöhnte auf. “Oh doch verdammt noch mal, das Leben dieser Frau ist mir ne ganze Menge wert. Was glaubst du, warum ich hier sonst wie ein Hund auf dem Boden hocke und und dir mein ganzes Hab und Gut für sie geben will? “ Andys hilfesuchenden Blick hatte er gesehen und so versuchte er, den Jungen weiter abzulenken. “Wenn ich könnte, würde ich dir eine ganze Herde Kamele bieten, aber ich HABE nicht mehr, als das hier ... wirklich. Das ist alles, was ich dir geben kann. “ Mit dem Handy könnte er sowieso nichts anfangen. Gut, mit dem Kugelschreiber auch nicht, aber der sah wenigstens wertvoll aus. Auch wenn er im Einkauf vermutlich nicht mehr als 1,50 $ gekostet hatte. “Also, was ist?“ Er hielt den Kugelschreiber auf der flach ausgestreckten Hand noch etwas dichter. Das Kind musste nur zufassen... Dann würde er nämlich den Moment nutzen, und zupacken, doch es kam ganz anders. Irgendwie war es Andy gelungen, ein Feuerzeug aus der Tasche zu holen und sie hatte die Finger des Kindes einfach in die Flammen getaucht. Dann war sie mit einem filmreifen Sprung nach vorne gehechtet. Das war der Moment, wo Alex den Kugelschreiber von sich schmiss und die beiden Kinderhandgelenke packte. Er warf sich auf den Jungen, der nun rücklings unter ihm zum liegen kam. So konnte er sich unter seinem Gewicht nicht bewegen, weder strampeln, noch flüchten. “Du hattest eine faire Chance.“ sagte er mit leichtem Anflug eines Lächelns. “Und jetzt sagst du mir, was das hier soll? Warum wollt ihr uns umbringen?“ Das wiederum war nicht mehr so freundlich. Anwar - der BeduineEr hatte nur kurz zugestossen, eigentlich wollte er das Kind auch nicht töten. Vielleicht konnte er es auf dem Sklavenmarkt noch gewinnbringend verkaufen. Aber er musste den kleinen Hurensohn schliesslich erstmal unter Kontrolle bringen. Ein markerschütternder Schrei von hinten liess ihn von dem Jungen ablassen und sich - samt Fackel - zu dem Gebrüll umdrehen. “Na komm, dir jage ich das Feuer auch in deinen nutzlosen Bauch.“ lockte er den Bengel und stiess mit der Fackel schon in seine Richtung. “Seht zu, dass ihr aus meinem Haus verschwindet!!!! “
Zuletzt geändert von .Alex am Mi 22. Feb 2012, 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
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von Éthelwyn » Mi 22. Feb 2012, 20:51
Drokar
Er wurde von der Frau heruntergerollt. Zwar war er jetzt nicht in der besten Position wieder an sie heranzukommen, doch das Blut hatte alles so glitschig gemacht, daß sie von seiner Messerhand abrutschte und er sie wieder frei bekam. Er versuchte trotz seiner unglücklichen Position nach ihr zu stechen, vor allem, damit sie nicht auf den Trichter kam, seine Hand wieder einzufangen. Dann aber geschah etwas unerwartetes. Die Frau setzte sich auf ihn!
„Ha! Verfluch mich doch! Ich bin schon verflucht! Meine Nachfahren?! Einer wie ich, der kriegt keine!“
Ihre Beine versuchten seine festzuklammern. Sein Instinkt war es natürlich sich zu befreien. Wild fuchtelte er mit dem freien Messerarm. Da seine Beine schon ziemlich eng zusammen waren, konnte er nicht mehr wirklich treten, aber er stemmte die Hacken in den Boden und ruckte mit dem Becken hoch, um die Frau aus dem Gleichgewicht zu bringen. Mit einem Mal wurde er knall rot im Gesicht. Seine Atmung kam nur noch stoßweise. Trotz intensivster Bemühungen sich weiterhin mit dem Becken mehr Platz zu verschaffen, schien es dort immer enger zu werden. Die koordinierte Bewegung seines Messerarms ließ rapide nach und irgendwie verschwamm seine Sicht ein wenig. Trotz seiner äußerst mißlichen Lage, fühlte er sich gerade erstaunlich gut.
Zuletzt geändert von Éthelwyn am Mi 22. Feb 2012, 20:52, insgesamt 2-mal geändert.
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von Alanna Herbstwind » Mi 22. Feb 2012, 23:52
 Gerade hatte es noch so ausgesehen, als würde der Knirps sich mit allem was er hatte gegen sie zur Wehr setzen, doch kaum ertönte die Erinnerungsmelodie Ihres Handys, ließ er von ihr ab und krabbelte fast panisch in die nächste Ecke, irgendwas von Dämonen stammelnd und bittend das sie ihn nicht zu Asche oder in eine Kröte verwandelte. Für einen Moment starrte Sie ihn nur verwirrt an, als plötzlich Anwar mit einer Fackel auf den Jungen losgehen. ANWAR! schrie sie den Mann an, als der dem Jungen doch wirklich die brennende Seite der Fackel in den Bauch rammte. Kat war mit einem Sprung auf den Beinen und bei dem Beduinen, der schon auf den nächsten Jungen losgingen, und stieß ihm heftig mit beiden Händen vor die Brust. Haben dich denn alle guten Geister verlassen?! Du wirst kein Kind mit einer brennenden Fackel angreifen, hast du das verstanden?! Gefährlich funkelten ihre hellen Augen flackerndem Licht der Fackel auf. Sie war nicht naiv, wusste wohl dass sie sich gegen diese Kinder wehren muss, aber nicht mit Feuer! Sie ließ den Mann stehen, und war mit zwei schnellen Schritten bei dem kleinen, vor Schmerz brüllendem Jungen, und riss ihm das dünne, kokelnde Hemd vom Leib, und mit einem schnellen Blick wog sie die Schwere der Verbrennung ab. Zum Glück hatte Anwar scheinbar nicht so fest und solange zugestoßen, denn sie schien noch recht harmlos zu sein. Schh! Das ist nur halb so schlimm redete die sie ruhig aber bestimmt auf den Jungen ein, der jetzt aber zusätzlich noch verängstigt erschien, was wohl daran lag das ihr Handy immer noch Töne von sich gab. Mit beiden Händen nahm sie das Gesicht des Jungen und hielt es so, dass er sie ansehen musste. D hörst mir jetzt mal genau zu. Heute werde ich meinen Daemon bei mir behalten, deine Verbrennung sollte erstmal Strafe genug sein. Aber er wird dich beobachten, und solltest du irgendwann nochmal versuchen, jemanden umzubringen ohne dass es geschieht um dich selbst oder jemand anderen zu schützen, dann wirst du es bereuen. Kat war zwar manchmal überzeugte Weltverbesserin, doch ihr war auch klar das diese Kinder auf der Straße lebten, und sie jetzt nicht einfach so aus ihnen liebe kleine Kinder machen konnte. Aber vielleicht konnte sie zumindest verhindern dass dieser kleine Kerl in nächster Zeit zum Mörder wurde. Ernst sah sie ihn nochmal in die Augen, ehe sie ihn losließ. Und nun lauf!
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von Elfirin » Do 23. Feb 2012, 10:32
Jillian
Seine Stechversuche misslangen. Zum Glück. Durch geschicktes ausweichen und hin und her bewegen, schaffte Jillian es sich dem Messer zu entwinden. Wahrscheinlich war es aber einfach nur mehr Glück als alles andere. Von ihrer Verfluchung ließ sich der Junge leider gar nicht abbringen. Er war anscheinend schon oft genug verflucht worden, sodass ihm das schon nichts mehr ausmachte. Wie viele Leute mochte er wohl schon angegriffen und getötet haben? Wie alt mochte er überhaupt sein. 10? Vielleicht auch 11 oder 12? Es war nicht leicht einzuschätzen.
“Von einem Gott wurdest du wohl noch nie verflucht…“
Sie drückte seine Beine noch fester zusammen, sodass es ihr selbst schon fast weh tat. Sein hoch rucken brachte sie nur wenig aus dem Gleichgewicht, also drückte sie sich noch fester mit ihrem ganzen Gewicht auf seinen Körper um ihm auch noch unten zu halten. Seine Hand mit dem Messer bekam sie allerdings nicht mehr zu packen. Ihre Hand und der Arm waren zu glitschig und nass, als das sie die Hand halten konnte. Sie rutschte ihr immer wieder aus den Händen, sobald sie sie zu fassen bekam. Dabei merkte sie, dass er Knallrot im Gesicht wurde und auch seine Messer Bewegungen immer mehr nachließen. Drückte sie ihm etwa die Luft ab? Immerhin war er ein kleiner Junge und sie hockte mir ihrem ganzen Gewicht auf ihm. Naja, sie war vielleicht einigermaßen schlank, aber für den Jungen wog sie sicher eine Tonne.
“Jetzt pass mal auf, ich lass dich los und geb dir wieder genug Raum zum atmen, wenn du jetzt das Messer fallen lässt und dann so schnell du kannst von hier verschwindest. Oder aber ich bleib einfach auf dir hocken und du erstickst irgendwann, weil du nicht genug Luft bekommst… Du kannst es dir aussuchen.“
Jillian wusste das sie so weit nicht gehen würde, sie hoffte einfach, dass bis dahin einer der anderen soweit frei kam, dass sie ihr helfen konnten und die Kinder alle endgültig vertrieben wurden. Aber bisher sah sie aus dem Augenwinkel alle irgendwie mit einem Kind beschäftigt.
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von Eriassa » Do 23. Feb 2012, 12:33
Neal und Bradley
Ein Messer! Sehr gut! Schnell beugte sich Neal hinunter, schnitt das Band der Fußfessel durch und schob das Gerät in eine Ecke. Trotzdem, daß Peter ihm wohl kaum bis hierher folgen konnte, so er denn überhaupt noch ein Signal erhielt, war es irgendwie eine Erleichterung, ohne das Band zu sein. Sehr schön! Aber noch bevor Neal sich über seinen Erfolg ausgiebig freuen konnte, wurde er gegen das Schienbein geboxt. "Autsch!" schrie er auf, aber wahrscheinlich hatte es dem Jungen an der Hand genauso weh getan wie ihm am Bein, da in der Hand viel kleinere Knochen waren und der Knochen am Schienbein viel stärker war. "Miese Kröte." grummelte Neal, hob kurz das getroffene Bein und rieb mit der Hand über die Stelle. Jetzt reichte es langsam aber wirklich! "Genug gespielt." Er griff nach einer freien Ecke der Decke und zog erneut kräftig daran. Die Decke entrollte sich und den Jungen gleich mit. Der kullerte allerdings nicht weit, da er an die Beine eines anderen rollte; der Raum war inzwischen wirklich fast ÜBERfüllt. Neal kam mit der Decke hinterher und wickelte das Kind nun gänzlich, mit allen Armen und Beinen, darin ein, packte es und stellte es wie einen Teppich an eine Wand. Dabei hatte er auch die Gelegenheit genutzt, dem Jungen auch noch die Scheide für das Messer abzufingern. Zufrieden grinsend steckte er die Klinge in die Scheide. Das würde er mal behalten. Man wußte ja nie, wofür das gut an. Der Lautstärkepegel war mit zunehmenden Wachsein und den Angriffslauten der anderen angestiegen und Anwar hatte es sogar geschafft, ein Kind mit einer Fackel anzuzünden. Das fand Neal nun doch wieder nicht so gut. Kat sah das wohl ähnlich wie er und kümmerte sich schon darum, trotzdem ging er ihr zur Hand, nachdem er seine Beute und seinen Arm geklemmt hatte.
Von Bradley kam wiederum ein schmerzhaftes Stöhnen. Dieses kleinen Mistvieh hatte ihm voll in die Familienjuwelen getreten! Er ließ tatsächlich los, wie der Junge es sich gedacht hatte, schubste ihn fort und kam gleichzeitig auf die Knie. Eine Hand hielt er schützend vor seine Weichteile, mit der anderen versetzte er diesem Mini-Terroristen einen kräftigen Schlag mit dem Handrücken. "Kleines Aas!" keuchte er und schaffte sich nun endlich auf die Beine. Nun war Bradley immerhin doppelt so groß wie sein Angreifer. Am liebsten würde sich zusammenrollen und ein bißchen leiden, aber der Junge hatte ja immer noch sein Messer, wenn er auch sicher die Hand würde wechseln müssen, da Bradley ihm den Arm doch ordentlich verdreht hatte. Er taumelte nach hinten, um noch ein bißchen Abstand zwischen sie beide zu bringen und noch immer keuchend lehnte er sich mit dem Rücken an die Wand. Kind oder nicht, jetzt zog er doch sein Schwert und hielt es, wenn auch immer noch leicht zitternd vor Schmerz mit der Spitze in Richtung seines Angreifers. "Es reicht!" stieß er aus und funkelte das Kind wütend an. Nun war er allerdings soweit, mit dem Schwert zuzuschlagen oder zu stechen, wenn er nochmal mit dem Messer angegriffen wurde.
Connor MacManus: You ready for this shit, my dear brother? Murphy MacManus: Let's do some gratuitous violence. When I raise my flashing sword, and my hand takes hold on judgement, I will take vengeance upon mine enemies, and I will repay those who hate me. Oh, Lord, raise me to Thy right hand and count me among Thy saints. And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from Thy hand, that our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth to Thee and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti.
Halt! Nicht bewegen! Ich hab mein Hirn verloren.
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von Alanna Herbstwind » Do 23. Feb 2012, 15:09
Anuk(et)
Hm, das war vielleicht jetzt doch nicht die richtige Frage gewesen, denn sie schien den Mann noch etwas wütender zu machen, und das war nicht gut. Dass er allerdings nichts anderes mehr besaß, kaufte sie ihm so nicht ab. Vielleicht wirklich keine ganze Horde Kamele, aber die wollte sie ja eh nicht. Was sollte sie auch mit den ganzen Viecher?
Zum Antworten kamen sie aber nicht mehr, denn plötzlich biss sie etwas in die Hand mit der sie das Messer hielt. Erschrocken aufschreiend, liess sie das Messer fallen, was die Frau sofort dazu nutzte, sie von sich zu stoßen. Zeit zum reagieren blieb Anuk gar nicht mehr, ehe sie schon von dem Mann gepackt wurde, und von dessen ganzen Gewicht auf den Boden gedrückt wurde. Kurz keuchte sie auf, der Mann war verdammt schwer, ehe sie ihn mit zornigen Augen anfunkelte. Da sie allerdings völlig unfähig war sich zu bewegen, sparte sie sich ihre Kräfte erstmal und gab das sich Wehren für den Moment auf.
Er meinte dann, sie hätte ihre Chance gehabt, und kurz stieg Angst in ihr hoch als sie daran dachte was jetzt wohl mit ihr geschehen würde, als er dann aber fragte, was das hier sollte und warum sie sie umbringen wollten, wurde die ganz schnell von Wut ersetzt.Ach tut doch nicht so als wenn du das nicht wüsstest! fauchte sie den Mann an. Manchmal schien es ihr wirklich, als würden die Menschen die immer etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf hatten gar nicht realisieren was für ein Glück sie hatten, und dass es eben ganz viele gab die dieses Glück nicht teilten. Glaubst Du, es macht uns Spaß zu töten? fügte sie noch auf seine zweite Frage hinzu. Das einige von den anderen Jungs tatsächlich so etwas wie Spaß dabei empfanden, musste sie ihm ja nicht auf die Nase binden.
Zuletzt geändert von Alanna Herbstwind am So 26. Feb 2012, 02:05, insgesamt 1-mal geändert.
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von .Alex » Do 23. Feb 2012, 16:50
Der Junge keuchte unter ihm. Alex rutschte ein Stück zur Seite, damit er etwas Luft bekam. Auch wenn er sich jetzt nicht wehrte, war er auf der Hut. Mit solchen kleinen Bastarden war einfach nicht zu spassen. Auf seine Frage fauchte der Junge ihn an. “Nein, ich weiss es nicht.“ gab er ehrlich zu. Sie hatten den Kinder nichts getan und hatten es auch nicht vor. Im Gegenteil, er hätte sich ja sogar dazu entschlossen, etwas vom Essen an die sicher hungrigen Kinder zu geben, wenn sie denn danach gefragt hätten. Aber so? “So wir ihr wie die Teufel wütet, scheint ihr ja Spass daran zu haben, Menschen im Schlaf zu überfallen, um ihnen die Kehle durchzuschneiden.“Alex liess den Griff etwas lockerer. Immerhin hatte der Junge das Messer nicht mehr in der Hand und konnte ihm gefährlich werden. Das leichte brennen in seinem rechten Knie ignorierte er erstmal. Vermutlich lag ein Stein oder eine der dämlichen Datteln darunter. “Wenn du Hunger hast, warum fragst du dann nicht nach etwas zu essen. Du hättest etwas bekommen...“Entweder hatte der Junge ziemlich weiche Gesichtszüge oder er entspannte sich gerade. “Wie heisst du überhaupt?“ Kurz richtete er den Blick auf Andy, die auf allen Vieren auf dem Boden kniete und noch ziemlich nach Luft rang. “Ich würde dich gern loslassen, weil ich mir wirklich Sorgen um sie machen, ich möchte gern sehen, wie es ihr geht...“Sehen, wie es ihr geht, war mächtig untertrieben. In den Arm wollte er sie nehmen und sich persönlich davon überzeugen, dass ihr wirklich nichts passiert war. “Aber ich will nicht riskieren, dass du dir als nächstes meine Kehle vornimmst.“Wer weiss, ob der Bengel nicht noch irgendwo ein Messer versteckt hatte... Anwar - der BeduineAnwar zuckte zusammen, als Kat ihn so anschrie. Vor einer Göttin hatte er ja schon Respekt, aber vor einer schreienden noch mehr. Als sie ihm die Hände vor die Brust rammte, liess er die Fackeln fallen. “Alles gut, alles gut...“ sagte er beschwichtigend. Warum die Göttin die Strassendiebe beschützen wollte, verstand er nicht. Aber ihre Augen flackerten mit der Fackel um die Wette vor Wut. “Er wollte euch umbringen!“ Vielleicht hatten sie das nur nicht verstanden? Wobei er sich das schwerlich vorstellen konnte, immerhin hatten die Kinder Messer und wenn er sich so umsah, sah er mindestens einen der Götter bluten. Die fauchende Katzengöttin kümmerte sich jetzt um das wimmernde Kind und er selbst hielt den anderen Jungen, der ihm zu Hilfe eilen wollte, mit der wieder aufgehobenen Fackel in Schach. Oder zumindest von sich fern. Sollte er wieder auf einen anderen losgehen, würde er ihm - auch gegen den Willen der Katzengöttin - auch wieder mit dem Feuer davon abhalten. Allerdings sah er auch fasziniert zu, wie sie mit dem Kind sprach und etwas von einem Dämon sprach. Die Melodie war ein Dämon und der wohnte in ihrem Umhang. “Auch das noch.“ murmelte er leise vor sich hin, liess den grösseren Jungen aber immer noch nicht aus den Augen. Mentuemhat - ägyptischer Junge“HAAAHAAAA“ lachte Mentuemhat und rutschte rückwärts von seinem „Opfer“. Als dieser ihm jetzt einen Schlag verpasst, zischte er nur. Das gab Rache! Sein rechtes Handgelenk tat ziemlich weh und so nahm er das Messer in die linke. Nun musste Mentuemhat zwar auch hochgucken, um den Mann mit einem hasserfüllten Blick zu fixieren, aber das störte ihn nicht. Er wusste, wenn er die richtige Stelle am Bein traf, würde der Mann elend verbluten. Und dann würde er wieder am Boden unter ihm liegen. Er sammelte etwas Spucke und spie sie Bradley entgegen. Das Gesicht traf er nicht, wäre auch zu schön gewesen, aber immerhin die Brust. Das war demonstrativ abwertend. Mindestens genauso wie sein Blick. Zwar hatte der Mann jetzt das Schwert, das Opfer seiner Begierde, gezogen und hielt es auf ihn, erstens zitterte der und er selbst war flink und wendig genug, sich daran vorbeizuschieben, bevor der Mann reagieren konnte. im gleichen Moment stach er mit einem Aufschrei das Messer in Richtung Oberschenkel. Diesmal traf er auch, er spürte, wie sich die scharfe Klinge in das weiche Fleisch bohrte. “Wenn Mentuemhat sagt, du stirbst, stirbst du auch.“ zischte Mentuemhat. Mit der rechten Hand macht er eine Faust und schlug auf die Hand des Schwertträgers. Nun könnte er das Schwert greifen, dass sicher gleich runterfallen würde und abhauen. Die anderen mussten selbst zusehen, ob sie Beute machten und wieviel. Und wenn sie dabei erwischt wurden oder umkamen, war es nicht sein Problem.
Ich wünschte, es wäre gestern, dann hätte ich morgen heute noch...
 Die Ecken anderer zu umrunden, ist gelebte Toleranz.
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von Andy Fox » Do 23. Feb 2012, 22:11
Unwillkürlich stöhnte sie auf als sie auf dem festen Hüttenboden aufkam. Ihr Rücken nahm ihr die abrupten Bewegungen ziemlich übel und bedankte sich mit einem schmerzhaften Stich, der sie durchzuckte, nicht wieder vergehen wollte. Vielleicht aber realisierte sie auch erst jetzt wie verfixt weh das tat. Sie krümmte sich automatisch auf allen Vieren zusammen, um zu warten bis er wieder verebbte. Sie hoffte nur inständig, dass sie nicht gleich wieder dieses Drecksgör im Rücken hängen hatte, während sie noch klar zu kommen versuchte. Sie hatte wohl noch mal ziemliches Glück gehabt und am meisten war sie vermutlich selbst erstaunt, dass die Aktion geklappt hatte. Das hätte definitiv übler ausgehen können. Trotzdem saß der Schreck ihr schwer in den Knochen und zwang sie sich tiefdurchatmend erst einmal zu beruhigen, ehe sie sich wieder um ihre Umwelt kümmern konnte. Alex! Sie musste wissen ob mit ihm alles ok war oder sie ihm helfen konnte. Das gab wohl letztlich den Ausschlag, sich wieder wenigstens auf die Knie zu kämpfen. Unnötige Sorge, wie sie zu ihrer Erleichterung feststellte, er hatte den Kleinen fest im Griff. Aber nun?… was sollten sie jetzt mit dem Kind nun anfangen? Die Polizei rufen ging hier nicht und ganz sicher würde niemand von ihnen zum Kindermörder werden wollen. Mit langsamen Bewegungen, hob sie in einer Art Automatismus ihrFeuerzeug und den Schreiber auf und steckte sie ein, womit sich ihr Rücken mit einem neuen Brennen revangierte. Wohl doch ein bisschen mehr als ein Kratzer. Verdammt! Wütend fixierte sie das Kind! Mistblag! Weil es so wenig Spaß macht, schleichst du dich nachts hier rein und fällst uns an! Sicher! Halt einfach den Mund!Dem was der Bengel Alex erzählte schenkte sie nicht viel Aufmerksamkeit. Rührselige Geschichten gehörten sicher genau so zum Repertoire wie Messer an Kehlen. Da sie Alex letzen Satz mitbekam mischte sie sich, mit jetzt wieder, leiser, angestrengter Stimme, ein: Das Messe ist weg... Es war zumindest nirgends mehr eine Spur davon zu sehen. Und wenn er nicht ganz doof ist sollte ihm doch klar sein, dass es besser wäre zu verschwinden wenn er eine Chance dazu bekommt. Ihr Blick blieb warm auf Alex ruhen, aber alles was sie hätte sagen oder fragen wollen, dringlichst wollen, verbot sich leider gerade von selber. SCHNELL zu verschwinden! Dabei sah sie den Jungen an. Ihr Anblick war im Augenblick eher mitleiderregend, auf jeden Fall aber nicht tatkräftig, ansonsten hätte sie nichts davon abgehalten den Bengel einfach am Kragen zu packen und eigenhändig hinaus zu befördern.  und  Zaijan schrie wie am Spieß, war untertrieben. Aber wer würde nicht schreien wenn man versuchte ihn bei lebendigem Leib zu verbrennen. Und als sich auch noch die Frau mit dem Dämon auf ihn stürzte, war es ganz aus und vorbei. Er heulte Rotz und Wasser – jetzt würde es gleich aus sein mit ihm -, dass Kat im das Hemd wegzog, bekam er gar nicht richtig mit hysterisch wie er war. Während dessen sah Hamut wirklich buchstäblich rot. Er würde sich doch nicht von so einem Kameltreiber davon abhalten lassen seinem Bruder zu helfen. Wir ein durchgeknallter Gummibal sprang er vor dem Mann von links nach rechts und wieder zurück, immer bemüht eine Lücke zu finden, immerhin beugte sich diese Frau schon über Zaijan. Was sie redete bekam der Jüngere gar nicht richtig mit. Verbrennung, Strafe, Warnung…. Er nickte einfach pflichtschuldigst und machte sich in seiner Ecke noch kleiner, die Augen huschten wieselflink hin und her im Versuch durch die Tränen einen Ausweg aus der Ecke zu finden. Lauf? Misstrauisch blieb er starr wo er war. Das war ein Trick… ganz sicher war es das. Endlich fand Hamut eine Lücke unter dem Arm des Beduinen hindurch. Wie ein geölter Blitz schoss er zu Zaijan hinüber, stieß die Frau weg, schnappte die Hand des jüngeren Kindes und entwischte mit ihm in die andere Richtung, über seinen am Boden liegenden Gegner ( Sam) hinweg gehoppst und zur Tür hinaus. Hier war eh nichts mehr zu holen … und in dem Fall war die Regel: „Jeder rette sich selbst!“ Und genau dafür sorgte er jetzt, indem sie sofort scharf abbogen und sofort im Gewirr der Gassen verschwanden.
Zuletzt geändert von Andy Fox am Fr 24. Feb 2012, 07:59, insgesamt 3-mal geändert.
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Andy Fox
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