Supernatural - Legacy of BloodRe: Supernatural - Legacy of BloodOlivia
Sie schniefte und wischte sich mit dem Ärmel über die Nase, strich sich die langen Haare aus dem Gesicht und blinzelte zu Leila rüber. Die Tränen versiegten langsam, doch der Schock saß ihr noch in den Knochen. Olivia konnte gar nicht mehr aufhören zu zittern. „Lo… Los Angeles.“ Stotterte sie. „Ich komm aus Los Angeles. Meine Familie lebt dort. Ich bin allein hier her gekommen. Ich bin im fünften Semester.“ So ganz genau wusste Oliv zwar nicht, warum sie überhaupt auf die Fragen von Leila einging, aber es war immer noch besser als über irgendwelche rachsüchtigen Geister nachzudenken. Sie runzelte die Stirn und richtete den Blick auf die weiße Substanz, die auf ihrem Boden zerstreut lag. Salz also? „Warum Salz?“ fragte sie automatisch. Sie verstand nicht, wie Salz einen Geist fern halten konnte. Okay, sie verstand auch nicht, warum Geister überhaupt existierten, aber das war grad irgendwie nicht von Bedeutung. Als das Licht wieder anging zuckte Olivia zusammen und schirmte ihre Augen ab. Ihre Augen hatten sich an die Dunkelheit angepasst gehabt und das grelle Licht tat ihr in den Augen weh. Erst nach und nach traute sie sich wieder richtig hin zu sehen. Als Mick wieder in ihre Wohnung kam und sich nach ihren Wohlbefinden erkundigte entschied Oliv, dass sie genug geweint und gewimmert hatte wie ein kleines Kind, und richtete sich langsam auf. Sie suchte in ihren Taschen nach einem Taschentuch um sich die Nase zu Schnäuzen. Als sie aber keine Tempos fand, entschied sie sich einfach ins Bad zu gehen. Ihr Gesicht konnte nach der Heulerei sicherlich auch etwas Wasser gebrauchen. Oliv wollte schon über das Salz steigen, zögerte dann aber doch. „Ähm… Kann ich mich wieder in meiner Wohnung frei bewegen?“
Re: Supernatural - Legacy of BloodSam
Er beobachtete Dean, ganz genau auch wenn er nicht so auffällig hinsah sondern immer nur blinzelte oder einen kurzen Blick auf seinen Bruder erhaschte. „Natürlich müssen wir damit aufhören nur wie soll das funktionieren? Ich kann genauso wenig ohne dich leben wie du ohne mich.“ Sam schwieg einen Moment. Ja, so war es. John war für Dean einen Deal eingegangen und Dean war für Sam einen Deal eingegangen. „Naja ich hab es zwar versucht einen Deal abzuschließen aber es hat ja nicht geklappt. Irgendwann habe ich das aufgegeben. Mir schien die wollten dich da unten haben, und mich oben kaputtgehen zu sehen war für diese Mistkerle sicher das Sahnehäubchen.“ Sam schwieg einen winzigen Moment und fuhr sich durch die Haare. „In solchen Momenten überlegst du nicht was strategisch korrekt ist oder wie man am besten vorgehen kann. Du handelst einfach. Genauso war das bei mir. Ich bin ja keinen Deal eingegangen. Vielleicht wollte Ruby sich nur wichtig tun, ich habe jedenfalls keinen Vorteil für sie gesehen indem sie mir hilft.“ Er hatte es wirklich nicht gesehen. Sie hatte auch nie etwas erwähnt was er Dean nun sagen hätte können. Sam schloss die Augen und lies den Kopf hängen. „Ganz ehrlich Dean. Ich weis das du eine scheiß Angst hast. Ich kann es sogar verstehen. Es ist nur so das ich mit dieser Kraft nie irgendwelches Unheil angerichtet habe. Wirklich nicht. Im Gegenteil. Ich habe immer versucht sie einzusetzen indem ich anderen geholfen habe.“ Vorsichtig stand er auf und ging zum Fenster. „Was der Puppenspieler da gesagt hat, das andere diese Kraft gerne für sich nutzen würden, bzw sich die Finger danach lecken, jagt mir selbst eine scheiß Angst ein. Wenn es dich beruhigt werde ich sie nicht mehr nutzen. Dennoch bleibt im Raum stehen warum ich diese Kraft habe. Und was daran so anders ist als bei den restlichen Dämonen. Das spielt jetzt aber keine Rolle. Wichtig ist erstmal, das du lebst und Mirco auch. Die Sache war knapp. Zu knapp. Wir sollten uns da etwas mehr drauf vorbereiten. Wir wissen nichts Dean. Einen verdammten Scheißdreck wer unser Gegner ist noch seine Vorgehensweise.“ Sam blickte aus dem Fenster. „Ich weis das ich einen Fehler gemacht habe aber bitte hör auf mich wie einen Schuljungen zu behandeln ja? Ich bin erwachsen so wie du. Und vielleicht können wir einfach irgendwie wieder versuchen so zusammenzuhalten wie es früher war. Bevor diese ganze Scheiße mit mir passiert ist. Ich weis das es nicht normal ist, wahrscheinlich ist es auch gefährlich wie du sagst. Trotzdem bin ich dein Bruder und ich würde nie so weit gehen das ich Dämonen oder was auch immer helfe. Das Blut krieg ich nicht mehr raus. Aber es macht mich auch nicht zu einem von ihnen. Vielleicht denkst du auch mal daran.“ Wieder machte Sam eine Pause, diesmal etwas länger weil er sich wieder hinsetzte und Dean die Hand hinstreckte. „Ist jetzt wieder alles okay zwischen uns? Also jedenfalls die Sache mit den Kräften?“ Sam hoffte das sich das Blatt wieder zum Guten wenden würde. Das war auf die Dauer kein Zustand, weder für ihn noch für Dean. „Und was dich betrifft. Vielleicht denkst du mal drüber nach ob du nicht auch mal reden möchtest was mit dir los ist. Du verlangst von mir das ich mit dir rede also erwarte ich auch das du zu mir kommst wenn etwas ist. Eine Lösung ist das da..“ er nickte auf die Flasche auf dem Nachttisch. „nämlich nicht und ich habe eine scheiß Angst um dich Dean. Das Zeug ist mindestens genauso gefährlich für dich. Wir müssen klar im Kopf sein. Das bist du mit dem Alkohol aber nicht. Ich weis nicht was ich noch sagen soll um dir klarzumachen das ich mir wirklich Gedanken mache.“ ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodMick
Unschlüssig was er den beiden Frauen sagen sollte, sah Mick erst einmal von einer zur anderen, ehe er seinen Blick durch die Wohnung schweifen ließ. "Ich weiß nicht ob er weg ist. Im Keller schien er recht wütend darüber zu sein, das ich das Licht wieder angemacht habe. Aber es ist ein gutes Zeichen das es noch immer an ist und nichts flackert. Ich würde sagen das er fürs erste verschwunden ist.", sagte er schließlich und lächelte Olivia flüchtig an, ehe er Leila einen vielsagenden Blick zu warf. Die Sache war noch lange nicht vom Tisch und das sie sich noch einiges von ihm anhören durfte, sobald sie alleine waren, machte Micks Blick ziemlich deutlich. "Wir sind ja noch hier, von dem her dürfte es kein Problem sein wenn du den Kreis verlässt und dich in deiner Wohnung wieder frei bewegst. Sobald dir aber kälter wird oder das Licht anfängt zu flackern, sag bescheit.", wandte er sich schließlich wieder an Olivia. Er konnte verstehen das sie nicht noch länger wie ein Idiot in einem Salzkreis stehen wollte. Allerdings hatte dieser alberne Kreis ihr vermutlich das Leben gerettet. So wie es ihm schon oft das Leben gerettet hatte, doch das war in einem früheren Leben gewesen und sollte nicht mehr zu seinem Jetzigen gehören. Ach ja, warum war die Theorie eigentlich immer so schön, die Praxis hingegen kaum zu bewerkstelligen? Eine Frage die er ein ander mal nachgehen sollte. Er steckte die Taschenlampe in seine Hosentasche und lockerte den Griff um die Eisenstange ein wenig. "Wir werden jetzt erst einmal ein wenig abwarten und wenn alles ruhig bleibt, dann denke ich das wir zurück in unsere Wohnung gehen können. Ich muss dringend duschen und wollte mir dann eigentlich mit dir eine DVD ansehen.", antwortete Mick auf Leilas Frage was sie jetzt tun sollten. Das er ziemlich sicher keine DVD ansehen würde, war dem jungen Mann ziemlich klar. Er wusste auch das Leila sicher ein ziemlich schlechtes Gewissen haben würde, dennoch konnte er sie dieses mal nicht so einfach davon kommen lassen. "Das Gute ist, so wie es aussieht kam keiner der anderen Mieter zu schaden.", zumindest vermutete Mick das, sonst hätte sich bereits jemand bemerkbar gemacht. Dean Dean war froh das er endlich mit Sam in Ruhe darüber gesprochen hatte, denn auch ihm hatte die Veränderung ihrer Beziehung zugesetzt. Das Gefühl, das etwas zwischen ihnen stand, eine Mauer die keiner von ihnen überwinden konnte, war unerträglich gewesen. Und obwohl es noch immer einiges gab, das zwischen ihnen stand, hatte Dean dennoch das Gefühl das die Mauer sehr viel kleiner geworden war. Sie waren auf dem richtigen Weg. Zumindest dachte er das, bis Sam auf den Alkohol zu sprechen kam und darüber, das er sich Sorgen um ihn machte. Verdammt, warum hatte Sammy diesen Moment zerstören müssen? Denn eines war klar. Dean war einfach noch nicht bereit dazu, zu reden. Vielleicht irgendwann, das wusste Dean noch nicht, aber jetzt konnte er es einfach nicht. Das Band zwischen ihm und seinem Bruder war noch so verdammt dünn und wenn Dean jetzt erzählen würde, was er alles in der Hölle erlebt hatte, woran er sich erinnern konnte, würde das dieses Band wieder zerreißen lassen. Und genau das konnte der ältere Winchester nicht riskieren. Nicht jetzt. "Ich weiß was ich tu Sam. Hör auf dir über mich Gedanken zu machen.", platze es deswegen aus Dean heraus und er warf Sam einen ärgerlichen Blick zu. Fast im selben Augenblick erkannte er jedoch das diese Art der falsche Weg war. Tief holte Dean Luft, räusperte sich und fuhr sich unsicher durch die kurzen Haare. "Hör zu Sammy. Ich weiß das du dir Sorgen um mich machst, aber ich komme klar. Es ist keine optimale Lösung, aber im Moment ist es die Einzige die ich habe. Ich weß das du darüber reden möchtest, aber ich kann nicht darüber reden. Es würde auch nichts ändern, sondern alles nur noch komplizierter machen. Die Hölle ist ein Ort...", er stockte und warf einen fast schon verzweifelten Blick auf die Whiskyflasche, zwang sich aber dazu nicht nach ihr zu greifen und einen Schluck zu nehmen. "Die Zeit vergeht dort anders als hier, sehr viel langsamer. Für dich waren es 4 Monate. Für mich waren es 40 Jahre. Und ich erinnere mich an jeden, verdammten Tag.", sprach Dean weiter und war sich bewusst das er mehr sagte, als er gewollt hatte. Aber ihm war bewusst geworden das er Sam zumindest zeigen musste das sein Schweigen nichts damit zutun hatte, das er seinem Bruder nicht vertraute, sondern einfach nur daran lag, das Dean nicht darüber reden konnte. Selbst wenn er gewollt hätte, er hätte es nicht über sich gebracht. "Außerdem würde Reden nichts ändern.", fügte er noch hinzu, wobei seine Stimme einem Flüstern gleich kam. Langsam hob er den Blick und sah Sam an, ehe Dean mit einem mal schief lächelte. "Wir könnten Millionen verdienen wenn wir eine eigene Reality Show auf MTV hätten.", scherzte er und sein Grinsen wurde etwas breiter, ehe er wieder ernst wurde. "Aber lassen wir jetzt diese Sentimentalitäten. Wir sollten uns eher überlegen wie wir weiter machen. Und vor allem, warum keiner dieser Dämonen einen Deal mit dir abschließen wollte. Nicht das ich mich beschweren möchte, ich bin froh darüber, dennoch ist es merkwürdig. Wir sollten der Sache nachgehen. Aber bevor wir das tun wäre es vielleicht ganz gut wenn du erstmal duschen gehst und ich dir danach deine Rippen bandagiere.", und damit war für Dean das Thema mit der Hölle erst einmal gegessen, denn er würde nichts weiter dazu sagen. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodSam
Es waren ihm mehrere Steine vom Herzen gefallen. Teilweise große dann wieder kleine. So hätte es jedenfalls nicht weitergehen können zwischen ihnen und es schien jedenfalls das einiges aus dem Weg geräumt wurde. Noch lange nicht alles, das war klar. Dazu war nicht genügend Zeit. Sie hatten einen Fall zu klären. Das war erst mal Priorität, egal was zwischen ihnen stand. Sam hob den Kopf als Dean patzig wurde und wollte schon entgegenfeuern was er sich denn bitte denken würde. Immerhin war Dean sein Bruder und zudem noch der einzige Rest Familie der blieb. Doch dann schluckte er die aufkommende Wut herunter und versuchte das nicht so sehr an sich heranzulassen. Sam würde sich nur noch mehr Sorgen machen. „Du kommst klar? Ich frage mich ehrlich gesagt wie lange noch. Aber hey du musst natürlich nicht reden wenn du es nicht willst oder kannst. Du bist erwachsen und wirst wissen was du tust. Ich wollte nicht den Anschein erwecken das du dich gezwungen fühlst zu reden. Vielmehr geht es mir darum das wenn du reden magst du weisst das ich da bin. Egal wann oder wo.“ Sam rückte etwas unruhig auf dem Bett nach vorne und hörte Deans Beschreibung der Hölle an. Die Tatsache was er sagte reichte schon das er verstand. Deswegen nickte er nur betroffen und schwieg dazu. Klar hätte er weiter Fragen stellen können aber dann wären sie auf ihrem dünnen Ast auf dem sie sich bewegten vielleicht eingebrochen und das wollte Sam keinesfalls. „Schweigen macht es auch nicht besser.“ Murmelte Sam kleinlaut und nahm sich eine Cola aus seinem Rucksack. „Eine Reality Show? Der tägliche Wahnsinn im Leben eines Winchesters? Also bei den Freaks würden wir reich werden.“ Wechselte Sam ebenfalls das Thema obwohl er es überhaupt nicht lustig fand. Dean hatte einen komischen Humor manchmal. „Es spielt doch keine Rolle warum die keinen Deal abschließen wollten, liegt doch auf der Hand oder. Vielleicht wollten sie auch das Ruby mich soweit bringt die Kräfte einzusetzen. Was sie davon haben ist eher die Frage die jetzt aber auch egal ist. Dem armen Kerl im Knast können wir jedenfalls nicht helfen. Der wird wohl eingebuchtet werden weil er die Frau getötet hat. Können wir sicher sein das das Mädchen wieder normal tickt? Wir sollten herausfinden weshalb die an dem Fall waren. Und wir sollten versuchen ihnen den Jägerjob auszureden. Ich verwette meinen Arsch das die nicht volljährig sind. Das kann böse in die Hose gehen wenn sie sich überschätzen.“ Sam war aufgestanden und hatte sich ein paar Sachen gesucht die er anziehen würde. Nichts besonderes eine Jeans, ein Hemd und Unterwäsche welche er achtlos aufs Bett schmiss und ins Bad ging um sich zu duschen. Allerdings lehnte er die Tür nur an. Er zog sich sein Hemd aus, verzog dabei allerdings schmerzverzerrt das Gesicht. Dieser Puppenspieler hatte ihn richtig getroffen, soviel stand fest. Von den blauen Flecken die sich bildeten ganz abgesehen schmerzten seine Rippen heftigst. Sam verdrängte den Schmerz und duschte sich bis er das Gefühl hatte wieder einigermassen wach und fit zu sein. Er trocknete sich ab und zog sich seine frischen Sachen an, wieder mit angespanntem Gesicht weil er eben nicht so konnte wie er wollte, das Hemd lies er aus, weil er Deans Angebot annehmen würde was die Bandage anging. Ohne würde er Schmerzen haben die ihn verrückt werden liessen, dazu hatte der Bastard zu gut getroffen. „Ich schau später mal im Internet nach ob ich etwas über dieses Kind und diesen Zirkusclown herausfinde. Nicht das wir in den nächsten Stunden noch so eine Begegnung haben.“ Leila Warum musste Olivia fragen weshalb Salz einen Geist fernhalten würde. „Naja du stehst ja sicher auch nicht so sehr auf Juckpulver oder Zwiebeln schälen oder? Und ein Geist kann eben Salz nicht so sehr ab. Sie meiden es. Irgendwie muss man sich die Dinger ja vom Hals fernhalten nicht wahr? Also nicht, dass ich schon oft einen gesehen habe nein, das war der erste. Und hoffentlich auch der letzte. Ich mach mir bei so was nämlich gerne in die Hosen. Gruselfilme oder Horrorfilme sind auch nicht so meins. Das sind dann eher Dinge für die Herren der Schöpfung.“ Sie warf einen Blick auf Mick und verzog das Gesicht zu einer zickigen Grimasse. Wenn er ihr deutlich zeigen konnte das das Ganze noch nicht vorbei und ausgeharrt war. Dann würde sie ganz sicher nicht nachgeben und alles so schlucken nur weil er angepisst war. Sie hatte immerhin Todesängste ausgestanden. „Super Idee. Wie lange wollen wir warten? Eine Stunde? Vielleicht zwei?“ Leila wollte schon fragen was er dann vor hatte, warf ihm aber nur einen bösen Blick zu. DVD schauen, ganz klar. Doch sie entgegnete nichts. Es schien so als hätte er den Geist verjagt oder getötet und gut wars. Leila wollte nicht undankbar sein. Immerhin war das ihr Verdienst. „Wenigstens das ja. Nicht auszumalen wenn die alte Dame die immer so nett ist was abbekommen hätte.“ Leila trat nun auch aus dem Kreis und lehnte sich etwas gegen die Wand um den Hausflur ein wenig im Überblick zu haben. Es schien beinahe so als würde nun wirklich wieder Ruhe einkehren. „Wie war deiin Date mit den Foltergeräten?“ erkundigte sie sich bei Mick fast schon beiläufig. Sie war ein absoluter Sportmuffel. Hatte sich zum Motto gemacht, Sport ist Mord. Sie interessierte sich dann doch eher für Bücher und sämtlichen Hexenkram. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodMirco Young
Mirco war gut darin zu merken, wenn Themen berührt wurden, die man lieber nicht weiter vertiefte und so war es für ihn kein Problem zu merken, dass Chris nicht weiter über seine Eltern sprechen wollte. Es wurde ja aus dem wenigen, was er sagte, schon deutlich, dass ihre Eltern tot waren. Und dabei waren die Jungs erst 18. Es spielten sich in Mircos Kopf einige Szenarien ab, was passiert sein könnte, aber er befürchtete, dass es schlimmer war als das, was er sich ausdenken konnte. Doch er bohrte nicht weiter. Ja, er war neugierig, aber er konnte auch die Klappe halten. „Genau. Es zwingt dich keiner zu antworten. Ich schon mal gleich gar nicht.“ Bestätigte Mirco dann Chris Worte und nickte bekräftigend. Obwohl Chris sofort zustimmte und es für ihn wirklich kein Problem zu sein schien, war es Mirco unangenehm, dass er sich kaum selbst ausziehen konnte. Er bemühte sich das zu kaschieren, aber es gelang ihm nur so halb. „Da… Danke für deine Hilfe. Duschzeugs ist schon in der Dusche, wir waren ja vorher schon mal hier.“ Er nickte in Richtung Bad. „Danke.“ Seine Hose streifte er selbst ab und verschwand dann im Bad, wo er verhältnismäßig lange brauchte, weil er ja nur eine Hand zur Verfügung hatte, aber er kam am Ende Frisch geduscht und mit einem Handtuch um die Hüften wieder nach draußen. Es hatten sich schon einige blaue Flecken auf seinem Körper gebildet. „Okay…“ murmelte er. Das warme Wasser hatte ihn etwas entspannt, wodurch er nun noch müder war, als vorher. „Ich hau mich ne Weile aufs Ohr, ja? Weckst du mich, wenn die anderen sich treffen wollen und ich nicht sowieso wieder wach bin?“ fragte er, während er sich behutsam aufs Bett sinken ließ. Gerade war er wirklich so müde, dass er glaubte einfach schlafen zu können. Das war schon lange nicht mehr vorgekommen. Mein Bücherblog Besucht mich doch mal! Ein Klick, um mir einen Wunsch zu erfüllen.Tut nicht weh, dauert nicht lange und kostet dich natürlich nichts :)
Re: Supernatural - Legacy of BloodAdrian
„Das ist gut.“ antwortete Adrian lächelnd und nahm trotz leichtem Schaum ihr Gesicht in beide Hände. Das tat wirklich gut zu hören, daß sein Aussehen ihr egal war. Schließlich lachte er. „Ich will Dich ja auch, Prinzessin.“ Er bekam wieder ein Kuß und gab ihm ebenso innig zurück. Als Hailey sich wieder gelöst hatte, strich Adrian ihr durchs Haar. „Es ist nur ungewohnt“, erklärte leise, „aber das wird schon. Wenn es das ist, was Du möchtest, dann gewöhne ich mich dran.“ Und natürlich würde er sich bemühen, der Adrian zu bleiben, in den sie sich verliebt hatte, auch wenn er ihr, wenn sie allein waren, sein wahres Gesicht zeigen würde. „Vor anderen werde ich aber weiterhin blond sein.“ Ihre Stirn lag an seiner und Adrian seufzte. Er hob den Kopf wieder etwas und ihre Lippen trafen sich erneut. Für den Moment war alles gesagt, er genoß Haileys Hände auf seinem Körper und hoffte, daß ihr seine ebenso guttaten. Ihr Kuß wurde leidenschaftlicher. Adrian ließ sich mit dem Rücken an den Wannenrand sinken, zog Hailey mit sich und schlang die Arme um ihre Taille. Scheiß auf das Waschen! Das hier war vieeeeel besser! Stefan Stefan hatte wieder Posten in der Nähe des Hotels bezogen und wartete. Dieses Warten steigerte aber nur den Drang, die Dunkelhaarige zu besitzen und ihr Blut zu kosten. Es mußte heute sein! Wieder leckte er sich über die Lippen, doch jetzt würde er sich nicht mehr von Fleck bewegen, bis die beiden das Hotel wieder verlassen hatten. Connor MacManus: You ready for this shit, my dear brother?
Murphy MacManus: Let's do some gratuitous violence. When I raise my flashing sword, and my hand takes hold on judgement, I will take vengeance upon mine enemies, and I will repay those who hate me. Oh, Lord, raise me to Thy right hand and count me among Thy saints. ![]() And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from Thy hand, that our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth to Thee and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. ![]() Nur Kinder und einfache Leute mögen lebhafte Farben (Goethe) Heaven doesn't want us and Hell is scared we're going to take over
Re: Supernatural - Legacy of BloodDean
Während Sam unter der Dusche stand, hatte Dean einen Streckverband aus der Tasche gekramt, wobei ihm aufgefallen war das sie sich demnächst einen neuen zulegen sollten, denn obwohl der jetzige noch in Ordnung war, leierte das Ding dennoch bereits aus und das war wohl kaum der Sinn eines Streckverbandes. Nachdem er das Verbandszeug hergerichtet hatte und darauf wartete das Sam mit duschen fertig wurde, nahm er einen erneuten Schluck aus der Whiskyflasche. Für einen kurzen Moment schloss er die Augen, bemerkte dabei aber das sich das brennende Gefühl, das er immer hatte wenn er dieses Zeug in sich hinein schüttete, nicht mehr so einstellen wollte wie noch vor einigen Wochen. Er fing wohl an sich an das Zeug zu gewöhnen, was kein sonderlich gutes Zeichen war. Andererseits hatte Dean Angst davor was passieren würde wenn er nicht regelmäßig seine kleine Medizin einnahm. All der Mist, den er damit gut verdrängen konnte, würde sich einen Weg nach oben graben und sich dort, irgendwo in seinem Kopf, fest setzen. Das würde wohl dazu führen das er unkonzentriert arbeitete, was sich keiner von ihnen leisten konnte. Sam sah das zwar anders und ganz unrecht hatte er natürlich nicht, aber dennoch war Dean mit Alkohol im Blut, weit aus belastbarer als ohne. Trotzdem war auch Dean bewusst das er es nicht übertreiben durfte und sich zurück halten musste. Schließlich hatte er keine Lust eine Sucht zu riskieren. Als das Wasser im Bad abgestellt wurde, stellte Dean die Flasche rasch zurück auf ihren Platz und setzte sich aufs Bett. "Ich glaube nicht das es noch mehr von diesen Irren hier gibt. Dieser Puppenfreak hat nicht gerade den Eindruck vermittelt das er gern mit anderen zusammen arbeitet. Außer dem Kind natürlich, doch das kann man wohl kaum als Zusammenarbeit bezeichnen. Dieses Balg war schließlich seine Energiequelle. Ganz schön pervers, wenn man so darüber nachdenkt.", er runzelte kurz die Stirn, dann schüttelte sich Dean und blickte zu Sam, der gerade aus dem Badezimmer raus kam. Gerade als er den Verband in die Hand nahm, hörte Dean das klingeln eines Handys. "Ist das dein Handy?", fragte Dean, nachdem er seins aus der Tasche gezogen hatte und fest stellte das seins keinen Ton von sich gab. Aber noch ehe Sam antworten konnte, erkannte Dean den Klingelton und runzelte erneut die Stirn. Rasch stand er auf und kramte in seiner Tasche, bis er das Handy seines Vaters gefunden hatte. Auf dem Display wurde ihm angezeigt das er eine Nachricht auf der Mailbox hatte. Wer zum Teufel rief John an, schließlich wussten so gut wie alle mittlerweile das dieser nicht mehr am Leben war. Scheinbar aber derjenige nicht, der eine Nachricht hinterlassen hatte. Mit gemischten Gefühlen setzte sich Dean wieder aufs Bett und hörte die Nachricht ab. Was er hörte ließ ihn erst grinsen. "Manche Frauen scheinen wohl das Prinzip einer Mailbox und dem dazu gehörigen Piepton noch nicht ganz begriffen zu haben.", meinte Dean, wusste aber das Sam vermutlich nicht verstand was er meinte, weswegen er die Aufnahme stoppte und sie nochmals abspielte, dieses mal aber den Lautsprecher aktivierte, damit Sam mithören konnte. Als eine Frauenstimmer ertönte die sich darüber aufregte das bei ihr wohl der Tag der Mailboxen sei, grinste Dean erneut. Aber als er den Rest der Nachricht hörte, verschwand das Grinsen recht schnell und sein Blick verfinsterte sich. Als er das Handy wieder abschaltete, sah er Sam abwartend an. "Das war merkwürdig. Aber wir haben keine Zeit für irgendwelche Geistergeschichten. Ich ruf die Gute mal an um ihr zu sagen das sie sich einen anderen Jäger für das Problem suchen soll.", mit diesen Worten nahm er sein eigenes Handy heraus und wählte die Nummer, die auf der Mailbox hinterlassen worden war. Sofort ging die Mailbox dran und Dean hätte dieses Ding beinahe ebenfalls verflucht, so wie die junge Frau es in ihrer Nachricht ebenfalls getan hatte. Statt dessen legte Dean aber wieder auf und begann im Zimmer auf und ab zu gehen. Sie hatten wirklich keine Zeit für so eine Ablenkung, auch wenn Atlanta, wo diese Leila-irgendwas lebte, ungefähr 7 Stunden von New Orleans entfernt lag. Was den älteren Winchester jedoch eher interessierte war, woher sie, oder ihre Eltern, John kannten. "Wir haben dafür keine Zeit.", wiederholte er erneut und nahm den Verband in die Hand. "Ich werd dich erstmal verbinden und dann sollten wir mit den Zwillingen und diesem Mädchen reden. Ich bin mir ziemlich sicher das sie keine Gefahr mehr dar stellt, dennoch interessiert mich die Geschichte der drei doch sehr." Hailey Es war erstaunlich wie schnell die Zeit doch verging, wenn man Spaß hatte und sich einfach nur gut fühlte. Hailey hatte jede Sekunde mit Adrian genossen, jede Berührung, jeder Kuss und wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte es niemals aufhören sollen. Aber mit der Zeit war das Wasser recht kalt geworden und auch ihre Haut hatte deutlich gezeigt das zwei Stunden im Wasser nicht das optimale war. Leicht zitternd war sie aus dem Whirlpool gestiegen und hatte sich in eines der großen Handtücher gewickelt. "Ich denke es wäre besser wenn wir zu diesen Kerlen zurück fahren, denn Jim scheint mir nicht der Kerl zu sein, der länger als zwei oder drei Stunden mit einer Frau verbringt. Oder, um es anders auszudrücken, länger würde es keine Frau mit ihm aushalten.", meinte die junge Frau und lächelte leicht bei ihren letzten Worten. Sie selbst hätte wohl nicht einmal 5 Minuten mit diesem Kerl ausgehalten, aber das war zum Glück auch nicht nötig gewesen, sie hatte schließlich ihren Adrian. Langsam suchte sie ihre Sachen wieder zusammen, hielt aber inne als sie sich anziehen wollte. "Was wollten diese Kerle nochmal als Beweis haben?", fragte sie nach und blickte auf ihre Unterwäsche herab, die sie in der Hand hielt. Also mit dem BH wäre sie ja noch einverstanden, aber ihren Slip würde sie sicher nicht her geben. Es gab nichts unangenehmeres als Nackt in einer Jeans zu stecken. Bei diesem Gedanken lachte Hailey mit einem mal auf und schüttelte leicht den Kopf. "Tut mir leid, ich hab mir nur grad gedacht das es wirklich unangenehm wäre ohne Slip in meine Jeans zu schlüpfen.", erklärte sie ihren kleinen Lachanfall und grinste Adrian vergnügt an. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodChris
Zwar wollte er Mirco nicht zu nahe treten, dennoch blieb Chris wach weil er sich ein wenig zu viele Sorgen um den Mann machte. Er hatte immerhin einiges abbekommen. So schien es jedenfalls. Er hockte im Schneidersitz auf dem Bett und lehnte mit dem Hinterkopf gegen die Wand. Völlig in Gedanken versunken zuckte er ein wenig in sich zusammen als Mirco wieder aus dem Bad kam. „Ja also natürlich. Leg dich ruhig ein wenig hin. Ich wecke dich wenn es angemessen ist. Versuch ein wenig zu Ruhe zu kommen.“ Er lächelte Mirco aufmunternd zu und schloss selbst wieder die Augen um Mirco nicht das Gefühl zu geben das er beobachtet werden würde. „Schlaf gut!“ murmelte er und stand nach einer Weile auf und blieb am Fenster stehen. Er hatte den Drang zu Alex zu gehen und ihm das zu sagen was er erfahren hatte. Aber wenn er das nun machen würde, würde er Alex nur beunruhigen. Und vor allem stören. Jedenfalls nahm er das an. Also würde er erst einmal hier die Füße still halten und warten. Auch wenn er unruhig und schon jetzt mega angespannt war. Mircos Freundin war tot und sie hatte die beschissenen Zeichen wie sie Alex hatte. Das hies dann also wirklich das wenn er seinen Bruder nicht gefunden hätte, er selbiges Schicksal wie Mirco hätte. Chris bekam einen Schüttelanfall und stützte sich mit beiden Händen am Fensterbrett ab. Nein er würde nicht so einfach aufgeben. Und noch war Alex ja noch am Leben. Das würde auch so bleiben. Und doch hallten die Worte des Puppenspielers in seinem Kopf. Man war auf der Suche nach ihnen. Es hörte sich jedenfalls so an. Und Chris wusste nicht mal weshalb. Ja, er verfluchte diesen Job. Manchmal, in so Momenten in denen er zu viel nachdenken konnte am meisten. Sam Er war skeptisch und hob eine Augenbraue. „Naja man weis nie wer mit wem von diesen Mistkerlen zusammen arbeitet. Aber du hast schon Recht, das war pervers mit dem Kind. So was hab ich bisher noch nicht erlebt. Das ist es ja was mir Sorgen macht. Es wird immer härter. Immer perverser.“ Auch Sam griff automatisch schon in seine Tasche der Jeans um sein Handy herauszuholen. Doch der Klingelton war definitiv nicht von ihm. Weswegen er sofort mit dem Kopf schüttelte und perplex auf das Handy seines Vaters blickte welches Dean in den Händen hielt. Das Dean das Handy überhaupt noch hatte… Sam blieb kurz vor Dean stehen und setzte sich dann als sein Bruder die Nachricht nochmal abspielte. „Frauen und Technik mal wieder!“ scherzte er und wurde wieder ernst. Da sprach jemand das sie John kannte. Bzw ihre Eltern und sie Hilfe gebrauchen könnte. Er hielt den Mund und lies Dean anrufen. Auch wenn er fand das Dean zu voreilig war. In sich gekehrt überlegte er ob John mal was erwähnt hatte, doch dann verwarf Sam den Gedanken, ihm hätte sein Vater ganz sicher nie etwas gesagt mit wem er zu tun gehabt hatte in Atlanta. „Dean..“ fing er an und suchte nach den passenden Worten. „Da braucht jemand Hilfe. Es spielt doch keine Rolle ob es uns in den Kram passt oder nicht. Wie war unser Familienauftrag? Und diese Frau bzw ihre Eltern kennen Dad. Kannten Dad. Ich sehe es als falsch an wenn du ihr die Hilfe verweigerst.“ Sam blickte Dean hinterher als er im Zimmer herumlief. Klar war der Zeitpunkt wirklich beschissen aber wann passte das schon mal in ihren Zeitplan? Genau, nie. „Hör zu, Atlanta ist nicht weit weg. Ich könnte hinfahren und mich drum kümmern. Es scheint eine harmlose Geistergeschichte zu sein. Es hört sich jedenfalls sehr danach an. Das ist in weniger als 24 Stunden durch Dean.“ Er bedachte nicht das er eine oder mehrere gebrochene Rippen hatte und er weder die Fahrt noch diesen Auftrag durchführen konnte. „In der Zwischenzeit suchst du hier weiter nach Spuren von den Zeichen, von dem Mörder. Es kann nicht sein das diese Zeichen keine Bedeutung haben. Wir müssen etwas übersehen haben. Oder noch nicht gefunden haben. 24 Stunden sind da nichts, sie werden nicht mal auffallen.“ Vielsagend warf er Dean einen Blick zu ehe er wieder aufstand und sich ohne Murren den Verband anlegen ließ. Das war immer noch besser als zum Arzt oder gar ins Krankenhaus zu gehen. Und Dean hatte genug Erfahrungen was verarzten anging. Auch wenn es eher selten passierte das man sich etwas brach. Vorsichtig atmete Sam durch, was nun wieder viel besser ging als ohne diesen Verband. „Danke.“ Sagte er nur knapp denn es war selbstverständlich zwischen ihnen das man sich half. „Ich hab irgendwie wirklich das Gefühl das wir die drei noch ein wenig länger bei uns haben werden. Der eine Zwilling hat sich nicht so angehört als würde er den Fall abtreten wollen. Und wenn etwas persönliches dahintersteckt werden wir mit unserer Überredungstaktik wohl sehr wenig Erfolg haben.“ Räumte Sam ein und zog sich nun sein Hemd an welches er zuknöpfte. "Lass uns gehen. Je eher wir dieses Gespräch rum haben desto besser!" ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodDean
Fast hätte er laut gelacht, als Sam vorschlug das er nach Atlanta fahren könne um sich um diese Geistergeschichte zu kümmern. "Genau, du fährst mal eben sieben Stunden mit dem Auto durch die Gegend und kümmerst dich dann um einen wildgewordenen Geist. Das ist sicher überhaupt kein Problem. Ist ja nicht so als hättest du mindestens eine gebrochene Rippe.", erinnerte Dean seinen Bruder daran das er nicht vollständig Einsatzfähig war, was ein weiterer Grund für Dean war, hier zu bleiben. Schließlich musste jemand auf Sam aufpasen. Klar, er war nicht mehr der kleine Junge von damals, dennoch hatte der ältere Winchester das Gefühl, das er Sam beschützen musste. Schließlich war er sein kleiner Bruder und daran würde sich nie etwas ändern. Allerdings hatte Sam vorhin recht gehabt. Er war erwachsen und Dean wusste das sein Bruder selbst ganz gut auf sich aufpassen könnte. Aber ganz würde dieser Beschützerinstinkt wohl nie weg gehen, dazu war ihre Bindung immer schon zu intensiev gewesen. Während er all diesen Gedanken nachhing, hatte Dean den Verband nochmals überprüft und anschließend zufrieden genickt. "So müsste es gehen.", kommentierte er seine Arbeit und blickte schließlich auf Johns Handy, das er aufs Bett gelegt hatte. Die junge Frau hatte tatsächlich sehr verzweifelt geklungen und wenn sie John angerufen hatte, dann musste es wohl wichtig sein. Dennoch hatte Dean zweifel. Hatten sie nicht schon genug am Hals? Andererseits, konnte er es mit sich selbst vereinbaren jemandem Hilfe zu gewähren, der darum gebeten hatte? Vermutlich nicht. Innerlich fluchte Dean, denn wenn er ehrlich zu sich selbst war, dann war die Entscheidung bereits gefallen. Unschlüssig fuhr er sich durch die Haare, ehe er zu Sam blickte. "Lass uns die Entscheidung wegen dieser Geistersache auf später verschieben. Erst eimal sollten wir wirklich mit diesen Kids reden und dann weiter sehen. Auch möchte ich noch warten bis Hailey und Adrian zurück sind, bevor ich irgendwelche Entscheidungen treffe.", stimmte Dean zu, schnappte sich das Handy seines Dads und steckte es in die Hosentasche, ehe er die Tür ihres Hotelzimmers öffnete. Nachdem auch Sam dieses verlassen hatte, verschloss Dean die Tür sorgfältig, ehe sich die beiden Brüder auf den Weg zu Pamelas Zimmer machten. Energisch, so wie Dean nun einmal war, klopfte er an Pamelas Tür. "Pam. Wir sinds.", meldete er Sam und sich schließlich sogar noch an, wobei er ahnte das Pamela bereits wissen würde wer vor der Tür stand. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodPamela Barnes
Sie saß wieder auf ihrem Lieblingsplatz. Wenn man das nach so kurzer Zeit schon sagen konnte. Auf dem Fensterbrett, das Fenster weit geöffnet. Ihre Augen, die ihr sowieso nichts mehr brachten, waren geschlossen, ihren Kopf hatte sie an die Wand hinter sich gelehnt. Sie lächelte leise vor sich hin. Im Hotel war alles ruhig. Sie konnte zumindest in Ansätzen spüren, was in den anderen Zimmern vor sich ging. Sogar das Pärchen nebenan war zur Ruhe gekommen, dösten beide vor sich hin, nachdem sie sich doch wohl trotz des anstrengenden Kampfes noch einmal verausgabt hatten. Sie drehte leicht den Kopf zur Tür, als sie eine andere zuschlagen hörte. Sam und Dean. Sie ließ beide zur Tür kommen und auch klopfen. Dean. Selbst jetzt harrte sie noch zwei Sekunden schweigend aus und begutachtete die beiden. Es schien etwas ruhiger zu sein. Zumindest die ganz große Kluft schien überbrückt. Auch wenn da immer noch zwei dunkle Abgründe vor der Tür standen. Pam unterdrückte ein Seufzen. „Kommt rein.“ Sagte sie dann laut. „Große Teambesprechung, oder was steht an?“ fragte sie, als sie die Tür geöffnet hatten. Sie schwang die Beine zur Seite, sodass das Fenster nun in ihrem Rücken war und stand dann auf. Zuletzt geändert von Asaviel am Mo 23. Apr 2012, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Supernatural - Legacy of BloodSam
Er seufzte. Warum war es so klar das Dean ihn auf die Verletzung aufmerksam machen musste? Genau, weil er verdammt Recht hatte, was Sam durchaus wusste. Dennoch schien klar zu sein das einer von ihnen fahren würde. Und allein das war Sam es wert. Er würde hier solange weiter nachforschen bis Dean wieder da war. „Du musst gerade was sagen. Schau dir mal dich an. Du bist ja selber grün lila und blau! Und hast auch schon bessere Tage erlebt als diesen!“ das konnte er sich nicht verkneifen. Es entsprach ja auch den Tatsachen. Sie alle hatten mehr abbekommen als sonst. Was Sam weniger gefiel. Denn wenn sie nun wieder angegriffen werden würden würden sie nicht so präzise sein wie sonst. Und waren verletzlicher. Er wusste bereits das Dean fahren würde aber nickte nur. Später würden sie sicher noch Zeit haben darüber zu reden. Jetzt war erstmal ihre Zusammenarbeit mit den Jugendlichen wichtiger. Langsam folgte er Dean und wartete bis Pam sie rein bat. Was war denn das für eine Begrüßung? Sams Mundwinkel zuckten. „Ich freue mich auch dich zu sehen.“ Begann er und schloss die Tür hinter Dean wieder. „Groß würde ich noch nicht sagen. Im Moment sind es nur wir drei. Wir dachten wir nehmen dich mit zu den Jugendlichen.“ Begann Sam zu erklären warum sie hier waren und lehnte sich etwas angespannt an die Wand ohne sich großartig viel zu bewegen oder gar die Arme vor der Brust zu verschränken. „Ich hoffe du hast ein wenig Ruhe gehabt!“ sagte er dann und sah zu Dean. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodDean
"Obwohl ich ja geahnt hab das du genau bescheit weißt, jagt es mir noch immer eine Gänsehaut über den Rücken wenn du das machst.", war das Erste was Dean zu Pamela sagte, nachdem sie Sam und ihn reingebeten hatte. Naja, wenn man das reinbeten nennen konnte. Für Pamelas Verhältnisse jedoch war es eine wirlich nette Einladung in ihr Zimmer gewesen. Wobei, so ganz stimmte das auch wieder nicht. Das Medium hatte einfach ihren ganz eigenen Humor, mit dem Dean recht gut klar kam, da ihr Sarkasmus dem Seinen sehr ähnlich war. "Es wird Zeit den Kids mal ein wenig auf die Zehen zu treten. Und, um ganz ehrlich zu sein, dich hätten wir gerne dabei, weil du sicher am ehesten heraus finden könntest in wie weit sie uns die Wahrheit sagen. Wir können es uns nicht leisten diesen Drein unser Vertrauen zu schenken, wenn am Ende raus kommt das die Geschichten, die sie uns erzählt haben, alle gelogen waren." Dean wollte nicht schlecht von den Jugendlichen denken, aber fakt war nunmal das sie allein unterwegs waren und sich als Jäger ausgaben. Etwas wobei sich Dean noch nicht so ganz sicher war. Klar, er hatte die Jungs kämpfen sehen und keiner von ihnen hatte den Eindruck gemacht als würden sie das zum ersten Mal tun, dennoch war Dean misstrauisch und das würde er auch so lange bleiben, bis Pamela grünes Licht geben würde. Falls sie das überhaupt könnte. Dean wollte sich schon wieder abwenden um erneut zur Tür zu gehen, da es für ihn gar keinen Zweifel daran gab das Pamela mitkommen würde, als ihm die Nachricht auf Johns Handy wieder einfiel. Nachdenklich sah er Pamela an, ehe er das Telefon aus seiner Tasche holte. "Da ist noch etwas anderes, wobei ich gerne deine Meinung hätte Pam.", fing er an und spielte die Nachricht, die er sich kurz zuvor zusammen mit Sam bereits angehört hatte, noch einmal vor Pamela ab. Als sie zuende war, steckte er das Handy wieder in die Tasche und sah das Medium abwartend an. "Was hälst du davon? Sam ist der Meinung das wir ihr helfen sollten, ich bin mir da aber nicht so sicher. Schließlich haben wir wichtigeres zutun.", begann er erneut und warf einen kurzen Blick auf Sam. Es würde Dean einfach nicht gefallen Sam in diesem Zustand zurück zu lassen, ganz egal wieviel andere noch hier waren. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodPamela Barnes
Pamela legte den Kopf schief und auch ihre Mundwinkel zuckten. „Oh… ich wollte dich natürlich nicht kränken… mein…“ Sie zögerte absichtlich und ließ das zweite Wort ungesagt. Sie wusste ganz genau, dass Deans Reaktion sehenswert gewesen wäre, wenn sie seinen Bruder völlig ungeniert „meinen Prinz“ nannte. Gleichzeitig wusste sie auch genau, dass Sam es bevorzugen würden, wenn sie gerade dies nicht tat. So ließ sie es – vorerst – bleiben. „Ich freue mich natürlich auch dich zu sehen.“ Sie schmunzelte schelmisch und trat näher. Dann schenkte sie Dean ein strahlendes Lächeln. „Ach Dean. Das ist noch gar nichts, weißt du. Ich kann zwar nicht hören, was in den angrenzenden Räumen gesagt wird, dafür kann ich spüren, was gefühlt wird. Das ist fast so gut, wie selbst in der Rolle der jungen Frau gewesen zu sein. Vorhin meine ich. Jetzt dösen die beiden ja nur noch, aber es sei ihnen gegönnt. Es muss anstrengend gewesen sein.“ Wieder grinste sie verschlagen und obwohl sie nicht gesagt hatte, was passiert war, war wohl klar, was sie meinte bei ihren Worten und sie nickte in die Richtung, in der Alex und Kianas Zimmer lag. Dann hörte sie sich an, was die beiden nun tatsächlich wollten und sie nickte. „Ja, klar. Ich komm mit und höre mir ihre Geschichte an. Entscheiden, ob sie lügen oder nicht, wird sicherlich nicht schwer sein.“ Stimmte sie zu, währenddessen trat sie noch näher und legte prüfend ihre Hand auf Sams Oberkörper und strich darüber. Sie wollte nur sehen, ob sich Dean oder sonst jemand um seine Rippen gekümmert hatte, dabei berührte sie ihn völlig schamlos und nickte dann erfreut darüber, dass er verarztet war, verlor aber kein Wort darüber. „Beinahe etwas zu viel Ruhe, sogar.“ Stimmte sie Sam zu. „Aber sie wurde mir ja – wie gesagt – versüßt.“ Dann hatte sich Pam schon bei Sam untergehakt, um sich von ihm zu den Jugendlichen führen zu lassen, als Dean noch etwas wollte. Sie lauschte ruhig den Worten der jungen Frau am anderen Ende der Leitung. Die Stimme hatte sie noch nie gehört und runzelte nachdenklich die Stirn, während ein Lächeln ihre Lippen umspielte bei den ersten Worten. „Naja, was soll ich groß sagen? Ihre Eltern kannten John. Das sagt schon ziemlich viel aus. Sie weiß, womit sie es zu tun hat. Auch wenn Ferndiagnosen besondere Schwierigkeiten aufweisen: ich glaube ihr. Also: Ich bin mir sicher, sie hat wirklich ein Geisterproblem. Irgendjemand sollte ihr helfen. Und wenn ihr keinen anderen vertrauenswürdigen Jäger kennt, den ihr anrufen und hinschicken wollt, sollte auch jemand von euch kennen.“ Sie machte eine kleine Pause. „Schon wegen John.“ Fügte sie dann hinzu. „All das wisst ihr aber wahrscheinlich selbst. Und ich mein: Sollten die zwei Kids und das Mädel sich als vertrauenswürdig herausstellen, sollte es doch kein Problem sein, dass einer von euch kurz hinfährt oder? Vorzugweise derjenige, der ohne große Schmerzen einige Stunden im Auto sitzen kann.“ Sie zwickte leicht in den Unterarm. Mein Bücherblog Besucht mich doch mal! Ein Klick, um mir einen Wunsch zu erfüllen.Tut nicht weh, dauert nicht lange und kostet dich natürlich nichts :)
Re: Supernatural - Legacy of BloodSam
Verblüfft darüber das Pam anscheinend wirklich ahnte was drüben im Nebenzimmer zwischen den Jugendlichen vorgefallen war, hob er eine Augenbraue und warf einen kurzen Blick zur Wand. Dann grinste er und biss sich auf die Zunge um ja wieder ernst zu wirken. Was ihm eindeutig schwer viel. Aber so war seine Sorge wenigstens verflogen das das Mädchen noch irgendwie beeinflussbar war und wieder angreifen könnte. Das würde wohl dann eher nicht mehr vorkommen. Dann fing er doch an zu lachen, allerdings nur leise als Pam Dean eröffnete das sie so ziemlich alles mitbekommen würde was in den Räumen um sie herum passierte. Einerseits witzig, andererseits hies das auch das sie sehr wohl mitbekommen hatte was zwischen ihm und Ruby lief und das wollte Sam eigentlich viel lieber verdrängen, gar aus ihrem und seinem Gedächtnis streichen. Wenn möglich für immer. Das Dean den Jugendlichen so wenig vertraute war fast typisch. Sam hatte ihnen schon geglaubt. Auch wenn er gegen ein paar mehr Informationen sicher nichts einzuwenden hatte. Die würden sie schon bekommen. Ansonsten hies es wohl das sie sich von der kleinen Truppe verabschieden würden. Pam war schon praktisch, das musste er zugeben. Und sie hatte den Vorteil das sie ihre Fähigkeit bzw ihre Gabe einsetzen konnte ohne das Dean skeptisch werden würde, noch mehr, er vertraute ihr sogar. Sam verdrängte den Gedanken schnell wieder, bevor Pam das auch noch mitbekommen würde. Er beneidete sie ein wenig darum und blieb ruhig stehen während Pam ihre Hand über seinen Oberkörper streifen lies. Es schien okay zu sein, sonst hätte sie sicher etwas gesagt. „Wie kann man nach so einer anstrengenden Auto Aufpass Attacke nicht genug Ruhe bekommen?“ er lächelte schwach und sah gespannt auf Pam als Dean ihr diese Nachricht abspielte. Auch Sam war gespannt was Pam sagen würde. Ob es eventuell doch ein Fake war oder ob einer von ihnen hinfahren sollte. „Irgendwie ist es schon komisch. Ich dachte immer es hat sich rumgesprochen das Dad nicht mehr am Leben ist. Es ist wohl doch nicht bis Atlanta gekommen. Sonst hätte sie nicht angerufen.“ Sam machte eine kurze Pause. „Wenn dem so ist das die Eltern Dad wirklich kannten dann haben sie ihm entweder bei irgendeinem Auftrag geholfen, was heißt das es ebenfalls Jäger sein müssen, oder sie waren befreundet mit ihm, aus welchem Grund auch immer. Dazu kannte ich ihn zu wenig um da was sagen zu können.“ Gab Sam zu. „Hat er denn mal was bei dir erwähnt von einem Fall in Atlanta?“ fragte er Dean und blickte seinem Bruder in die Augen. Dean und sein Vater hatten einen weitaus besseren Draht zueinander gehabt, während Sam sich lieber an Dean gewandt hatte, immerhin war Dean ja auch immer bei ihm gewesen während John unterwegs war. Sam blieb neben Pam stehen und seufzte bei Pams Bemerkung. „Wir haben beide einiges abbekommen!“ versuchte er die Chance das er doch fahren würde ein wenig zu erhöhen. Obwohl es schon Glasklar war das Dean fahren würde. Denn Dean würde ihn garantiert nicht fahren lassen, da war sich Sam sicher. Auch wenn es sich nur um einen Geist handeln würde. „Meine Meinung, der Job dauert wenn wir Glück haben keine 24 Stunden und wir wären dann 1 Medium, 1 Kerl und 5 Jäger, da kann meiner Meinung nach nichts schief laufen. Wir müssen weiter nach diesen Zeichen suchen etc. Das wird ohnehin Zeit verschwenden. Ob nun einer mehr oder weniger hilft, wird also wirklich nicht das Problem sein. Dads Freunde sind immerhin auch so was wie unsere. Denn wir wissen alle das Dad sich nie mit den falschen eingelassen hatte. Und wer nach vielleicht 5 oder was weis ich wie viel Jahren noch die Nummer hat, der kann es nur ernst meinen.“ Fing Sam wieder an zu mutmaßen und pustete Pam ein wenig von der Seite her an, als kleiner, lieb gemeinter Gegenangriff dafür, dass sie ihn zwickte. „Okay also dann lasst uns das jetzt erst mal klären, dann sind wir schon mal einen Schritt weiter.“ Sam ging mit Pam zur Tür und trat auf den Flur, da Pam angedeutet hatte wo zwei von ihnen waren, runzelte er die Stirn. „Und wo ist der Zwilling vom Zwilling?“ wollte er leise von ihr wissen und blieb vor der Tür stehen, sachte klopfte er an. „Wir sinds, also Dean Pam und Sam. Wir würden gerne mit euch reden. Habt ihr ein paar Minuten Zeit für uns?“ er wollte noch Fragen ob sie stören würden, dass lies er aber bleiben. Sie hatten Zeit zu haben. Jedenfalls wenn es nach Sam ging. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodAdrian
Ihre Zeit im Wasser einfach großartig und als Hailey sich löste, war Adrian immer noch am Schnurren. Allerdings hatte sie auch recht und auch Adrian griff sich eines der Badetücher, nachdem er aus dem Wasser gestiegen war. Langsam trocknete er sich ab und hob ebenfalls seine Sachen vom Boden auf. Er grinste zurück. „Eigentlich hatten sie einen Slip haben wollen, aber der BH wird’s wohl auch tun.“ Adrian hakte einen Finger in den Träger des besagten Kleidungsstücks und zog es Hailey so aus der Hand. Mit der anderen Hand strich er über ihren Rücken und diese blieb dann auf ihrem Hinterteil liegen. „Die Vorstellung, daß Du unter der Jeans nichts trägst, ist sehr verlockend …“ meinte er, beugte sich vor und nippte an Haileys Ohr, „aber ich kann nachvollziehen, daß sich das sicher nicht toll anfühlt.“ Er klapste auf ihren Po, ließ das Wasser aus der Wanne und verließ das Badezimmer. Mit den Klamotten hatte Adrian auch Jims Geldbörse genommen und nun studierte er die Kreditkarte, um sich die Unterschrift einzuprägen. Mit der Hand übte er den Schriftzug, dann verwandelte er sich wieder in Jim und streifte dessen Kleidung über. Nur noch kurz, dann hätte er diese Scharade hinter sich und er konnte wieder ganz er selbst sein. Seufzend erhob Adrian sich von dem Bett, auf dem er gesessen hatte und das sie nun doch nicht ausprobiert hatten. „Komm, Prinzessin … Bringen wir’s hinter uns.“ Er hielt Hailey die Hand hin und gemeinsam verließen sie das Hotelzimmer. An der Rezeption zückte er die Kreditkarte, machte Jims Schriftzug nach und trat mit Hailey nach draußen. Gleich wurde ihm Jims Wagen gebracht und sie fuhren zurück in das Café, wo die Horde wartete. Stefan In einem ungeheuren Anfall von Geduld wartete Stefan auf seine Beute. Ah! Da war sie ja mit dem reichen Schnösel! Der Wagen fuhr in ein paar Metern Entfernung an ihm vorbei und er konnte sie sogar riechen. Stefan folgte dem Aute erst mit dem Augen, dann nahm er die Verfolgung ganz auf. Schnell huschte er zwischen den Leuten hindurch, daß sie glaubten, ein Windhauch hätte sie gestreift, dann hatte er sie an ihrem Ausgangspunkt wiedergefunden. Es mußte sich doch bald eine Gelegenheit ergeben, diese süße Frucht zu pflücken?! Connor MacManus: You ready for this shit, my dear brother?
Murphy MacManus: Let's do some gratuitous violence. When I raise my flashing sword, and my hand takes hold on judgement, I will take vengeance upon mine enemies, and I will repay those who hate me. Oh, Lord, raise me to Thy right hand and count me among Thy saints. ![]() And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from Thy hand, that our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth to Thee and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. ![]() Nur Kinder und einfache Leute mögen lebhafte Farben (Goethe) Heaven doesn't want us and Hell is scared we're going to take over
Re: Supernatural - Legacy of BloodAlexander
Er schlief nicht. Er lag mit geschlossenen Augen auf dem Bett, nur ein Teil seiner Beine waren mit der Decke umwickelte, so umwickelt, dass er sich beim spontanen Aufstehen sicherlich völlig verheddert hätte. Aber er wollte ja auch gar nicht aufstehen. Kiana lag dicht an ihn gekuschelt. Ihr Kopf auf seiner Brust, einen Arm quer über seinen Körper gelegt. Er selbst hatte einen Arm hinter den Kopf gelegt, der andere war in ihrem Rücken. In sachten und langsamen Bewegungen streichelte er sie mit den Fingerspitzen. Er war sich dieser Bewegung kaum bewusst, tat dies eher nebenbei. Tatsächlich dachte er auch nichts. Er lag da, war sich Kianas Anwesenheit ebenso bewusst, wie den Gefühlen in ihm selbst: Das Glück, die Befriedigung, diese Schwere, die von Müdigkeit kündigte, aber schlafen konnte er nicht. Aber das störte ihn nicht. Er konnte so die Zeit genießen. Immer wieder atmete er tief ein, inhalierte förmlich Kianas Geruch. So vollkommen entspannt, erschreckte ihn das Klopfen an der Tür ziemlich. Er zuckte zusammen, riss die Augen auf, hob den Kopf und griff mit der freien Hand zum Nachttisch. Dort lag auch seine Waffe. Als wenn jemand der sich angreifen wollte, einfach mal freundlich klopfen würde. Dann hörte er Sams Stimme und verzog das Gesicht. „Ähm…“ er sah auf Kiana hinab und dann an sich herunter. „Wartet ne Sekunde.“ Rief er dann und küsste Kiana auf die Stirn. „Das wars wohl mit unserer kleinen Auszeit.“ Dann küsste er sie noch einmal leidenschaftlich auf den Mund, teilte zärtlich ihre Lippen mit seiner Zunge, um nochmal ihren Geschmack zu kosten. Er wusste, gleich würde für sowas nicht mehr die Zeit bleiben und den Kopf würde er vermutlich dafür auch nicht haben. Dann begann er sich umständlich, mühevoll und relativ langsam aus der Decke zu schälen, um sich frische Klamotten zu suchen. Mein Bücherblog Besucht mich doch mal! Ein Klick, um mir einen Wunsch zu erfüllen.Tut nicht weh, dauert nicht lange und kostet dich natürlich nichts :)
Re: Supernatural - Legacy of BloodKiana
Sie hatte die wenige freie Zeit die ihr mit Alex geblieben war genossen. Zwar war sie immernoch müde doch das war ihr im Moment gleichgültig. Kiana lag ruhig neben Alex, halb auf ihm drauf so dass sie seinem Herzschlag lauschen konnte. Ihr Kopf tat immer noch ein wenig weh aber Kiana war dies mittlerweile egal. Bis vor wenigen Minuten konnte sie sich auf wesentlich bessere Dinge konzentrieren, fernab von Sorgen oder gar Schmerzen. Sie lächelte zufrieden und glücklich und schloss für einen winzigen Moment noch einmal die Augen. Das sie genau wie Alex jetzt keinen Schlaf finden würde, war ihr ohnehin klar. Dazu war sie Gefühlsmässig viel zu aufgekratzt ebenso machte sie sich immer noch Sorgen wie es nun weitergehen sollte. Die letzten Stunden wollte Kiana irgendwie aus ihrem Kopf streichen. So gut ihr das jedenfalls gelingen würde. Das es überhaupt soweit kommen konnte war für Kiana unvorstellbar. Sie war einmal zu Leichgläubig gewesen. Sie verdrehte kurz die Augen als sie sich schon wieder beim Grübeln erwischte und hauchte Alex dann ein paar kleine Küsse auf den Hals, nur so sanft das ihre Lippen nur über seine Haut hauchten. Als es klopfte sah sie auf Alexanders Hand und zur Waffe die auf dem Nachttisch lag. Doch es störte sie nicht. Es war als Jäger normal das man immer vom Schlimmsten ausgehen musste. Als sie jedoch die Stimme des einen Jägers hörte,entspannte sie sich kurz. Wenigstens drohte keine Gefahr. Doch dann sprang auch sie auf denn es wäre nicht so prickelnd wenn der Jäger gleich die Tür aufreissen würde. Kiana warf einen Blick auf Alex und schüttelte nur entnervt den Kopf,grinste dann aber doch. "Sehr ungünstiger Zeitpunkt aber war ja klar das es uns nicht länger vergönnt war." murmelte sie und zog sich zügig ihre frischen Sachen,eine Jeans und einen Pullover an bevor sie nochmal auf Alex schaute,sich ihre beiden Messer und ihre Waffe einsteckte und Alexander mit beiden Armen fest umschlang als er ihre Stirn küsste. Kurz verharrte sie so und trat dann an die Tür um diese zu öffnen,allerdings nur einen Spalt. Als sie die zwei Jäger und die Frau sah sties sie sich von der Wand ab und trat wieder zu Alexander. "Kommt rein!" sagte sie knapp denn Kiana war sich nicht sicher wie sie am besten mit ihnen umgehen sollte. Vorallem aber was die Jäger wollten. Sie war da doch sehr skeptisch und verschränkte die Arme vor der Brust. ![]()
Re: Supernatural - Legacy of BloodOlivia
Erleichtert trat sie aus dem Salzkreis, blieb dann aber stehen und wartete ab ob was passierte. Als nachdem es nach ein paar Sekunden immer noch ruhig um sie herum war, beschloss Olivia dass es wohl okay war, wenn sie sich von diesem Salzkreis entfernte. Sie wollte ins Bad gehen um sich das verheulte Gesicht zu waschen, blieb dann aber stehen als sie hörte was Mick sagte. Er wollte mit Leila zurück in ihre Wohnung gehen? Panik breitete sich in ihr aus und bevor sie überhaupt wusste, was sie tat, griff sie nach Micks Ärmel. „Äh…“ mit großen Augen sah sie zu ihm hoch und wusste gar nicht was sie sagen sollte. Der Schreck saß ihr immer noch in den Knochen und Oliv hatte das seltsame Gefühl als würde ihr Hirn in Watte stecken. Sie blinzelte ein paar mal und fand dann endlich ihre Sprache wieder. „Könnt ihr nicht hier bleiben?“ bat sie mit flehender Stimme. „Was mach ich wenn das Ding wieder kommt, wenn ihr weg seid?“ Sie konnte nicht verhindern, dass ihre Stimme vor Angst eine Stufe höher rutschte, als sie gewöhnlich sprach, doch das war ihr jetzt ziemlich egal. Nachdem, was sie erlebt hatte konnte man ihr kaum zum Vorwurf machen dass sie Angst hatte und nicht alleine bleiben wollte. „Ihr renoviert doch grad da oben! Und DVDs könnt ich hier bei mir auch schauen. Bitte!!“ Olivia würde nicht Locker lassen, bis Mick und Leila zustimmten zu bleiben. Für den Fall das sie sich weigerten, würde sie sich eben bei ihnen einquartieren, bis die Sache endgültig überstanden war. Die Frage war nur, wie wurde man einen Geist wieder los? Sollte sie vielleicht ihren Pfarrer anrufen? Vielleicht konnte er eine Geisteraustreibung oder so durchführen. Je eher desto besser!
Re: Supernatural - Legacy of BloodDean
Dean konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, während sie vor der Tür warten mussten. Ach ja, junge Liebe, daran konnte er sich auch noch erinnern. Wobei, eigentlich nicht, da er sowas in dieser Art nie hatte. Gut, es gab natürlich auch die ein oder andere Frau, mit der er sich eine längere Beziehung hätte vorstellen können und es hatte sogar, zu seiner Teenagerzeit, eine gegeben die er eingeweiht hatte, doch das Ende der Geschichte war gewesen das sie ihm nicht geglaubt und schluss gemacht hatte. Als die Tür aufging und Kiana im Türrahmen erschien, riss dies Dean aus seinen Gedanken, wofür er fast schon dankbar war. Er hatte grad genug emotionalen Mist, den er mit sich rumschleppte, da musste er nicht auch noch alten Schrott ausgraben. "Fang ihr schonmal an, ich geh mal und hole Mirco. Vielleicht hat er auch eine Ahnung wo der Zwilling vom Zwilling ist.", zitierte er somit auch Sams Worte und grinste seinen Bruder breit an, ehe er sich umdrehte und den Gang entlang ging. Am Ende des Flurs blieb er stehen und klopfte an die Tür auf der linken Seite. "Ich bins, Dean.", meldete er sich an und wartete dann darauf das die Tür aufging. Zwar hätte er auch einfach rein gehn können, aber er wusste nicht in welcher Verfassung MIrco war und wollte nicht einfach so ins Zimmer platzen. Außerdem wäre das vermutlich auch ziemlich unhöflich, wobei das Dean eher selten von etwas abhielt. Hailey Obwohl der Mann, neben dem sie saß, nicht der Mann mit dem sie zusammen war, zumindest rein äußerlich, und das Auto, in dem sie saß, nicht das eigene war, fühlte sich Hailey dennoch sehr gut. Sie war glücklich, was trotz der Situation recht ungwöhnlich war. Aber darüber wollte die junge Frau nicht weiter nachdenken. Als sie vor dem Café, in dem sich noch immer Jim´s Freunde saßen, anhielten, atmete Hailey tief durch, ehe sie ausstieg, das Auto umrundete und sich von Adrian alias Jim den Arm um die Schultern legen ließ. Der Rest ging recht schnell. Nachdem sie das Café betreten hatten, fingen Jims Freunde sofort an zu gröhlen, was ziemlich viel Aufmerksamkeit erregte, aber das schien die jungen Männer nicht zu interessieren. Als Jim dann ihren BH her zeigte, begann das Gröhlen erneut und Hailey begann langsam wirklich daran zu zweifeln das sie hier wirklich Männer vor sich hatte, und keine horde primitiver Affen. Der Schlüssel der Yacht wurde an Jim ausgehändigt und er und Hailey verschwanden so schnell sie konnten, ohne das es zu ungewöhnlich wirkte. Die Fahrt zurück zur Bücherrei verging recht schnell, wobei Adrian und sie die meiste Zeit schwiegen. Nachdem Adrian von den Fessen befreit hatte, die Kleidung wieder vertauscht war und dem noch immer bewusstlosen Jim der Schlüssel für das Auto und für die Yacht in eine der Taschen gesteckt worden waren, verließen sie die Gasse rasch, wobei Adrian endlich wieder so aussah wie Hailey ihn kannte und liebte. Erst als sie in Adrians Auto saß, entspannte sich Hailey gänzlich und grinste vergnügt. "Ich weiß, wir bleiben ehrlich, dennoch war das wirklich aufregend.", es hatte sogar ein wenig Spaß gemacht es sich auf Kosten eines anderen gut gehen zu lassen. Dennoch zog natürlich auch sie ein ehrliches Leben vor, daran bestand gar kein Zweifel. Als sie das Schild eines Supermarktes sah, beugte sich die junge Frau ein wenig zu Adrian herüber. "Könntest du bei dem Supermarkt man anhalten? Ich finde wir sollten diese Sache ein wenig feiern. Und zu einer anständigen Siegesfeier gehört ein wenig Alkohol.", flüsterte sie Adrian entgegen und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange, ehe sie sich wieder gerade hinsetzte. Mick Leise lachte er, als Leila seinen Besuch im Fitnessstudio als Date bezeichnete. Er wusste genau das sie kein großer Sportliebhaber war, was er auf der einen Seite verstehen konnte, auf der anderen wiederum gar nicht. Allerdings hatte es Leila auch wirklich nicht nötig sich in irgendeiner Weise sportlich zu betätigen. Zumindest wenn man von ihrer Figur ausging. "Mein Date war sehr gut. Ich komm einfach nicht von diesen Folterinstumenten los. Du weißt ja das ich drauf stehe wenn es weh tut.", scherzte er und zwinkerte Leila vergnüg zu. Obwohl Mick noch immer wütend auf die junge Frau war, verstand er dennoch Spaß, selbst in so einer Situation. Ein Charakterzug den man sich vermutlich als Jäger aneignete und niemals gänzlich verlor. Er beobachtete wie Olivia in richtung Badezimmer ging und dachte darüber nach wie lange sie warten wollten, ehe er mit Sicherheit sagen könnte das der Geist verschwunden war. Gab es überhaupt eine Sicherheit? Vermutlich nicht, denn wenn sie Pech hatten, dann band ihn Leilas Ritual an dieses Gebäude, was hieß das man ihn nicht so einfach wieder los wurde. Doch daran wollte Mick erst einmal nicht denken. Als jemand plötzlich nach seinem Ärmel griff, riss ihn dies aus seinen Gedanken und er sah irritiert zu Olivia. Es war nicht nur ihrer Stimme anzuhören was für eine Angst sie hatte, sondern auch ihr Blick zeigte die Panik. Und er konnte sie gut verstehen. All das musste schrecklich für die junge Frau sein. Sachte legte er eine Hand auf die Ihre, die noch immer seinen Ärmel umklammert hielt. "Hey, keine Angst. Wir gehen nirgendwo hin. Wir bleiben so lange hier wie du willst. Oder uns erträgst. Leila kann auf Dauer nämlich ziemlich lästig sein musst du wissen. Wenn die sich einmal wohl fühlt, dann redet sie ohne Punkt und Komma. Vermutlich wirst du uns eh nach spätestens 10 Minuten raus schmeißen.", er lächelte die junge Frau aufmunternd an, hielt noch immer ihre Hand fest und hoffte das er sie so ein wenig beruhigen könnte. "Was hast du denn für DVD´s hier?", fragte er schließlich und wechselte ein wenig das Thema, damit Olivia sich auf andere Dinge konzentrieren konnte. Zuletzt geändert von Soraja am So 29. Apr 2012, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Supernatural - Legacy of BloodLeila
Sie nickte nur und lehnte sich in die Tür. Die junge Hexe wusste das Mick zwar Scherze machte aber das leider nichts damit zu tun hatte ob er immer noch einen Hals auf sie schob oder nicht. „Oh ja das ist mir durchaus bewusst.“ Gab sie nur zur Antwort und lächelte kurz in sich hinein. Ja, für Olivia waren sie wahrscheinlich ziemlich verrückt und eigenartig. Allein schon vom Verhalten. Und dann noch die Geistersache. Das war schon alles eine Nummer zu crazy. Leila war fast schon froh das Olivia mal kurz ins Badezimmer gehen würde, nicht weil sie fand das die Studentin aussah wie ein Waschbär, nein, eher weil sie ein ernstes Wörtchen mit Mick reden musste. Immerhin wusste er besser Bescheid als sie was nun zu machen war und außerdem wollte Leila wissen wie sicher es war das der Geist wegbleiben würde. Und ob sie ihn vielleicht mit einem anderen Ritual wieder vertreiben könnte. Wobei, das sollte sie lieber nicht fragen, dachte sie sich kurz und warf einen erstaunten Blick auf Olivia und Mick ehe sie sich ein Grinsen verkneifen musste. Es sah einfach nur zu köstlich aus. Am liebsten hätte sie jetzt einen trockenen Spruch ala wir werden hier sowieso sterben etc gesagt aber das wäre fies gewesen da Olivia schon genug durch hatte für den Tag. „Da der große Meister gesprochen hat, schlage ich vor das Romeo hier unten bleibt und ich mal sehe was ich oben noch wegräumen kann. Ich würde nämlich gerne das Chaos beseitigen und ihr, ihr könnt es euch hier gemütlich machen und DVDs ansehen. Ich hoffe du hast einen klassischen Frauenfilm hier. Mick liebt solche Filme musst du wissen. Der Pferdeflüsterer, Titanic, Dirty Dancing, das wäre doch jetzt genau das passende für euch. Jedenfalls setzt er sich voll begeistert hin und unter uns, reich ihm Tempos.“ Leila blickte Mick wie die Unschuld vom Lande an. Wäre ja auch viel zu schön wenn sie das mit dem lästig sein und plappern so auf sich sitzen lassen würde. Ganz sicher nicht. Bei Mick würde ihr das jedenfalls nicht passieren. Bei jedem anderen hätte sie den Mund gehalten. „Wenn irgendwas ist, schrei ich. Oder was auch immer.“ gab sie betont lässig von sich. Normal wäre Leila nämlich niemals alleine hochgegangen, aber jetzt.. und außerdem hatte sie ihr Handy vergessen und wollte sich wenigstens vergewissern das dieser Jäger noch kommen würde. Nur der Vorsicht halber. ![]()
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